(vas). Beim Soester Werfertag und Hammermeeting zeigte Miriam Erdhütter vom LV Oelde bei ihrem ersten Wettkampf seit der Corona-Pause direkt, wo der Hammer hängt. In gleich drei Disziplinen ging sie bei der Veranstaltung mit umfassendem Hygienekonzept und Teilnehmerbegrenzungen an den Start – und gewann in allen ihre Altersklasse W35. Mit ihren Versuchen im Diskuswerfen zeigte sie sich besonders zufrieden: „Das war eine gute Serie von vier Würfen über 28 Meter.“ Ihr bester Wurf lag sogar bei 29,55 Metern, womit sie sich für die Deutschen Seniorenmeisterschaften 2021 qualifizieren konnte. Im Speerwerfen konnte sie ihr persönliches Ziel, mehr als 25 Meter weit zu werfen, locker erreichen. Nach drei Versuchen lag sie bei 26,33 Metern. „Wegen einer Zerrung im Oberschenkel musste ich dann leider abbrechen“, erklärte Erdhütter. Den vier Kilogramm schweren Hammer warf sie im letzten Versuch noch auf 31,06 Meter, nachdem die vorherigen Versuche noch unter 30 Metern lagen: „Die Drehung hat nicht gut geklappt, aber mit der Weite bin ich ganz zufrieden.“ Auch in dieser Disziplin löste sie mit ihrer starken Leistung bereits das Ticket für die Deutschen Seniorenmeisterschaften im nächsten Jahr.

(vas). „Mit so einem Ergebnis kann ich gut in die Saisonpause gehen“, fasst Fynn Landwehrjohann vom LV Oelde seinen letzten Wettkampf des Sommers zusammen. Mit seinem Lauf über 1500 Meter am Sonntag bei den Westfälischen Jugendmeisterschaften in Hagen ist er mehr als zufrieden. Landwehrjohann unterbot seine alte Bestzeit um elf Sekunden auf 4:17,53 Minuten und legte vor allem auch ein mutiges und taktisch gutes Rennen auf die Bahn. Zwischenzeitlich war sogar das Treppchen in Sichtweite, aber auf den letzten 200 Metern konnte er der Konkurrenz nicht ganz Paroli bieten. Am Ende blieb ein sehr guter vierter Platz, mit dem er und das Trainerteam im Vorfeld nicht gerechnet hatten.

Fynn LandwehrjohannPlatz vier über 1500m bei den westfälischen Jugendmeisterschaften in Hagen für Fynn Landwehrjohann

(vas). Sportveranstaltungen während der Coronazeit? Fehlanzeige! Ein Großteil der Sport-Events, gerade in der Leichtathletik, wurden aufgrund der Pandemie abgesagt. Zu groß waren die organisatorischen Hürden, der Aufwand, ein eigenes Hygienekonzept zu entwickeln und die Verantwortung, in dieser besonderen Zeit, viele Menschen zugleich in ein Stadion zu lassen. Trotz allem entschloss sich der Leichtathletikverein Oelde (LVO), am Samstag, 26. September, den 14. Oelder Werfertag mit Stabhochsprung im Jahnstadion auszurichten.

WerfertagAm 26. September fliegt auch die Kugel - hier im Vorjahr Lisa-Marie Schütte (LG Geseke)

(vas). Taktisch gut gelaufen, dennoch knapp am Finallauf vorbei – so lautet die Bilanz von Leonel Nhanombe vom LV Oelde bei seinem ersten Start bei Deutschen Jugendmeisterschaften. „Nach der Saisonvorbereitung und dem Verlauf des Rennens bin ich mit meiner Leistung sehr zufrieden“, sagte Nhanombe nach dem Rennen am Freitag in Heilbronn. Im zweiten Vorlauf über die 1500 Meter lief er die ersten zwei Runden taktisch klug an der Innenbahn und hielt sich immer auf Position vier. Die Läufer der Altersklasse U18 waren zu dem Zeitpunkt noch eng beieinander und der Lauf war gekennzeichnet von viel Gerangel und vielen Positionswechseln. „Als ich nach 300 Metern überholen wollte, um weiter das Tempo anzuziehen, war ich eingekesselt und konnte nicht direkt nachsetzen. Das hat etwas Zeit gekostet“, zeigt sich Nhanombe kritisch: „Tim Kalis neben mir wäre sogar fast zu Fall gekommen.“ Am Ende läuft er auf Rang sechs im Vorlauf in 4:14,42 Minuten. Leider reichte diese Zeit knapp nicht für die Teilnahme am Finallauf aus, da der erste Vorlauf etwas schneller war. „Leonel hat in der Mitte des Rennens kleine taktische Fehler gemacht. Daraus wird er aber lernen und es beim nächsten Mal besser machen“, mein der betreuende Trainer Christof Neuhaus von der LGO Dortmund. Die Heimtrainerin Elke Schalkamp und Leonels Trainingskollegen verfolgten das Rennen am Liveticker und im Livestream. „Leonel hat gut umgesetzt, was wir vorher besprochen hatten. Das Geschiebe und Geschubse kennt er noch nicht so, denn bei Deutschen Meisterschaften geht es da deutlich härter zur Sache. Wir haben das zwar im Training simuliert, aber in der Realität sieht das dann nochmal anders aus. Im nächsten Jahr hat er eine neue Chance auf das Finale“, sagt die Trainerin zufrieden. Den Titel des Deutschen Meisters holte sich am Samstag dann der Topfavorit Christoph Schrick aus Darmstadt mit einer Zeit von 4:14,56 Minuten. Für Leonel stehen an diesem Samstag nun die Westfälischen Jugendmeisterschaften in Hagen an, bei denen er über die 800 Meter an den Start gehen wird. „Da habe ich richtig Bock drauf“, freut er sich.

