(vas). Die Hammer Winterlaufserie ging am Wochenende in die 44. Runde. Im Gegensatz zum letzten Jahr konnte die Teilnehmerzahl bei der Auftaktveranstaltung zurück in den vierstelligen Bereich gebracht werden. Fast 1100 LäuferInnen starteten zeitgleich auf der Tartanbahn im Jahnstadion in Hamm, da zum ersten Mal in der Geschichte der Serie der Zehn-Kilometer-Lauf nicht in zwei Abschnitten stattfand. Von dort führte die Strecke wegen Bauarbeiten zur Münsterstraße und durch das Landschaftsschutzgebiet der Lippeauen, ehe an der Fährstraße der Wendepunkt war. „Die Bedingungen waren gut, die Strecke auch überhaupt nicht rutschig. Nur auf dem Rückweg musste ich alleine gegen den Wind laufen“, berichtete die Gesamtsiegerin Michelle Rannacher aus Gütersloh (37:40 Minuten). Bei den Männern gewann Steven Orlowski aus Dortmund (32:13 Minuten).
Die schnellsten Zeiten aus dem Kreis über die zehn Kilometer zeigten wie im letzten Jahr Amanuel Desale und Jonas Barwinski von der LG Ahlen. Mit 35:33 und 36:05 Minuten erreichten sie kurz hintereinander das Ziel und landeten auf den Plätzen 16 und 24 der Gesamtwertung. Desale wurde Sechster der Hauptklasse, Barwinski Vierter in der U23. Nur wenige Sekunden hinter Barwinski lief Markus Schuler (LV Oelde, 36:15) über die Ziellinie im Jahnstadion und wurde Dritter in der M45. Mit Maximilian Worm (36:53, LV Oelde) und Jannis Rohden (36:55, LG Ahlen) schlossen sich zwei junge Lauftalente aus dem Kreis mit neuen persönlichen Bestzeiten an. Rohden sicherte sich den dritten Rang in der U20, Worm wurde Sechster in der U23. Auch Jannis Stefan (LV Oelde), Stefan Baierl (SpVgg Dolberg), Marc Dahmen (Lauftreff Dolberg) und Martin Franzke (Ski-Club Beckum) legten trotz Gegenwind nach dem Wendepunkt Zeiten unter 40 Minuten hin.

(vas). Am Sonntag startete Corinna Wunder vom LV Oelde erfolgreich bei den Westfälischen Hallenmeisterschaften der U20 in der Seidensticker-Halle in Bielefeld. In ihrem ersten Wettkampfjahr in dieser Altersklasse ging sie als Jüngste des Starterfelds ins Rennen über 1500 Meter. Gegen die erfahrene Konkurrenz behauptete sie sich sehr gut und landete mit neuer persönlicher Bestzeit von 5:19,28 Minuten auf Platz neun. Damit erfüllte Wunder zudem das angestrebte Ziel, die Qualifikation für die NRW-Meisterschaften auf dieser Distanz zu erlangen.

Corinna WunderQualifikation geschafft: Corinna Wunder

(vas). Mit viel Spannung erwarteten die Oelder NachwuchsläuferInnen das internationale Indoor-Meeeting in Dortmund. Im November erhielten sie die Einladung zur Veranstaltung und bereiteten sich gezielt auf dieses Highlight vor. Am Sonntag standen dann die aktuell schnellsten Schülerinnen und Schüler aus NRW an der Startlinie in der ausverkauften Leichtathletikhalle in Dortmund. Mit 2150 Zuschauern konnten die Veranstalter direkt an das letzte Meeting, das im Jahr 2004 stattfand, anknüpfen. Neben einer ausgewählten Anzahl von weniger als 200 Topathleten, zu denen auch der deutsche Sprintstar Gina Lückenkemper zählte, hieß es nun für die jungen Oelder, sich vor großer Kulisse im Rahmenwettkampf zu beweisen. Zahlreiche LV-Oelder hatten sich Karten besorgt, um ihre Nachwuchsläufer anzufeuern.
Im 800-Meter-Lauf der U16 setzten sich Leonel Nhanombe und Lucas Schwab direkt an die Spitze. Zunächst konnten der Dortmunder Noah Boeck und der Wattenscheider Simon Niepötter gut mithalten und starteten eine Attacke nach der nächsten, die die Oelder jedoch abwehren konnten. Im Zielsprint hatte dann Schwab mit neuer Bestzeit von 2:12,28 Minuten die Nase knapp vor Nhanombe, der auch in Bestzeit von 2:12,46 Minuten das Ziel erreichte. Der Kampf um Platz drei gestaltete sich ebenso spannend: Aaron Heidenreich steigerte das Tempo auf der letzten Runde und schaffte es mit neuer Bestzeit von 2:13,07 knapp, den Dortmunder noch vom dritten Platz zu verdrängen.

(vas). Am Samstag starteten Corinna Wunder und Nils Wickern vom LV Oelde bei den Westfälischen U18-Hallenmeisterschaften in Dortmund über die 1500 Meter. Beide gingen ihre ersten Meisterschaftsläufe in dieser Altersklasse eher vorsichtig an. Während in Wunders Rennen die ersten zwei Plätze schnelle vergeben waren, entwickelte sich ein enger Kampf um Platz drei. Wunder setzte sich zwischenzeitlich an die Spitze der Verfolgergruppe, konnte diese Position am Ende aber nicht halten und landete mit einer Zeit von 5:22,03 Minuten auf Rang sechs. Stützpunkttrainer Robert Welp lobte ihre beherzte Taktik: „Corinna ist mutig gelaufen. Am Ende wurde das nicht ganz belohnt, aber das war ein guter Lauf, auf dem aufgebaut werden kann“.
Ihrem Vereinskollegen Nils Wickern gelang erst eine Woche zuvor die Qualifikation für die Meisterschaften und sortierte sich nach einem guten Start dann am Ende des Feldes ein. Mit 4:49,38 Minuten zeigte er bei seinem erst dritten Lauf über diese Distanz dennoch eine solide Leistung und landete am Ende auf Platz sieben.

