(vas). Bei 35.Wöhler-Lauf „Rund um die Aabach-Talsperre“ in Bad Wünnenberg nahmen insgesamt mehr als 800 LäuferInnen und WalkerInnen teil, die die verschiedenen Strecken unter die Füße nahmen. Die Strecken sind relativ flach und doch anspruchsvoll zu laufen und führen über den Damm der Talsperre und dann am Wasser entlang.
Die Lauffamilie Gerke startete sehr erfolgreich über die fünf Kilometer. Vater Ralf Gerke (LG Oelde/Wadersloh) finishte nach 19:47 Minuten als Schnellster der M50, gefolgt von Tochter Pia (22:53 Minuten, LV Oelde) und Frau Maria (22:56 Minuten, LG Oelde/Wadersloh), die ebenfalls beide ihre Altersklassen gewinnen konnten.
Die zehn Kilometer nahm sich Martin Franzke (Ski-Club-Beckum) vor. Mit seiner Endzeit von 39:21 Minuten platzierte er sich auf Rang drei der M45.
Zur Standortbestimmung ihrer Marathonvorbereitung starteten Harald Günnewig und Martin Peitzmann (beide LV Oelde) ins Sauerland gereist und absolvierten die Halbmarathondistanz. Günnewig erreichte nach 1:36:44 Stunde das Ziel und belegte den sechsten Platz der M50, während Peitzmann nach 1:39:30 Stunde als Elfter der M45 ankam.

Ralf GerkeRalf Gerke siegte an der Aabachtalsperre in der Altersklasse Ü50 über 5km

 

(vas). Am Samstag fand in Ostbevern der 13. Beverlauf mit sechs verschiedenen Strecken statt. Die Hälfte der knapp 550 TeilnehmerInnen startete auf der Zehn-Kilometer-Distanz, die den ersten Wertungslauf des 8. Volksbank-Cups bildet. Zahlreiche LäuferInnen aus dem Kreis Warendorf meldeten sich wieder für die beliebte Laufserie an und legten in Ostbevern die Grundlage für gute Platzierungen. Als Erster um die Kurve bog erwartungsgemäß Philipp Kaldewei vom LV Oelde nach 33:58 Minuten, der damit Youngster Jonas Barwinski (34:19, LG Ahlen) auf Rang zwei verwies. Auf Platz drei der Gesamtwertung liegt bereits die erste weibliche Teilnehmerin Caroline Hoyte aus England, die mit ihrer Zeit von 36:49 Minuten den Streckenrekord der Frauen ordentlich herunterschraubte. Es folgten drei weitere Läufer des LV Oelde: Christian Huster (37:45), Maximilian Worm mit neuer persönlicher Bestzeit (37:58) und Markus Schuler (38:07), die sich wertvolle Punkte für den Cup sicherten und in den Altersklassen weit vorn landeten. Auch Viktor Stechbart und Jens Brodka (beide LV Oelde) liefen mit 38:31 und 39:13 Minuten flotte Zeiten. Weitere Altersklassensiege sicherten sich Sebastian Zenker, Manfred Grünebaum, Beate Ackfeld, die mit 49:09 Minuten die schnellste Frau aus dem Kreis war, sowie Pia Gerke.
81 TeilnehmerInnen konnten im Halbmarathon verzeichnet werden. Schnellster aus dem Kreis war Stefan Baierl von der SpVgg Dolberg, der in einer Topzeit von 1:25:47 Stunde das Ziel auf dem dritten Platz der Gesamtwertung erreichte. Ludger Brüning (Ski-Club Beckum) absolvierte die 21,1 Kilometer in 1:55:27 Stunde.

