(vas). Die 25. Jubiläumsausgabe des Langenberger Volkslaufs am Samstag war ein voller Erfolg: es wurden tolle Zeiten erlaufen und die Teilnehmerzahlen steigerten sich im Vergleich zum Vorjahr trotz der nicht idealen Laufbedingungen. 330 Läufer/innen machten sich auf den Weg nach Langenberg, um auf den drei verschiedenen Strecken ihr Können unter Beweis zu stellen. Den Hauptlauf über elf Kilometer führte die LG Burg Wiedenbrück an. Am Ende setzte sich der 21-jährige Frezgi Brhane in 37:29 Minuten gegen seine Vereinskollegen Murat Bozduman (37:44) durch. Der drittplatzierte Adam Balachowski (LG Burg Wiedenbrück) lieferte sich ein enges Rennen mit Wolfgang Freitag vom LV Oelde, das Balachowski in 40:10 gewinnen konnte. Freitag landete auf Rang vier in 40:16 Minuten und auf Rang eins der M45. Ebenfalls seine Altersklasse gewinnen konnte Roger Höner vom LV Oelde (M50, 45:08 Minuten). Weitere Läufer, die unter 50 Minuten blieben, waren Andreas Niehüser, Harald Hagedorn Brandts und Werner Rothfeld (alle LG Oelde/Wadersloh). Schnellste weibliche Starterin aus dem Kreis Beckum war über die Hauptdistanz Jutta Kallenbach (LV Oelde), die in 59:00 Minuten auf Platz zwei der W50 landete. Doch auch Claudia Schnitker und Irmgard Grote von der LG Oelde/Wadersloh konnten sich in ihren Altersklassen auf den Rängen zwei und eins platzieren.

Über fünf Kilometer startete Stephan Baum vom LV Oelde und wurde Zehnter männlicher Teilnehmer in einer Zeit von 20:31 Minuten. Schnellste Frau aus dem Kreis und zweite Frau der Gesamtwertung war Pia Gerke vom LV Oelde in 22:24 Minuten, gefolgt von Vereinskollegin Uschi Rammert (23:46 Minuten).

Im Schnupperlauf über einen Kilometer war der Nachwuchs des LV Oelde erfolgreich: Lena Jadzinski wurde erstes Mädchen und Gesamtzweite in 4:33 Minuten. Als zweites Mädchen folgte Pia Sindermann in 4:34 Minuten. Maurice Thiele landete mit 4:37 Minuten auf Platz drei der Jungen. Für alle jungen Lauftalente gab es wie jedes Jahr in Langenberg nach dem Zieleinlauf zur Belohnung ein Eis.

Weitere 11km-Ergebnisse:

246 52. 47. Rump, Eckhard LG Oelde/Wadersloh 1964 13. M50 50:15

393 57. 51. Kallenbach, Joachim LV Oelde 1968 12. M45 51:01

326 60. 54. Burkhard, Ronald LG Oelde Wadersloh 1963 16. M50 51:16

74 74. 67. Essel, Ulrich LG Oelde/Wadersloh 1976 8. M40 52:44

60 92. 83. Gövert, Thorsten LG Oelde/Wadersloh 1970 19. M45 55:01

199 101. 92. Mandera, Guido LG Oelde/Wadersloh 1969 22. M45 56:44

381 102. 93. Schnitker, Josef LG Oelde/Wadersloh 1956 5. M60 56:55

654 118. 105. Dresmann, Heiner LV Oelde 1948 2. M65 1:00:21

410 129. 112. Bünenkamp, Franz LV Oelde 1956 8. M60 1:02:57

382 131. 19. Schnitker, Claudia LG Oelde/Wadersloh 1984 2. W30 1:04:00

137 132. 113. Kaldewei, Christoph LG Ahlen 1948 3. M65 1:04:13

409 133. 114. Gehle, Dirk-Manuel LG Oelde/Wadersloh 1966 30. M50 1:04:21

298 135. 21. Grote, Irmgard LG Oelde/Wadersloh 1961 1. W55 1:04:47

 