U18-HallenmeisterschaftenPremiere bei den westfälischen Meisterschaften: (v.l.) Corinna Wunder, Nils Wickern (beide LV Oelde)

(vas). Auf der Mittelstrecke über 4150 Meter machten Jonas Barwinski (LG Ahlen/TSVE Bielefeld, 15:33 Minuten) und Kerstin Schulze Kalthoff (LG Rosendahl, 16:12 Minuten) das Rennen. Schulze Kalthoff, die dem Bundeskader angehört, verbesserte den zehn Jahre alten Streckenrekord dabei enorm und wurde im Gesamteinlauf Fünfte.

Klara Koppe und Kerstin Schulze-KalthoffKlara Koppe (156) hier noch gleich auf mit der späteren Siegerin Kerstin Schulze Kalthoff (208)

(vas). Der 35. Stromberger Berg- und Crosslauf stellte sich nicht nur für die CrossläuferInnen, sondern auch für das Organisationsteam des LV Oelde als Herausforderung heraus. Das Ziel, die Teilnehmerzahl von 2017 zu übertreffen, rückte angesichts der vom langanhaltenden Regen stark aufgeweichten Strecken in weite Ferne. „Die starken Regenfälle von November bis Anfang Januar haben die Vorbereitung geprägt. Die Strecken mussten an mehreren Wochenenden intensiv vorbereitet werden“, berichtete Organisationschef Joachim Kallenbach vom LV Oelde. Doch die Schlammschlacht blieb aus: Am Samstag fanden die mehr als 250 Teilnehmer dank dem Einsatz der 50 Helfer eine optimal präparierte Strecke vor, die echtes Crosslaufambiente ohne Verletzungs- oder Sturzrisiko bot. Das Wetter lockte viele Nachmelder ins Gaßbachtal, sodass die Zahl der Läufer gesteigert wurde. Auch die Rückmeldung der Teilnehmer war positiv: „Ein harter Lauf mit viel Liebe zum Detail organisiert“. Ist man gerade oben angekommen, geht es auch schon wieder bergab oder der Untergrund wird technisch schwierig zu laufen. Dieser hohe Anspruch an Konzentration und Ausdauer macht den Reiz des Stromberger Crosslaufs aus und macht ihn so beliebt.
Für eine hohe Qualität der Teilnehmerfelder sprechen die Zeiten der Topläufer aus Laufhochburgen in NRW und der Region. Die Gesamtsieger im Hauptlauf über 8300 Meter waren mit einem einsamen Rennen Fritz Koch (LSF Münster, 29:35 Minuten) und Sonja Vogt (LC Rapid Dortmund, 36:58 Minuten), die auf der Mittelstrecke zuvor Platz drei erlief. Kurz hintereinander liefen Murat Bozduman (LG Burg Wiedenbrück) und Christoph Gerigk (TV Beckum) als Schnellster aus dem Kreis in 32:26 und 32:28 Minuten durchs Ziel. Gerigk startete eine Aufholjagd auf Bozduman und schüttelte den Vierplatzierten Ajosha Pilot (Delbrück läuft), der zuvor auf der Mittelstrecke Zweiter wurde, ab. Fünfter wurde Maximilian Worm in 32:53 Minuten, Siebter Markus Schuler (beide LV Oelde). Die schnellste Frau aus dem Kreis stammt ebenfalls vom TV Beckum: Marlene Feldmann erreichte als zweite Frau nach 37:31 Minuten das Ziel, gefolgt von Vorjahressiegerin Laura Lienhardt (Soest). Schnell unterwegs war auch Ines Günnewig (LV Oelde), die mit 40:09 Minuten auf Rang fünf landete und Kreismeisterin in der W40 wurde. Insgesamt gingen die Kreismeistertitel bei den Erwachsenen vermehrt an Läuferinnen und Läufer aus Beckum und Oelde.

(vas). Die Sieger des 35. Berg- und Crosslauf des LV Oelde heißen Fritz Koch (LSF Münster) und Sonja Vogt (LC Rapid Dortmund). Zum dritten Mal überhaupt knackte ein Gesamtsieger auf der 8300-Meter-Strecke mit 280 Höhenmetern am Samstagnachmittag die magische Grenze von 30 Minuten. Koch kam mit der anspruchsvollen Strecke problemlos zurecht und lief einen Vorsprung von fast drei Minuten heraus. Die Streckenerfahrung der Gesamtsiegerin Sonja Vogt, die im letzten Jahr auf der Mittelstrecke gewann, machte sich bezahlt: nach 36:58 Minuten erreichte sie als strahlende Siegerin das Ziel im Gaßbachtal.

Fritz KochDer Sieger des Hauptlaufes Fritz Koch auf seinen letzten Metern

Sonja VogtZum zweiten Mal im Ziel: die Siegerin Sonja Vogt beim Zieleinlauf, nachdem sie bereist über die Mitteldistanz dritte geworden war.

Termine:

Jahresplan 2018 des Lauftreffs

Trainingsplan Jugend (Winter)

Halbmarathon- und Hermannslauftraining 2018


18. Februar 2018
Sportlerehrung der Schüler
Um 15 Uhr in der Aula der Overbergschule (Marienstraße 13) - Infos

09. März 2018
Um 20:00 im Bürgerhaus in Oelde Bernhard-Raestrup-Platz 10 - Infos

7.-12. August 2018
Fahrt zur Leichtathletik EM in Berlin - Infos