(vas).  Ihren Urlaub nutzten Ulrike und Markus Landwehrjohann, um am Tegelberglauf im Ostallgäu in Bayern teilzunehmen. Der Berglauf führt über acht Kilometer und weist eine Höhendifferenz von 920 Metern auf. Im letzten Jahr wurden hier die deutschen Meisterschaften im Berglauf ausgetragen. Gestartet wird auf 820 Metern über dem Meeresspiegel an der Tegelbergtalstation, dann geht es über Forst- und Naturwege teilweise extrem steil nach oben. 160 LäuferInnen machten sich auf den Weg und genossen die schönen Ausblicke runter ins Tal und auf Seen und Wälder. Etwas mehr als eine Stunde benötigte Markus Landwehrjohann (1:00:17 Stunde) für die anspruchsvolle Strecke und wurde damit Dritter in der M50. Ulrike erreichte nach 1:07:08 Stunde als Zweite der W40 das Ziel an der Panoramagaststätte Tegelberg auf 1720 Metern über dem Meeresspiegel.

TegelberglaufGipfelstürmer aus dem flachen Land: Ulrike und Markus Landwehrjohann

Bericht und Fotos von Danny Schott.

„Der Knoten ist endlich geplatzt“, freute sich die Trainerin Elke Schalkamp vom LV Oelde. Ihr Schützling Steffen Baxheinrich (LV Oelde) lief bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm auf Platz vier über 1500 Meter. Damit ist der Oelder nun in der deutschen Spitze in der Altersklasse U20 angekommen.

Steffen Baxheinrich hatte sich zusammen mit seinem Trainer Pierre Ayadi erst kurzfristig für einen Start über 1500 Meter und gegen eine Teilnahme über 800 Meter entschieden. „Ich bin die 1500 Meter dieses Jahr öfters gelaufen, war in der Meldeliste besser platziert und fühle mich dort momentan wohler als auf der kürzeren Distanz“, begründete der 18-Jährige seine Entscheidung. Der Weg bis ins Finale war für den Wahl-Dortmunder, der seit Februar im Sportinternat lebt, aber schwerer und länger als zuvor erwartet. Im Vorlauf galt es sich am Samstag im Ulmer Donaustadion für den Endlauf zu empfehlen: Jeweils die ersten Drei der beiden Vorläufe sind gesetzt und weitere sechs Zeitschnellste qualifizieren sich zusätzlich für das Finale.

Im zweiten Qualifikationsrennen reihte sich Baxheinrich kurz nach dem Start im hinteren Mittelfeld ein. Meistens auf der zweiten Bahn laufend machte er deutlich mehr Meter als seine Konkurrenten und musste sich auf der Schlussrunde strecken. Als Vierter seines Vorlaufes verpasste Steffen Baxheinrich den direkten Finaleinzug. Er musste kurz zittern und auf die Zeit hoffen, dann die Gewissheit: Mit 4:05,21 Minuten rutschte er als vierter Athlet über die Zeitwertung in die Liste der Finalteilnehmer. „Bei dem langsamen Tempo muss er mit seinen langen Beinen vorne mit dabei sein. Das hat nicht ganz geklappt, aber er ist durch“, kommentierte C-Kader-Bundestrainer Pierre Ayadi das Rennen seines Schützlings.

Im Finale am Sonntag mussten erneut alle Kräfte mobilisiert werden, um womöglich sogar im Kampf um die Medaillen ein Wörtchen mitzureden. „Die Top-Acht sind das Ziel“, kündigte Trainer Ayadi an. In seinem ersten Jahr in der U20 sollte sich Baxheinrich in der deutschen Spitze etablieren. Erneut reihte er sich nach dem Startschuss ganz hinten im Feld ein, beobachtete von dort das klassisch langsame Meisterschaftsrennen und lief dann ein taktisch kluges Rennen.

