(vas). Beim Bahnkehraus in Wiedenbrück pulverisierten die LäuferInnen aus dem Kreis gleich mehrere Vereinsrekorde. Die Veranstaltung, bei der Topläufer aus NRW zum Saisonabschluss schnelle fünf Kilometer auf die Tartanbahn zaubern, lockte bei besten Laufbedingungen fast 40 TeilnehmerInnen nach Wiedenbrück. Schnellster aus dem Kreis war Triathlet Jannis Stefan (LV Oelde) mit einer Zeit von 17:01 Minuten. Damit lief er nicht nur eine neue persönliche Bestzeit, sondern verbesserte den 35 Jahre alten Vereinsrekord von Jörg Lesemann um 15 Sekunden. Im top besetzten Starterfeld landete er auf Rang zehn. Auch seine Vereinskollegin Ines Günnewig teilte sich ihr Rennen sehr klug ein und konnte so den zehn alten Vereinsrekord in der W40 über 5000 Meter auf der Bahn um 41 Sekunden unterbieten. Ihre Endzeit lag bei 20:53 Minuten, womit sie siebte Frau wurde.
In einer Spurtentscheidung gegen Jannis Stefan musste Philipp Kaldewei (LV Oelde) den mehr als 15 Jahre jüngeren Konkurrenten ziehen lassen. Nach seinem Marathon in Essen ist diese Leistung so zeitnah nach der Belastung jedoch sehr zufriedenstellend. Der Lokalmatador lief in 17:03 Minuten durchs Ziel. Mit einer Zeit von 18:18 Minuten blieb Manuel Knepper (LV Oelde) zwar noch unter seinen Möglichkeiten, setzte sich jedoch deutlich an die Spitze der Bestenliste des Kreises. Als ältester Teilnehmer am Start war Manfred Grünebaum (LV Oelde) im Starterfeld keineswegs chancenlos und zeigte eine tolle Zeit von 19:46 Minuten. „Mein Ziel, meinen eigenen Vereinsrekord zu verbessern, habe ich aber um knappe vier Sekunden verfehlt“, ärgerte sich der erfahrene Langstreckenläufer. Im relativ kleinen Frauenfeld war zudem noch Maria Gerke (LG Oelde/Wadersloh) vertreten. Sie war als Altersklassenläuferin der W50 die älteste weibliche Teilnehmerin und absolvierte die 12,5 Runden im Stadion in schnellen 23:27 Minuten. 

Jannis StefanJannis Stefan knackte den 32 Jahre alten Vereinsrekord üner 5000m

(vas). Als Testlauf für die Westfälischen Cross- und Waldlaufmeisterschaften im nächsten Monat nutzten drei Läufer des LV Oelde den 18. Crosslauf in Herten durch das Backumer Tal am Sonntag. Bei ungewohnt sommerlichen Temperaturen von über 20 Grad nahmen Berni Erdmann, Joachim Kallenbach und Manfred Grünebaum die Strecke unter die Lupe, um für die Meisterschaften in Herten gerüstet zu sein. „Schon nach dem Einlaufen auf der Runde hatten wir den Eindruck, dass dieser Crosslauf in keiner Weise mit unserem Crosslauf in Stromberg zu vergleichen ist“, berichtete Manfred Grünebaum. Doch auf den fünf Runden mit insgesamt 7300 Metern wurde dann deutlich, dass auch dieser Crosslauf seine Tücken hat. Schnellster im Ziel war Grünebaum mit einer Zeit von 32:12 Minuten. Er sicherte sich damit den zweiten Treppchenplatz in der M60. In 36:47 Minuten folgte Kallenbach auf Platz drei der M45, gefolgt von Erdmann in 37:51 Minuten auf Platz vier der M60. Nun sind die drei Crossläufer vorbereitet auf die Meisterschaft am 25. November und können mit einer guten Taktik ins Rennen gehen.