PiaLangenberg

 Zweite über fünf Kilometer und Siegerin ihrer Altersklasse: Pia Gerke

(vas). Am Samstag fanden in Herten die Deutschen Crossmeisterschaften mit 15 Teilnehmer/innen aus dem Kreis Beckum statt. Die zentrale Lage des Ausrichtungsortes sorgte für hohe Anmeldezahlen aus ganz Deutschland. Mit 1280 Voranmeldungen standen die Veranstalter vor einem Mammutprogramm. Die Streckenführung über Rasenflächen im Park war durch die Westfälischen Meisterschaften 2015 den Läufern größtenteils schon bekannt. Die Wiesen waren jedoch vom Regen derart aufgeweicht, dass phasenweise ein Laufen nicht wirklich möglich war und die Strecken immer wieder verlegt werden mussten. Der tiefe Morast zog den Läufern reihenweise die Spikes von den Füßen, sodass viele Läuferinnen und Läufer auf Socken oder gar barfuß ihr Rennen zu Ende liefen mussten. So auch Alina Thiel (LV Oelde) in der U18, deren Spikes  nach 500 Metern im Matsch stecken blieben. Sie lief kurzerhand das 4500 Meter lange Rennen auf Socken in 23:53 Minuten zu Ende. „ Das war so kalt und hat so weh getan.“, berichtete Thiel im Ziel. Die Anstrengung hatte sich aber mehr als gelohnt, denn gemeinsam mit ihren Vereinskolleginnen Laura Karwinkel (24:27) und Zoe Krefeld (25:00) landete sie in der Mannschaftswertung auf einem hervorragenden vierten Platz. „Für die Mannschaft  ist das die Belohnung für jahrelanges Training und alle drei haben heute echt Courage gezeigt.“, resümierte Trainerin Elke Schalkamp.  In der männlichen Jugend U18 war von Beginn an klar, dass die vorderen Plätze nach Süddeutschland gehen würden. So gewann mehr als deutlich die SSC Hanau-Rodenbach. Bei 129 gemeldeten Startern war Platz 30 für den 800-Meter-Spezialisten Steffen Baxheinrich voll im Rahmen. Mitstreiter Manuel Knepper verlor gleich zweimal seinen Schuh und finishte in einer Zeit von 21:42 Minuten, sodass für die Mannschaft gemeinsam mit Justin Karwinkel  am Ende bloß Platz 14 heraussprang. Zeitgleich mit Knepper ins Ziel lief Nils Richtermeier (LG Oelde/Wadersloh) ins Ziel. Nach langer Wettkampfpause startete André Hüffer (LG Oelde/Wadersloh) über die Mittelstrecke der Männer (4500 Meter) und landete in 16:25 Minuten auf Rang 57 von fast 100 Konkurrenten. Vereinskollege Marc Boeckh startete in der U20 und hatte von den Startern aus dem Kreis die längste Strecke vor sich. Die 5900 Meter durch den Schlamm absolvierte er in 27:13 Minuten.

 

DMCross

 Die erfolgreichen Jugendmannschaften: (v.l.) Zoé Krefeld, Justin Karwinkel, Alina Thiel, Manuel Knepper, Laura Karwinkel und Steffen Baxheinrich.

(vas). Im Rahmenwettkampf der Deutschen Crossmeisterschaften zeigten auch die jüngeren Schülerinnen und Schüler des LV Oelde, dass in Zukunft mit ihnen zu rechnen ist.  „Schon mal bei Deutschen Meisterschaften zu starten, ist schon was Tolles. Da die Meisterschaft im nahen Herten stattfand, war es möglich, diese Erfahrung auch den jüngeren Läufern zu ermöglichen“, so die Trainerinnen Sarah und Elke Schalkamp. Gut mit der schweren Strecke (2450 Meter) zurechtkamen Larissa Thiele und Juline Jadzinski, die in der W12 mit Zeiten von 10:58 und 11:27 Minuten die Plätze sechs und sieben belegen konnten. „Es war super, bei den Deutschen Meisterschaften dabei zu sein, aber die Strecke war schon schwierig zu laufen“, sagte Thiele nach ihrem Zieleinlauf. Ebenfalls zur Siegerehrung auf das Podest lief Leonel Nhanombe, der in der M12 mit 11:46 Minuten auf dem achten Platz landete. Thomas Beerbaum ereilte das gleiche Schicksal wie so viele andere Läufer und er verlor direkt in der ersten Runde einen seiner Spikes. Mit viel Willen, aber nur einem Schuh erkämpfte er sich Rang neun in der M15. Die gleiche Platzierung erzielte auch Sophie Baxheinrich in der W15. Lucas Schwab, der einen tollen Lauf im größten Starterfeld hinlegte, landete auf Rang zehn in 10:35 Minuten.