(vas). Ein Training im heimischen Oelder Stadion nutzte der Geschäftsführer des LV Oelde, Carsten Golka, dazu, dem Mittelstreckler Steffen Baxheinrich (LV Oelde) die Ehrennadel des DLV für dessen Verdienste im Jahr 2016 zu übergeben. „Es hat zwar etwas gedauert, aber die super Leistungen haben ja weiterhin Bestand“, sagte Golka stolz über den achtzehnjährigen Nachwuchsläufer. Baxheinrich hatte im Jahr 2016 einen großen Leistungssprung zu verzeichnen und wurde in der Bestenliste des Deutschen Leichtathletikverbands (DLV) gleich über drei Distanzen aufgeführt. In seiner Paradedisziplin, den 800 Metern, lag er 2016 auf Rang sechs. Aufgestellt wurde die Bestzeit von 1:53,80 Minute in Rhede. Über die zehn Kilometer landete Baxheinrich mit seinem grandiosen Auftritt bei den Great10 in Berlin mit 33:16 Minuten auf Rang fünf in ganz Deutschland und über die 3000 Meter auf Rang 50. Der weiterhin für den LV Oelde startende Athlet hat sich auch im Jahr 2017 kontinuierlich weiterentwickelt, so dass die Ehrennadel für 2017 bereits sicher ist. Der Lebensmittelpunkt für den 18-Jährigen verlagerte durch den Umzug ins Sportinternat nach Dortmund. Verbunden war damit auch ein Schulwechsel, sodass die Bedingungen, um Schule und Leistungssport zu verbinden, deutlich besser wurden. Mit Rang vier bei den Deutschen Meisterschaften im Ulm Anfang August zeigte sich, dass dieser Schritt der richtige Weg war. Das Training und seine Wettkämpfe werden dabei in Absprache zwischen dem Bundestrainer Pierre Ayadi und Heimtrainerin Elke Schalkamp gestaltet.

Steffen Baxheinrich und Carsten GolkaBelohnung für die Top-Leistungen im Jahr 2016: Steffen Baxheinrich erhält die DLV Nadel von LVO-Geschäftsführer Carsten Golka

(vas). Am zweiten und dritten Tag der 18. Dreikampfwoche in Oberaden ging es gleichbleibend erfolgreich für die LäuferInnen des LV Oelde weiter. Am Freitag standen unter anderem die 1500 und 400 Meter auf dem Veranstaltungsplan. Tagesschnellster über die 1500 war mit Abstand Manuel Knepper (LV Oelde) mit einer Topzeit von 4:43,1 Minuten. Bei einem einsamen Rennen vorne weg war er der einzige, der unter der Fünf-Minuten-Marke bleiben konnte. Vereinskollege Manfred Grünebaum wagte sich erneut auf die Mittelstrecke und stellte mit 5:25,5 Minuten einen weiteren neuen Vereinsrekord auf. Über die 400 Meter unterwegs waren Nils Wickern und Henning Albert (beide LV Oelde), die sich ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten, das Wickern mit 1:01,6 Minute knapp für sich entscheiden konnte. Albert erreichte in 1:01,8 Minute das Ziel. Vergleichbar knapp lief das Rennen bei Alina Thiel und Corinna Wunder (beide LV Oelde). Obwohl Wunder auf der Zielgeraden noch einmal herankam, lief Thiel in 1:07,5 Minute kurz vor Wunder in 1:07,9 Minute durchs Ziel. Am Dienstag, dem dritten und letzten Tag der Dreikampfwoche, nahmen sich die Oelder die 1000 und 200 Meter vor. Dabei pulverisierte Manfred Grünebaum (LV Oelde) am letzten Tag erneut einen Vereinsrekord in der M60: mit 3:33,1 Minuten unterbot er den alten Rekord von 2006 über 1000 Meter um mehr als eine Minute und wird wohl einen Rekord für die Ewigkeit geschaffen haben. „Die kurzen Strecken haben schon Spaß gemacht, aber wenn man eigentlich für die Marathonstrecke trainiert, schon eine völlig andere Belastung“, sagte Grünebaum, zufrieden mit seinem Ausflug auf die Mittelstrecke. Mit seinen drei Starts im Disziplinblock Langstrecke gewinnt er die M60 souverän. Erneut der Schnellste über diese Distanz war jedoch Manuel Knepper (LV Oelde) mit 2:52,1 Minuten. Zweiter wurde Leonel Nhanombe mit 3:01,7 Minuten, der damit den Vereinsrekord in der M13 um knapp zwölf Sekunden herunterschraubte und neue Bestzeit lief. Die 200 Meter nahm zum ersten Mal Nils Wickern (LV Oelde) unter die Füße, womit er den Dreikampf Langsprint komplettierte und die U16 gewinnen konnte. In 28,8 Sekunden lief er der Konkurrenz davon. Insgesamt nahmen an der Dreikampfwoche nur knapp 100 SportlerInnen teil: „In den letzten Jahren war in Oberaden deutlich bessere Konkurrenz, so dass der Nachwuchs mehr gefordert war“, berichtete Trainerin Elke Schalkamp vom LV Oelde.