Crosslauf HertenErfolgreicher Test für die Westfälischen Meisterschaften: (v.l.) Berni Erdmann, Joachim Kallenbach und Manfred Grünebaum (alle LV Oelde)

(vas). Den 44. Müngstener Brückenlauf im Bergischen Land nutzte Dorothee Sandkühler-Daniel vom LV Oelde, um nach langer Verletzungspause wieder in das Wettkampfgeschehen einzusteigen. Die zehn Kilometer lange Strecke weist mit 277 Höhenmetern ein anspruchsvolles Höhenprofil mit vielen Trailpassagen auf. Sandkühler-Daniel erreichte als insgesamt zweite Frau nach 52:56 Minuten das Ziel und gewann damit souverän die W50. 

 Doro Sandkühler-DanielNach langer Pause wieder auf dem Siegerpodest: Doro Sandkühler-Daniel

(vas). Beim 25. Geseker Hexenstadt-Lauf konnte Jonas Barwinski von der LG Ahlen auf zwei Strecken seine Qualität unter Beweis stellen. Vormittags über die fünf Kilometer erfolgreich und siegreich unterwegs, lief weniger als eine Stunde später die zehn Kilometer und konnte auch hier mit großem Abstand gewinnen. Gegen 220 KonkurrentInnen setzte sich Barwinski auf der Fünf-Kilometer-Strecke in einer Zeit von 16:26 Minuten durch. Am Ende hatte er eine ganze Minute Vorsprung vor dem Zweitplatzierten. In ebenfalls bestechend guter Zeit von 36:27 Minuten und mit erneut großem Vorsprung absolvierte er anschließend die zehn Kilometer als Gesamterster. Weiterhin erfolgreich über die fünf Kilometer war Henning Albert (LV Oelde), für den der Lauf in Geseke den Abschluss des Hellweg-Cups bedeutete. Im dritten Wertungslauf lief er eine neue persönliche Bestleistung von 18:58 Minuten und unterbot zum ersten Mal die 19-Minuten-Marke. Das sicherte ihm den sechsten Platz insgesamt und den ersten Platz in der U16. In der Cupwertung sicherte er sich mit seinen konstant überzeugenden Leistungen ebenfalls den Sieg in der U16. Über die zehn Kilometer unterwegs war Irmgard Grote (LG Oelde/Wadersloh), die mit einer Zeit von 1:03:08 Stunde die W55 gewinnen konnte.

Jonas BarwinskiDoppelsieg in Geseke: Jonas Barwinski

(vas). Der 40. Brocken-Marathon des Harz-Gebirgslaufs mit fast 1000 TeilnehmerInnen war eine besondere Herausforderung, der sich Simone Nickholz und Bernhard Bittner vom LV Oelde gestellt haben. Die 42,195 Kilometer lange Distanz weist viele Höhenmeter auf, sodass die Anforderungen eines gewöhnlichen Marathons noch anspruchsvoller werden. Der Brocken-Marathon zählt nicht umsonst zu den schwierigsten Marathons in Norddeutschland. Nickholz zieht generell hügelige Strecken vor und wollte ihren ersten Marathon dadurch nicht auf flachem Profil absolvieren. Auch Bittner reizte die Strecke und meldete sich mit ihr an. Mit intensivem gemeinsamen Training bereiteten sie sich gut vor. Die Wetterbedingungen am Wettkampftag waren optimal, doch ab 1000 Metern über dem Meeresspiegel liefen die Marathonis durch dichten Nebel.  Wieder unten angekommen, bot sich mit dem Panoramablick auf den Nationalpark im Harz aber wieder eine ansprechende Landschaft. Am Ende erreichten die Oelder beide das Ziel weit unter fünf Stunden und mit einem Lächeln im Gesicht. Bittner kam bei seinem dritten Marathon nach 4:18:05 Stunden auf Platz 20 der M55 an, Nickholz lief nach 4:38:56 Stunden als Zehnte der W45 durchs Ziel. 