CrossRahmen

 Lucas Schwab (2067) im Rahmenwettbewerb der deutschen Crossmeisterschaften

(vas). Mit 1260 Startern stellt sich die Spielvereinigung Herten bei den Deutschen Crossmeisterschaften einem Mammutprogramm.  Bereits kurz nach 9.00 Uhr fällt der erste Startschuss im Rahmenprogramm für die jüngeren Teilnehmer, die noch nicht um die Titel der Deutschen Meister laufen, aber im Rahmen dieser Großveranstaltung schon mal  Wettkampfluft schnuppern wollen. Aus dem Kreis gehen zahlreiche Athleten aus dem Jugendbereich an den Start. Allen voran Steffen Baxheinrich (LV Oelde), Westdeutscher Hallenmeister über die 800 Meter. „Für den Cross kann ich mich nicht ganz so motivieren, da die Strecken für meine Verhältnisse echt lang sind. Andererseits bekommt man über die Crossläufe aber gut Wettkampfhärte.“, so Baxheinrich, der auf gleicher Strecke im November auch bei den Westfälischen Crossmeisterschaften dabei war. Die Mannschaft wird komplettiert durch Manuel Knepper und Justin Karwinkel. Da insgesamt 112 Starter und 20 Mannschaften in der Jugend U18 am Start sind, wird es hier schwierig, ganz vorne mitzulaufen. „Viele Teams haben in der Vorbereitung ihren Fokus ganz auf die Crossmeisterschaften gelegt, da können wir nicht gegenhalten.“, so Trainerin Elke Schalkamp. In der weiblichen U18 gehen mit Alina Thiel, Zoe Krefeld, Pia Cramer und Laura Karwinkel gleich vier Läuferinnen, die eigentlich ihren Schwerpunkt auf den 800 Metern oder im Triathlon haben,  an den Start. Hier darf man auf ein gutes Mannschaftsergebnis hoffen.  Auch die LG Oelde/Wadersloh schickt drei Athleten ins Rennen, Andre Hüffer in der Hauptklasse über die Mitteldistanz, Marc Boeckh in der U20 und Nils Richtermeier in der UJ18.

(vas). Mit Dennis Biederbick (LG Ahlen) und Steffen Baxheinrich (LV Oelde) hatte der Kreis gleich zwei Athleten bei den Deutschen Jugendmeisterschaften der U20 am Wochenende in Dortmund am Start. Während Biederbick bereits im zweiten U20-Jahr startet, war es für Baxheinrich als Läufer der U18 der erste Start auf so hohem Niveau. Am Samstag wurden beide dann in den dritten von drei Vorläufen gelost. Biederbick bestimmte von Beginn an das  Tempo und gewann den Vorlauf mit der schnellsten Zeit aller Vorläufe in 1:54,23 Minute und qualifizierte sich souverän für das Finale am Sonntag. Baxheinrich konnte in dem Sog mit 1:57,49 Minute ebenfalls als Achter den Endlauf erreichen. Für den jungen Athleten schon ein Riesenerfolg. Während es am Sonntag im Finallauf bei Biederbick um einen Platz auf dem Podest ging, konnte Baxheinrich eigentlich ohne Druck laufen, denn das große Ziel für die Hallensaison war ein Platz im Finale. „Das ist eigentlich schon zu viel Adrenalin.“, sagte Baxheinrich aber vor dem Start. Mit Pascal Kleyer setzte sich sofort einer der Favoriten dann auch an die Spitze. Er wurde seiner Favoritenrolle gerecht, wobei er durch Robert Farken kurzzeitig in Bedrängnis geriet. Der Lauf war sehr unruhig, ein Athlet stürzte sogar. Biederbick konnte seinen Traum vom Platz auf dem Podest verwirklichen und lief als Dritter in 1:53,42 Minute über die Ziellinie. Baxheinrich landete mit 1:58,41 Minute auf einem sensationellen siebten Platz. „Als jüngster Läufer im Feld bei der U20 DM schon im Endlauf auf Rang sieben landen? Davon hatten wir etwas geträumt, aber wirklich damit gerechnet nicht.“, resümierte Trainerin Elke Schalkamp mehr als zufrieden mit ihrem Schützling.

