(vas). Am Samstag, 22. September, findet im Oelder Jahnstadion der Werfertag mit Stabhochsprung. Die vom LV Oelde ausgerichtete familiäre Veranstaltung hat sich über die Jahre in NRW und darüber hinaus einen Namen gemacht und so kommen jedes Jahr zahlreiche Wiederholungstäter zum Ende der Freiluftsaison nach Oelde, um an den verschiedenen Wurfwettbewerben teilzunehmen. „Im Frühjahr sind wir Oelder Werfer in Geseke angetreten und nun freuen wir uns, unsere Stammgäste von der LG Geseke wieder in Oelde begrüßen zu dürfen“, berichtet Organisator Sebastian von Bobart. Doch auch Anfänger sind in Oelde herzlich willkommen: So versucht Läuferin Uschi Rammert vom LV Oelde im Kugelstoßen der W50, einen fast 15 Jahre alten Vereinsrekord zu übertreffen.

Miriam ErdhütterMiriam Erhütter (LV Oelde) beim Diskuswurf

(vas). Beim 20. Katharinenlauf in Delbrück, der jährlich im Rahmen des Katharinenmarkts stattfindet, lief Wolfgang Freitag über die zehn Kilometer zu Rang vier von 222 Teilnehmern. Seine Zeit von 37:18 Minuten ist wegen der von Baumaßnahmen veränderten Strecke umso höher einzuschätzen, da die Distanz sich um gute 500 Meter erhöhte. Die optimalen Laufbedingungen und die flache Strecke nutzten auch Martin Trame und Andreas Epkenhans (beide LV Oelde), die gemeinsam in 42:25 und 42:26 Minuten durchs Ziel liefen. Trame belegte damit Platz eins der M55, Epkenhans wurde Dritter der M45. Auch Werner Rothfeld, der am Wochenende zudem in Druffel am Start war, absolvierte die Strecke erfolgreich in 48:34 Minuten. Im Schülerlauf über 850 Meter erreichte Leah Brinkhoff (LV Oelde) von mehr als 100 Teilnehmern Platz 15, obwohl die Konkurrenten teilweise bis zu sieben Jahre älter waren. Die Nachwuchsläuferin der U10 gewann mit 3:39 Minuten souverän ihre Altersklasse.

(vas). Am 17. Volkslauf in Druffel nahmen am Wochenende die Läuferinnen und Läufer aus Oelde, Ahlen und Wadersloh teil. Marion Schramm vom LV Oelde gewann die Frauenkonkurrenz über fünf Kilometer. Die Leichtathletin, die sich eigentlich bei den Stadiondisziplinen zuhause fühlt, trainiert nun schon länger auch Ausdauerlauf. „Das Training lief in letzter Zeit sehr gut und ich hatte mir vorgenommen, einfach mein Tempo zu laufen“, erzählte die Oelderin. Im Verlauf des Rennens überholte sie eine Konkurrentin nach der anderen und ließ im Schlussspurt auch Agnes Miller (DJK Gütersloh) stehen. Am Ende hielt die Uhr für Schramm bei 22:19 Minuten stehen. Die doppelte Distanz absolvierte Werner Rothfeld (LG Oelde/Wadersloh) in einer Zeit von 47:24 Minuten, mit der er auf Platz drei der M55 landete. Auch Uschi Rammert (LV Oelde, 52:53), Christoph Kaldewei (LG Ahlen, 58:42) und Irmgard Grote (LG Oelde/Wadersloh, 1:01:41) starteten bei dem familiären Volkslauf in Druffel und platzierten sich in den jeweiligen Altersklassen unter den ersten drei. 

Marion SchrammMarion Schramm (LV Oelde) errang den Gesamtsieg über 5km in Druffel

 

(vas). Eine gemeinsame Fahrt zum Berlin Marathon, bei dem Eliud Kipchoge mit neuem Weltrekord von 2:01:39 Stunden die 42,195 Kilometer triumphal gewann, veranstaltete unter anderem der Leichtathletikverein Oelde. Monatelanger Vorbereitung auf die Königsdisziplin der Langstreckenläufer folgte am Sonntag dann bei perfekten Laufbedingungen die 45. Auflage des Berlin Marathons mit mehr als 44.000 Teilnehmern. Ihren persönlichen Höhepunkt des Jahres erlebten unter anderem die erfahrenen Marathonläufer Markus Schuler, Roland Steber (beide LV Oelde) und Martin Franzke (Ski-Club Beckum). Schuler blieb erneut souverän unter drei Stunden mit 2:58:56 Stunden. Danach kamen auch Steber (3:04:10) und Franzke (3:08:57) im Ziel auf der Straße des 17. Juni an. Schnelle Zeiten liefen außerdem Wolfgang Dilla (3:13:13), Mario Scholz (3:29:22) und Uwe Dördelmann (3:30:03, alle LV Oelde). Weiterhin am Start waren Ingo Steinsträter, Martin Peitzmann, Kornelia und Franz Brünenkamp (alle LV Oelde) und Ludger Brüning (Ski-Club Beckum).

