(vas). Beim 29. TUSEM-Blumensaatlauf in Essen lief Henning Albert vom LV Oelde, der seit Beginn des Jahres in Dortmund ein Sportinternat besucht, eine neue Topzeit über zehn Kilometer. Der 16-jährige Mittel- und Langstreckenläufer lief in einer Zeit von 34:35 Minuten auf Platz zwei in der U18 und belegte in der Gesamtwertung der mehr als 900 Läuferinnen und Läufer den 19. Rang.

Henning AlbertMit 16 Jahren schon unter 35 Minuten: Henning Albert vom LV Oelde

 

(vas). Am Wochenende fand in der Leichtathletikhalle der Universität Münster der Kreisvergleichskampf der Münsterlandkreise statt. Die Kreise Steinfurt/Tecklenburg, Münster, Ahaus/Coesfeld und Beckum schickten ihre besten Nachwuchsathleten der Altersklasse U14 ins Rennen in verschiedenen Wurf-, Sprung- und Laufdisziplinen. Am Ende des sportlichen Tages mit viel Mannschaftsgeist und neuen persönlichen Bestleistungen stand fest, dass der Kreis Beckum mit insgesamt 73,5 Punkten auf dem vierten Platz landete, das gleiche Ergebnis wie im Vorjahr. Das Trainerteam der Vereine aus Ahlen, Enniger, Liesborn, Beckum und Oelde zeigte sich dennoch zufrieden mit den Leistungen ihrer Schützlinge. In die Mannschaft des Kreises Beckum wurden im Voraus Greta Lütkenhaus, Lale Nur Cakir, Nele Wippich, Niko Dierkes, Leon Recker, Eva Windthorst, Charlotte Hille, Lilli Reckmann, Alina Hofmann, Maja Giering, Marie Anton, Julian Berg, Jeremy Vandenbrück, Finley Plate, Berrin Su Cakir, Nina Flehmig, Stefan Klinke, Malte Mersmann, Kevin Huber, Max Demmin, Maurice Thiele, Veronica Hennek und Emily Fernandez berufen. Viele Punkte für das Gesamtergebnis trug die Staffel der Schüler bei. Auch Julian Berg und Stefan Klinge waren im Weitsprung und Kugestoßen jeweils große Leistungsträger der Mannschaft. Eva Windthorst überzeugte ebenfalls beim Kugelstoßen und Veronica Hennek und Kevin Huber liefen über 800 Meter schnelle Rennen und sicherten dem Team viele Punkte.

KreisvergleichswettkampfZufrieden mit dem 4. Platz: die Mannschaft des Kreises Beckum

 

(vas). Etwas völlig Neues erwartete die Crossläufer aus dem Kreis, die sich auf den Weg zu den Westfälischen Crossmeisterschaften nach Hamm gemacht hatten. Der ausrichtende Verein SCE Hamm hatte die unterschiedlichen Strecken komplett in und um das Stadion gelegt. Dies bedeutete für die Läufer viel Wiesenuntergrund und für die Zuschauer ein Erreichen aller Streckenabschnitte. Hervorragend auf die neuen Bedingungen stellte sich die männliche U18 des LV Oelde ein. Allen voran Henning Albert, der seit Jahresbeginn in Dortmund im Internat lebt und trainiert. Von Beginn an lief er mutig vorne weg und gestaltete das Rennen. Albert kämpfte bis zum Schluss der 3,91 Kilometer langen Strecke und freute sich über ein tolles Rennen und den Vizemeistertitel. Hinter ihm liefen seine Vereinskollegen Nils Wickern und Lucas Schwab um jeden Platz und landeten auf Rang elf und sechzehn des großen Starterfeldes, sodass sie am Ende in der Mannschaftswertung Westfalenmeister wurden. Im Rennen der U16 holten sich Leonel Nhanombe und Fynn Landwehrjohann vom LV Oelde zwei Treppchenplätze. „Zwanzig Meter weiter und ich hätte den Ersten noch bekommen“, sagte der Vizemeister Nhanombe. Fynn Landwehrjohann gelang der Sprung auf Rang drei, da er taktisch klug im richtigen Moment beschleunigte. Gemeinsam mit Noah Wilhelm gelang ihnen der Sprung auf Rang drei in der Mannschaftswertung. Für Larissa Thiele bedeutete der kranksheitsbedingte Ausfall ihrer Teamkolleginnen, alleine ins Rennen zu gehen. Sie belegte in der Einzelwertung in der U16 Rang zehn.

