(vas). Große Erfolge gab es für die Athleten des LV Oelde im Rahmen der 20. Dreikampfwoche in Oberaden. Nur wenige Tage nach seinem Erfolg über die 1500 Meter in Dortmund legte Leonel Nhanombe am Dienstag nach. In Oberaden startete er erstmals über die seltener gelaufenen 1000 Meter. Mit einer Zeit von 2:42,7 Minuten erzielte er direkt einen neuen Kreisrekord. Auch in der Vereinsrekordliste übertrumpft er damit keinen Geringeren als Steffen Baxheinrich, der inzwischen für die LGO Dortmund erfolgreich an den Start geht. Baxheinrich hatte mit 15 Jahren vor fünf Jahren eine Zeit von 2:46,3 Minuten erzielt. Wie hochwertig die Leistung von Nhanombe einzuschätzen ist, wird dadurch deutlich, dass der Kreisrekord von Stefan Maschelski (LG Ahlen) mit 2:43,82 Minuten bereits seit 17 Jahren Bestand hatte.
Im Sog von Nhanombe lief auch Vereinskollege Nils Wickern eine neue persönliche Bestzeit. Mit 2:51,7 Minuten reiht er sich in der Deutschen Bestenliste der U18 unter den ersten 25 ein. Wickern konnte lange das Tempo mitgehen, musste aber bei der letzten Tempoverschärfung die Konkurrenz ziehen lassen. „Die Zeiten sind absolut super und zeigen, dass wir im kommenden Jahr mit der 3x1000 Meter Staffel gut aufgestellt sein werden“, sagte Trainerin Elke Schalkamp sehr zufrieden.

20. Dreikampfwoche in OberadenLeonel Nhanombe (links) und Nils Wickern trumpften in Oberarden über 1000m groß auf

(vas). Trotz Ferien steht für die Nachwuchsläufer des LV Oelde bereits die Vorbereitung auf die Herbstsaison an. Insbesondere Leonel Nhanombe ist nach einer kurzen Pause nach den Deutschen Schülermeisterschaften wieder voll im Training, da er vom Verband für den Länderkampf gegen die Niederlande am 31. August in Enschede nominiert wurde. Beim Sommersportfest der LGO Dortmund startete Nhanombe nun erstmals über die 1500 Meter. Mit Nils Wickern und Max Hombrink hatte er zwei Mitstreiter aus den eigenen Reihen. Als Tempomacher stellte sich Steven Orlowski (LGO Dortmund), der in Berlin bei den Deutschen Meisterschaften noch über die 5000 Meter erfolgreich an den Start gegangen war, zur Verfügung. Mit perfekten Rundenzeiten zog er den 15-jährigen Schüler auf 4:21,13 Minuten, was neben der persönlichen Bestzeit zudem die Norm für die Westfälischen Meisterschaften und die NRW Meisterschaften in der Jugendklasse im kommenden Jahr bedeutet. Nils Wickern trat kurz vor Ende des Rennens auf die Bande und musste auf Bestzeitkurs liegend das Rennen leider abbrechen. Max Hombrink lief in seinem ersten offiziellen 1500-Meter-Rennen eine tolle Zeit von 4:35,29 Minuten. Über die 800 Meter gingen drei jüngere Nachwuchsläufer aus den Reihen des LVO an den Start. Nele Wippich, Noah Wilhelm und Alina Hofmann zeigten, dass in Zukunft mit ihnen zu rechnen ist. Wilhelm übernahm von Beginn mit Wippich die Führung. Im Sog verbesserte Wippich ihre Bestzeit gleich um fünf Sekunden und erzielte mit 2:33,89 Minuten einen neuen Vereinsrekord. Wilhelm siegte in dem Lauf in 2:33,13 Minuten. Hofmann konnte die ersten 500 Meter mithalten, musste dann leicht abreißen lassen und kam in neuer persönlicher Bestzeit von 2:44,36 Minuten ins Ziel. „Die Vorbereitung passt und wir sind voll im Plan,“, sagte Trainerin Elke Schalkamp und bedankt sich bei Bundestrainer Pierre Ayadi für die Einladung zu der gelungenen Veranstaltung.