(vas). Beim ältesten Marathon Deutschlands, dem 55. Marathon „Rund um den Baldeneysee“ in Essen starteten insgesamt fast 3000 Langstreckenläuferinnen und –läufer. Die landschaftlich schöne Strecke lockt trotz terminlicher Konkurrenz aus den Marathonhochburgen Jahr für Jahr viele Hobbymarathonis an. Auch Philipp Kaldewei vom LV Oelde wählte Essen als seinen Marathonstart in diesem Jahr. Sein Ziel, um die 2:45 Stunden zu laufen, erreichte er souverän. Mit seiner Zeit von 2:44:34 Stunden kam er als beeindruckender Vierter des Gesamteinlaufs an und befindet sich locker auf Augenhöhe mit nationalen Topläufern. „Das Rennen lief überwiegend nach Plan A. Die Bedingungen waren aber schwierig. Erst war es von unten nass, dann kam ein heftiger Regenschauer von oben“, berichtete Kaldewei. Trotzdem kann sich der Stromberger nun zweitschnellster Feuerwehrmann Deutschlands nennen: Bei der im Rahmen des Marathons ausgetragenen Deutschen Feuerwehr Marathonmeisterschaft landete er auf Rang zwei hinter Robert Kubisch (Berufsfeuerwehr Cottbus). „Leider mussten die Marathonis die Läufer der anderen Wettbewerbe überholen und Kurven und Zick-Zack laufen. Da war das Tempo gleich fünf Sekunden langsamer“, beurteile Kaldewei die Laufeinteilung in Essen.
Zweitschnellster aus dem Kreis war Roland Steber (LV Oelde) mit 3:12:03 Stunden. Damit wurde er Elfter in der stark besetzten M45. Sein Marathondebüt gab Vereinskollege Viktor Stechbart. Mit einer Zeit von 3:19:37 Stunden gehört er nun offiziell zum Club der Marathonläufer und sicherte er sich Rang neun der M35. Auch Michael Hagedorn (ASC Ahlen) war mit 3:29:23 Stunden schnell unterwegs. Gleichzeitig über die Ziellinie liefen nach 3:57:36 Stunden Sandra Dierkes und Ulrike Landwehrjohann (beide LV Oelde), die sich intensiv auf den Marathon vorbereitet hatten und nun eine neue Bestzeit stehen haben. Die Plätze fünf und sechs in der W40 zeigen, dass sich das planvolle Training gelohnt hat. Auch Harald Hövelberend (LV Oelde) absolvierte erfolgreich die 42,195 Kilometer in 4:38:18 Stunden.

(vas). Beim 24. Coesfelder Citylauf starteten drei LäuferInnen aus dem Kreis erfolgreich über die zehn Kilometer. Im großen Feld von fast 230 TeilnehmerInnen platzierte sich Jonas Barwinski von der LG Ahlen auf einem hervorragenden sechsten Platz. Mit einer Zeit von 34:39 Minuten bestätigt er seine momentane Topform. Gemeinsam ins Ziel liefen Angelika Bomke und Franz Janning (beide LV Oelde). Mit einer Zeit von 43:45 Minuten landete Bomke auf Platz zwei der W50.

Jonas BarwinskiSechster in Coesfeld: Jonas Barwinski

Veranstaltungen

13. Januar 2018:
35. Berg- und Crosslauf
Anmeldung ist geöffnet

17. März 2018:
39. Stromberger Burggrafenlauf

26. Mai 2018:
17. Oelder Triathlon

9. Juni 2018:
21. Oelder Sparkassen-Citylauf

17. Juni 2018:
7. Letter Vituslauf

9. September 2018:
LVO Sportfest

22. September 2018:
13. Werfertag mit Stabhochsprung

 

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Termine:

Jahresplan des Lauftreffs

Trainingsplan Jugend (Winter)

15. Dezember 2017
Wanderung zum Weihnachtsmarkt Stromberg.
Start um 18:00 Uhr ab Hallenbad Oelde. Rückkehr ca. 23:00 Uhr.
Bitte eine Leuchtweste mit Taschenlampe mitnehmen.
Anmeldungen bitte bei Steffen Freund bzw. in die Doodle-Liste eintragen.
https://dudle.inf.tu-dresden.de/lv-oelde_Lauftreff/

31. Dezember 2017
Silvesterlauf am Parkplatz Geisterholz.
Weitere Infos ...


03. Februar 2018
Sportlerehrung der Jugend und der Erwachsenen.
Weitere Infos folgen