WestfalenmeisterWestfalenmeister der U18: (v.l.) Nils Wickern, Henning Albert und Lucas Schwab (alle LV Oelde)

(vas). Vier unvergessliche Tage verbrachten 45 Läuferinnen und Läufer des LV Oelde sowie Mitreisende in Amsterdam. Höhepunkt des Trips war die Teilnahme am Amsterdamer Marathon, bei dem 30.000 Aktive durch die niederländische Hauptstadt liefen. Neben zahlreichen Grachten und der Amstel wurden auch das Rijksmuseum und der Vondelpark passiert sowie mitten durch die Innenstadt gelaufen. Die meisten der Oelder Läufer absolvierten die komplette Marathonstrecke, manche entschieden sich aber auch für den Halbmarathon oder eine acht Kilometer lange Strecke. „Die letzten 250 Meter durften wir vor gut gefüllten Zuschauerrängen im Olympiastadion laufen“, erzählte Markus Walljasper. Dass es auf der Strecke durch die Innenstadt auch mal eng wurde oder dass die Straßenbahnschienen den Untergrund schwierig zu laufen gestalteten, war dadurch im Ziel bereits wieder vergessen. Vor allem Christian Huster (2:52:13) und Markus Schuler (2:54:49) glänzten im Marathon mit Zeiten unter der Drei-Stunden-Marke, aber auch Roland Steber (3:05:21) und Harald Günnewig (3:13:25) waren in der niederländischen Hauptstadt schnell unterwegs. Neue persönliche Bestzeit erzielte zudem Daniela Hartmann mit 3:48:13 Stunden und Angelika Janning lief bei ihrem ersten Marathon überhaupt direkt eine Zeit von 3:37:21 Stunden. Zahlreiche weitere der Oelder Teilnehmer konnten sich über neue Bestzeiten oder gelungene Debüts freuen. Abgerundet wurde die Amsterdamreise mit einer Grachtenfahrt, Museumsbesuchen und einem gemeinsamen Abschlussessen.

Amsterdam Marathon"Hardlopen in Amsterdam" - eine große Gruppe des LV Oelde präsentierte sich in standesgemäßen Orange beim Amsterdam Marathon

(vas). Strahlender Sonnenschein und für November erstaunlich hohe Temperaturen sorgten beim Halbmarathon in Gütersloh am Sonntag dafür, dass die langen Hosen und Laufshirts schnellstens gegen Sommerbekleidung getauscht wurden. „Das Wetter ist heute definitiv nicht die Entschuldigung für schlechte Zeiten“, so hieß es in den Startreihen. Mehr als 1200 Läuferinnen und Läufer absolvierten die verschiedenen Strecken, allein 850 von ihnen liefen die Halbmarathonstrecke. Vorne mit dabei war Maximilian Worm vom LV Oelde, der als Zwölfter nach nur 1:18:36 Stunde das Ziel erreichte. In seiner Altersklasse M20 belegte er Platz sechs. Erster in der M60 wurde Uwe Dördelmann in 1:37:02 Minuten, Siebte der W40 Sabine Ording (beide LV Oelde).

Gütersloh HalbmarathonSie drückten dem 5km Lauf in Gütersloh den Stempel auf: (v.l.) Leonel Nhanombe, Nele Wippich und Fynn Landwehrjohann (alle LV Oelde)