Dreikampfwoche OberadenVereinsrekorde in Oberaden: (v.l.) Manfred Grünebaum, Leonel Nhanombe, Nils Wickern und Manuel Knepper. (es fehlen Alina Thiel und Corinna Wunder).

(vas). Am Dienstag fand der Auftakt der 18. Dreikampfwoche in Oberaden statt. An drei Tagen kann man im Römerbergstadion an den Disziplinblöcken Kurzsprint, Sprung, Wurf, Mittelstrecke und Langsprint teilnehmen, die jeweils drei einzelne Wettkämpfe beinhalten, oder sich nur für einzelne Disziplinen anmelden. Die familiäre Veranstaltung startete um 17:45 Uhr mit den ersten Kurzsprints über 50 Meter und endete mit dem letzten 3000-Meter-Lauf. Aus dem Kreis am Start sind seit Jahren die NachwuchsläuferInnen des LV Oelde, die die Dreikampfwoche in den Sommerferien nutzen, um den Trainingsstand zu überprüfen und sich auch auf neuen Strecken einmal auszuprobieren. Neue Vereinsrekorde in der M60 aufzustellen war dagegen das erklärte Ziel von Manfred Grünebaum (LV Oelde), der am Dienstag die für ihn ungewohnt kurzen Strecken von 3000 und 800 Metern lief. Im ersten und schnellsten von vier 3000-Meter-Läufen hielt sich Grünebaum gleichmäßig in der Mitte des Feldes und lief wie ein Uhrwerk auf den ersten Platz der M60 und eine Endzeit von 11:34,1 Minuten, womit er den alten Rekord um fast eine Minute verbesserte. Anschließend über die 800 Meter gelang ihm mit seiner Zeit von 2:47,5 Minuten eine erneute Verbesserung des alten Vereinsrekords (3:10,1 Minuten) und der Sieg in der M60. „Diese hohe Belastung kenne ich so ja gar nicht, das werde ich morgen auf jeden Fall spüren!“, sagte Grünebaum zu der ungewohnt kurzen Strecke und dem dadurch höheren Grundtempo.
Ebenfalls bei den 800 Metern am Start waren Leonel Nhanombe (2:18,1 Minuten), Nils Wickern (2:20,2 Minuten) und Henning Albert (2:24,5 Minuten, alle LV Oelde), die damit in der U16 auf den ersten drei Plätzen landeten und ihren jeweiligen Leistungsbereich bestätigten. Auch bei ihren Trainingskolleginnen Larissa Thiele und Corinna Wunder lief es gut: Thiele erreichte das Ziel als Erste der U16 in 2:38,7 und Wunder als Zweite in 2:41,2 Minuten. Am Freitag stehen für die Oelder LäuferInnen dann die 1500 und 400 Meter auf dem Plan. 

18. Dreikampfwoche Oberaden Tag 1Die Farben des LV Oelde vertraten in Oberaden: (v.l.) Leonel Nhanombe, Nils Wickern, Manfred Grünebaum, Corinna Wunder, Henning Albert und Larissa Thiele

Veranstaltungen

13. Januar 2018:
35. Berg- und Crosslauf

17. März 2018:
39. Stromberger Burggrafenlauf

26. Mai 2018:
17. Oelder Triathlon

9. Juni 2018:
21. Oelder Sparkassen-Citylauf

17. Juni 2018:
7. Letter Vituslauf

September 2018:
LVO Sportfest

September 2018:
13. Werfertag mit Stabhochsprung

 

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Termine:

Jahresplan des Lauftreffs

Trainingsplan Jugend (Sommer)


03. Februar 2018
Sportlerehrung der Jugend und der Erwachsenen.
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