Markus SchulerUnter drei Stunden in Berlin: Markus Schuler

(vas). Nach seinem Sieg in Ostbevern und in Einen hat der 20-jährige Jonas Barwinski der LG Ahlen nun das Triple geschafft: mit einer knappen Entscheidung beim 13. Citylauf in Telgte hat er sich erneut gegen Seriensieger Philipp Kaldewei (LV Oelde) durchgesetzt. Mit dem ersten Platz bei drei von vier Wertungsläufen steht nun bereits vor dem letzten Lauf in Everswinkel in Dezember der Gesamtsieger des diesjährigen Volksbank-Cups fest. „Philipp und ich waren beide gut drauf, aber den Sprint konnte ich dann für mich entscheiden“, freute sich der Ahlener Student und Langstreckenläufer, der nach zehn Kilometern mit einer schnellen Zeit von 34:18 Minuten vier Sekunden vor Kaldewei (34:22 Minuten) durchs Ziel lief. Bis 500 Meter vor Ende liefen die beiden Laufasse des Kreises Beckum zusammen, wobei Kaldewei ein hohes Tempo ansetzte. Für ihn bedeutet der zweite Platz im Cup jedoch nicht das Ende der Welt: „Es war ein klasse Wettkampf! Und es ist besser, hart gekämpft zu haben und Zweiter zu werden, als ohne Konkurrenz Erster zu sein“, erklärte Kaldewei, der nun zum ersten Mal seit 2011 nicht als Gesamtsieger auf dem Treppchen stehen wird. Der Generationenwechsel hatte sich angekündigt: im letzten Jahr konnte der Oelder den Gesamtsieg in einer knappen Sprintentscheidung beim letzten Wertungslauf noch retten. Jetzt bewies der 15 Jahre jüngere Jonas Barwinski seine Dominanz und plant schon, im nächsten Jahr erneut anzugreifen. Zu einem weiteren Zusammentreffen wird es beim letzten Wertungslauf aber noch kommen, denn beide möchten sich den Nikolauf in Everswinkel nicht entgehen lassen. 

 Jonas BarwinskiJoans Barwinski, vorzeitiger Sieger beim Volksbankcup

(vas). Der 17. Münster Marathon verzeichnete knapp 2000 Finisher über die 42,195 Kilometer lange Distanz durch Münster und Umgebung. Die Streckenführung und Atmosphäre zieht jährlich zahlreiche Läuferinnen und Läufer aus Deutschland an. Auch aus dem Kreis Beckum sind einige „Wiederholungstäter“ dabei, die den ersten Marathon nach der Herbstpause bereits mehrfach absolviert haben. Horst Jasperneite (LG Oelde/Wadersloh) hat es sogar auf die Treueliste geschafft, er ist somit einer von nur 40 Leuten, die bei jeder Auflage des Münster Marathons ins Ziel gekommen sind. Auch am Sonntag war er am Start und erreichte nach 5:17:59 Stunden das Ziel auf dem Prinzipalmarkt. An seiner Seite war Claudia Jasperneite (LGOW), die nach 5:18:00 Stunden ankam.
Die schnellste Zeit der Läufer aus dem Kreis Beckum lief jedoch Christian Huster (LV Oelde) mit 2:51:19 Stunden. Der mittlerweile erfahrene Marathoni wurde insgesamt 24. der fast 2000 Läufer und landete in der M50 auf Platz vier. Für ihn hat das Marathonlaufen sehr viel mit mentaler Stärke zu tun, die besonders auf den letzten zehn Kilometern gefragt ist. Vereinskollege Martin Stutenbäumer folgte nach 2:59:31 Stunden auf Platz sieben der M50, womit er es fast unter die Top 50 schaffte.

Chsrian Huster24. von 2000: Christian Huster lief den Münster Marathon in 2:51:19 Stunden

(vas). Zahlreiche erfolgreiche Stadtmeister und –meisterinnen, exzellente Leistungen in den Förderwettkämpfen und schnelle Zeiten über 800 und 3000 Meter – das LVO-Sportfest mit integrierten Stadtmeisterschaften bot am Samstag viele Höhepunkte. „Es gab sehr viele echt gute Leistungen sowohl bei den Stadtmeisterschaften, als auch im Förderwettkampf bei den Jüngeren“, berichtete Organisatorin Miriam Erdhütter vom LV Oelde zufrieden. Auch von organisatorischer Seite lief alles glatt. Ein neues Team für die elektronische Zeitmessung erleichterte den Ablauf und zahlreiche helfende Hände und Kampfrichter sorgten für reibungslose Wettkämpfe.
Die meisten Stadtmeistertitel des Tages errangen Eva Windthorst und Justin Dick vom LV Oelde. Windthorst war erfolgreich mit der 4x75-Meter-Staffel mit ihren Trainingskolleginnen Lilli Reckmann, Charlotte Hille und Lena Jadzinski und konnte anschließend auch allein über die 75 Meter der W12 in 11,40 Sekunden gewinnen. Auch im Weitsprung konnte ihr mit 4,18 Metern niemand etwas vormachen und den vierten Titel holte sie schließlich im Kugelstoßen. Justin Dick zeigte in der M14 ebenfalls seine gute Form zum Ende der Freiluftsaison mit 13,45 Sekunden über 100 Meter und 1,44 Meter im Hochsprung. Weitere Titel gewann er im Weitsprung (4,32) und Kugelstoßen (9,72). Fleißige Titelsammlerinnen waren auch Juline-Sophie Jadzinski (LV Oelde) und Christina Schnier (LG Oelde/Wadersloh). Jadzinski gewann mit großem Vorsprung die 100 Meter der W14 in 13,50 Sekunden, zudem holte sie die Titel über 800 Meter und im Hochsprung. Auch Schnier präsentierte sich als Sprint- und Springtalent mit Titeln über 100 Meter sowie im Hoch- und Weitsprung der W15. In den jüngeren Altersklassen fielen Niko Dierkes (LV Oelde) und Sarah Bureik (LG Oelde/Wadersloh) mit guten Leistungen auf, für die sie mit jeweils zwei Stadtmeistertiteln belohnt wurden.

Staffel 4x75mStadtmeisterschaft über 4x75m: (v.l.) Lilli Reckmann, Charlotte Hille, Eva Windthorst und Lena Jadzinski (alle LV Oelde)