Aufs Treppchen über die zehn Kilometer lief Philipp Kaldewei (LV Oelde) in 33:42 Minuten, der damit nur fünf Sekunden über seinem Ziel, dem Vereinsrekord der M35, blieb. Im Gegensatz zu Kaldewei, der bereits Dutzende Zehn-Kilometer-Läufe absolviert hat, lief Mittelstreckenspezialist Lucas Schwab (LV Oelde) seinen ersten „Zehner“. In 38:06 Minuten gewann er seine Altersklasse U18. „Ich bin eher vorsichtig angegangen. Zwischen Kilometer sechs und acht wurde es ganz schön lang für mich“, fasste Schwab im Ziel zusammen. Vereinskollege Uli Stripper konnte in 40:14 die M60 für sich entscheiden, Ben Althoff (LG Oelde/Wadersloh) gewann die U16 in 40:48 Minuten.
Über die fünf Kilometer zogen von Beginn an Leonel Nhanombe und Fynn Landwehrjohann vom LV Oelde vorne weg. Nhanombe siegte in 16:16 Minuten und auf Rang zwei folgte Landwehrjohann in 17:00 Minuten. Nhanombe fehlen zur Verbesserung des Kreisrekords von Guido Scholz aus dem Jahr 1995 nun noch sieben Sekunden. Bei den Mädchen gewann Malin Bruns (TuS Solbad Ravensberg). Ihr folgte die drei Jahre jüngere Nele Wippich (LV Oelde) in 20:04 Minuten, die ihren eigenen Kreisrekord erneut verbesserte. Das Treppchen komplettierte Alina Hofmann in 22:12 Minuten. Weitere Altersklassensiege holten Max Hombrink, Max Demmin und Luna Frankrone (alle LV Oelde). „Fast alle konnten ihre Bestzeit oftmals sogar um mehr als eine Minute verbessern“, sagte Trainerin Elke Schalkamp.

(vas). Statt wie viele andere Schülerinnen und Schüler zu Beginn der Ferien in den Urlaub zu fahren, machten sich die Nachwuchsläufer des LV Oelde auf den Weg zum Goldgas-Talentlehrgang nach Paderborn. Der Verband hatte Lucas Schwab, Leonel Nhanombe, Fynn Landwehrjohann und Larissa Thiele auf Grund ihrer herausragenden Leistungen im vergangen Jahr zur viertägigen Kadersichtung eingeladen. Schwab, der bereits seit einem Jahr dem Kader angehört, zeigte in 2019 wieder eine tolle Leistungssteigerung, auch wenn er den Sprung zu den Deutschen U18 knapp verfehlte. Nhanombe als mehrfacher Westfalenmeister, Thiele als NRW-Meisterin und auch Landwehrjohann vertraten zudem den westfälischen Verband erfolgreich bei den Deutschen U16-Meisterschaften im Juli in Bremen. Alle erfüllten zudem den Kaderrichtwert des Verbandes: Schwab, Nhanombe und Thiele über die 800 Meter, Landwehrjohann über die 3000 Meter. In Paderborn hieß es nun, vier Tage lang Testungen zu durchlaufen und unter Leitung der Landestrainer Trainingseinheiten zu absolvieren. Hinzu kamen Physio-Checks und Mentaltraining. „Der D-Kader ist der erste Schritt in Richtung Spitzensport“, betonte Winfried Vonstein, als verantwortlicher Leiter. Vonstein erläuterte weiterhin auch, was von den Kaderathleten erwartet wird. Neben einem strukturierten und planvollen Training, einer Trainingsdokumentation sind viel Disziplin und Fleiß selbstverständlich. Einmal im Jahr muss jeder Athlet zu einer sportmedizinischen Untersuchung, hinzukommen Leistungsdiagnostik und weitere Lehrgänge. Auch von den Heimtrainern wird eine Zusammenarbeit mit den Landestrainern erwartet. Dass der LV Oelde gleich vier der 21 geladenen Läufer aus ganz NRW stellt, macht deutlich, wie stark die jungen Oelder Läufer inzwischen sind.

Kaderlehrgang in PaderbornGleich vier Athleten des LV Oelde beim Kaderlehgang in Paderborn: (v.l.) Fynn Landwehrjohann, Leonel Nhanombe, Larissa Thiele und Lucas Schwab

(vas). Herbstliche Temperaturen, eine neue Strecke und 45. Jubiläum: Der traditionelle Herbstwaldlauf wurde seinem Namen am Sonntag mal wieder gerecht. Aufgrund von Forstarbeiten musste die übliche Strecke durch den Vellerner Brook zum Teil verlegt werden, doch der typische Charakter des Herbstwaldlaufs mit Passagen durch Waldgebiete blieb erhalten. Zum achten Mal stand am Sonntag Philipp Kaldewei vom LV Oelde ganz oben auf dem Siegertreppchen. Mit 34:36 Minuten lief er mehr als eine Minute Vorsprung vor seinen Vereinskollegen Maximilian Worm (36:02) und Markus Schuler (36:08) heraus.

Philipp KaldeweiMit großem Vorsprung im Ziel: Philipp Kaldewei (LV Oelde)