(vas). Vor einer Woche bekam er endlich die glückliche Nachricht: Er darf bei den Deutschen Jugendmeisterschaften starten! Leonel Nhanombe vom LV Oelde unterbot Anfang August die Normzeit von 4:13,80 Minuten und qualifizierte sich, über 1500 Meter gegen die besten Läufer der Altersklasse U18 aus ganz Deutschland zu laufen. Ob die Meisterschaften überhaupt stattfinden, war jedoch lange unklar. Zunächst wurden sie abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben, erst vor zwei Wochen kam dann die Entscheidung. Doch selbst zu dem Zeitpunkt blieb unklar, ob ein Start für den jungen Nachwuchsläufer aus Stromberg klappen würde, denn pro Disziplin bekommen in diesem Jahr nur 20 Athleten einen Startplatz. Nhanombe rangierte in den DLV-Bestenlisten mit seiner Zeit von 4:12,00 Minuten immer um Rang 25, wäre also trotz Normzeit knapp vorbei an der Teilnahme. „Ich habe alle Listen beobachtet und bemerkt, dass zahlreiche Läufer mehrere Normen erfüllt hatten. Wir haben dann gehofft, dass sich nicht alle für die 1500 Meter entscheiden und Leonel weiter nach oben rutschen wird“, erklärte Trainerin Elke Schalkamp. Umso größer war dann die Freude, als die finalen Teilnehmerlisten da waren und Leonel einen der begehrten Startplätze ergattern konnte: „Ich freue mich sehr! Nach dieser Saison, mit zweimaligem Lockdown, dem unregelmäßigen Training und den neuen Regelungen sind die Deutschen Meisterschaften ein tolles Highlight!“, sagte Nhanombe.

Leonel NhanombeEr darf zur Deutschen Meisterschaft: Leonal Nhanombe (vorn) starte über 1500m in Heilbronn

(vas). Zwei weitere Paukenschläge durch die Nachwuchsläufergarde des LV Oelde gab es in Melle. Zunächst lief die zehnjährige Leah Brinkhoff über 2000 Meter ein beherztes Rennen und bot mit einer Endzeit von 7:42,88 Minuten viel erfahreneren und älteren Läuferinnen deutlich Paroli. Leah hatte sich den Vereinsrekord, der bei 8:29 Minuten von Alina Thiel lag, vorgenommen und niemand hatte Zweifel daran, dass dieses Unternehmen gelingen würde. Dass es dann aber doch so deutlich werden würde, damit hätten die Trainerinnen nicht gerechnet. „Die erste Runde ist Leah viel zu schnell angegangen, sodass ich sie erstmal bremsen musste“, so Trainerin Sarah Schalkamp. „Da Leah sonst die 800 Meter läuft, fehlt noch das Tempogefühl, aber das Tempo ist da.“ Ebenfalls über die 2000 Meter erfolgreich waren Nele Wippich, Alina Hofmann und Tom Schumacher (alle LV Oelde).

LeahLeah Brinkhoff pulverisierte den Vereinsrekord von Alina Thiel über 2000m

(vas). Der Oelder Läufernachwuchs setzte beim Meeting in Borgholzhausen insbesondere in den Schülerklassen Akzente und zeigte, dass zukünftig mit ihnen zu rechnen ist. In gemischten Läufen war die Zusammensetzung interessant gesetzt, so dass sich die jungen Mädchen oftmals neben deutlich älteren Läufern und Läuferinnen und zu Teil auch neben Senioren an der Startlinie wiederfanden. Ohne Angst gingen die jungen Starterinnen Yumnah Lohnherr, Franka Feuersträter und Lou Diekemper, sowie Nachwuchsläufer Liam Morton (alle LV Oelde), in ihre Rennen und liefen zur Überraschung aller munter vorne mit. So purzelten am Ende nur so die Bestzeiten über die 800 Meter lange Distanz. Schnellste des Abends war Fanka Feuersträter, die in 2:40,05 Minuten das Ziel erreichte. Ihr folgte Yumnah Lohnherr in 2:43,23 Minuten und Lou Diekemper in 2:46,06 Minuten. Der zehnjährige Liam Morton beendete sein Rennen in 2:49,77 Minuten. Damit liegen alle in den DLV-Ranglisten aktuell unter den ersten zehn. Vereinskollege Tom Schumacher benötigte nach längerer Trainingspause 2:53,13 Minuten.

Yumnah LohnherrNeue Bestzeit für Yumnah Lohnherr in Borgholzhausen

Termine:

02. Oktober 2020:

Jahreshauptversammlung 2020

 

Montags-Gymnastik findet wieder statt

Trainingsplan Leichtathletik Sommer 2020

Das Training des LVO findet momentan aufgrund der Corona-Situation nur eingeschränkt statt! Bitte nehmet Kontakt mit Eurer Trainerin / Trainer auf!