 

DM Halle

(vas). Am Sonntag fand in Dortmund das Hallensportfest des PTSV Dortmund mit mehr als 900 Teilnehmer/innen statt. Fünf Nachwuchsathletinnen des LV Oelde trauten sich an ihren ersten Start außerhalb des Kreises Beckum und konnten viele neue Erfahrungen sammeln. „Sie haben sich super geschlagen und es sind auch einige Bestleistungen herausgesprungen!“, berichtete Trainerin Miriam Erdhütter zufrieden. Alle fünf absolvierten den Sprint über 50 Meter und starteten im Weitsprung. Eva Windthorst konnte sich in beiden Disziplinen deutlich verbessern. Sie landete im Sprint der W10 auf Rang zwölf mit einer Zeit von 8,80 Sekunden und im Weitsprung belegte sie Rang fünf mit einer für ihr Alter beeindruckenden Weite von 3,52 Metern. Katharina John erreichte im Sprint der W11 eine fast identische neue Bestleistung (8,85 Sekunden) und sprang 2,92 Meter weit. Vivien Braxen blieb auch unter neun Sekunden im Sprint und sprang 3,01 Meter weit. Beides sind tolle neue persönliche Bestleistungen. Vereinskolleginnen Lilli Reckmann und Charlotte Hille zeigten mit 9,74 und 9,30 Sekunden ebenfalls neue Bestleistungen im Sprint und erreichten im Weitsprung 2,94 und 2,79 Meter.

Hallensportfest Dortmund PTSV

(vas). Nur zwei Tage nach seinem tollen Auftritt beim nationalen Läufermeeting in Erfurt konnte Steffen Baxheinrich (LV Oelde) zum ersten Mal den Titel des Westdeutschen Meisters über die 800 Meter gewinnen. In einem von Taktik geprägten Rennen in der Leverkusener Leichtathletikhalle reichte ihm 1:59,27 Minute zum Sieg. Bereits von Beginn an setzte sich Baxheinrich an die Spitze und lief kontrolliert vor dem großen Starterfeld. Die ersten 400 Meter absolvierte er in ruhigen 60 Sekunden. „Das sah alles noch nach Joggen aus.“, berichtete Trainerin Elke Schalkamp. Nach 500 Metern zog Baxheinrich aber seinen unnachahmlichen langen Schritt an und konnte sich weiter absetzen. Die letzten 200 Meter konnte niemand mehr mithalten und er lief einem ungefährdeten Sieg entgegen. Auf Rang zwei lief Jan-David Ridder vom LAZ Rhede in 2:00,82 Minuten. Rang drei ging in 2:01,16 Minuten an Ben Zapka vom TSV Bayer Leverkusen. „Steffen läuft seine 1:58/ 1:59 Minute sicher wie im Tiefschlaf. Egal ob er schnell anläuft, langsam anläuft oder auf einem Bein springt.“, sagte Pierre Ayadi, Disziplintrainer des DLV, „Jetzt muss nur ein passender Lauf kommen und die Zeit wird sich steigern.“. Der Titel des Westdeutschen Meisters ist der erste große Titel in Baxheinrichs junger Laufbahn. Jetzt heißt es, sich gut zu regenerieren und dann volle Konzentration auf die Deutschen U20 Hallenmeisterschaften Mitte Februar. Da läuft Baxheinrich dann gegen die zwei Jahre ältere Konkurrenz. Ziel ist in erster Linie eine neue Bestzeit und damit wenn möglich das Erreichen des Endlaufes.

Westdeutsche Halle Leverkusen

Veranstaltungen

13. Januar 2018:
35. Berg- und Crosslauf

17. März 2018:
39. Stromberger Burggrafenlauf

26. Mai 2018:
17. Oelder Triathlon

9. Juni 2018:
21. Oelder Sparkassen-Citylauf

17. Juni 2018:
7. Letter Vituslauf

September 2018:
LVO Sportfest

September 2018:
13. Werfertag mit Stabhochsprung

 

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03. Februar 2018
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