(vas). Auch beim Stabhochsprung, der seit sechs Jahren fester Teil des Werfertags ist, hatten sich viele Spezialisten angemeldet. Allen voran sorgte Alfred Achtelik (FC Nordkirchen), der bereits mehrfach in Oelde über vier Meter gesprungen war, für große Erwartungen. Nachdem er einen neuen Westfalenrekord aufgestellt hatte, wollte er sich in Oelde an die Spitze der Weltjahresbestenliste setzen und sogar den Weltrekord in der M60 angreifen. Dafür wären 4,17 Meter nötig gewesen – für Achtelik eigentlich nichts Neues. Doch am kalten und windigen Samstagnachmittag sollte es nicht sein: Nach erfolgreich übersprungenen 3,70 Metern scheiterte der erfahrene Stabhochspringer an 3,90 Metern. „Wenn es nur fünf Grad wärmer und weniger windig gewesen wäre …“ wünschte sich der M60-Athlet. „Beim Stabhochsprung muss eben alles zusammenpassen. Es wäre schön gewesen, sollte aber heute einfach nicht sein.“

Alfred AchtelikDer Weltrekord sollte es nicht sein: Alfred Achtelik (FC Nordkirchen) übersprang 3,70m

Sehr glücklich mit ihren Leistungen waren unter anderem die 24-jährige Lena Rabéa Volmer (TSG Dülmen), die mit 2,90 Metern eine neue persönliche Bestleistung erreichte, sowie Timm Funke (VfB Fichte Bielefeld), der in der M45 3,40 Meter erreichte. Auch der Stabhochsprungnachwuchs des ausrichtenden Vereins LV Oelde lief zur Hochform auf: Luke Müller gelang der Sprung über die 2,80 Meter, Leon D’Ambros erreichte sein Ziel und kam über 2,50 Meter und Fabian Antusch über 2,40 Meter. „Wirklich super Leistungen von den Jungs!“ freute sich Trainer Holger Schramm, der die Durchführung des Werfertags federführend organisiert hatte.

 
Luke MüllerLuke Müller vom LV Olde übersprang 2,80m

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Trainingsplan Leichtathletik Sommer 2020