Sommersportfest in DortmundEinen erfolgreichen Wettkampf gestalteten die TeilnehmerInnen des LV Oelde in Dortmung: (v.l.) Noah Wilhelm, Nils Wickern, Max Hombrink, Nele Wippich, Leonel Nhanombe, Alina Hofmann

(vas). Der erste Start bei der nationalen Meisterschaft der Erwachsenen – und dann direkt im Finallauf live im Fernsehen. Steffen Baxheinrich aus Lette verwirklichte am Wochenende seinen großen Traum und lief im Berliner Olympiastadion vor fast 35.000 Zuschauern die 1500 Meter. Am Samstag qualifizierte er sich in einem spannenden Qualifikationslauf mit dem mehrfachen deutschen Meister Timo Benitz und bis zu zehn Jahre älteren Konkurrenten aus ganz Deutschland für den Endlauf. Mit der fünftschnellsten Zeit aller 18 Läufer war ihm die Qualifikation nicht nur über die Platzierung im Halbfinale, sondern auch über seine schnelle Zeit von 3:49,79 Minuten sicher.

Steffen BaxheinrichPlatz 10 bei der DM auf der blauen Bahn: Steffen Baxheinrich ist in der deutschen Spitze angekommen

(vas). Dieses Wochenende erfüllt sich für Steffen Baxheinrich aus Lette ein lang gehegter Traum: der 20-Jährige startet bei den Deutschen Meisterschaften der Erwachsenen im Berliner Olympiastadion und ist damit endgültig in der nationalen Leichtathletikspitze angekommen.  Der junge Läufer, der für die LG Olympia Dortmund startet, wechselte in diesem Jahr in die Altersklasse U23 und misst sich zum ersten Mal mit den Topathleten aus der Hauptklasse und nicht mehr mit der Jugend. Gleich zweimal holte er bereits Bronze bei den Deutschen U23-Meisterschaften in diesem Jahr. Zunächst über die 1500 Meter in der Einzelkonkurrenz und dann mit der 3x1000-Meter-Staffel mit den Dortmunder Vereinskollegen. Der angehende Student liegt gegenwärtig über die 800 Meter mit einer Bestzeit von 1:50,10 Minute und über 1500 Meter mit 3:45,75 Minuten in der Deutschen Bestenliste der Hauptklasse als Jüngster unter den ersten 20. Nun fokussiert er die 1500 Meter und hat sich über diese Distanz für die nationale Meisterschaft qualifiziert. Für seine erste DM mit den Erwachsenen hat er sich große Ziele gesteckt: „Mein Ziel ist die Qualifikation für das Finale. Wenn das klappt, muss man sehen, wie weit es dann noch nach vorne gehen kann“. In der Meldeliste wird er in den Top 10 geführt, die Chancen für den Einzug ins Finale stehen also gut. „Die Saison war lang, deshalb ist mein Hauptziel, die Atmosphäre im Olympiastadion zu genießen und mich davon pushen zu lassen“, sagte Baxheinrich. Wer die DM und besonders Baxheinrichs Start im Fernsehen und Online-Livestreams ganz genau verfolgen wird, ist der Leichtathletiknachwuchs seines ehemaligen Vereins LV Oelde, die den 20-Jährigen als großes Vorbild sehen. Auch die ehemalige Heimtrainerin Elke Schalkamp, die das Talent entdeckt und gefördert hat, wird fest die Daumen drücken.

Steffen BaxheinrichEr fährt nach Berlin: Steffen Baxheinrich aus Lette startet erstmals bei den Deutschen Meisterschaften der Erwachsenen

 

(vas). Eine Großveranstaltung für bis zu 1500 Sportler und tausende Zuschauer auf die Beine stellen – dafür sorgt seit 22 Jahren das Organisationsteam des Oelder Sparkassen-Citylaufs rund um Egon Jürgenschellert. Von Streckenabsperrungen, Zeitnahme, Athletenversorgung sowie Auf- und Abbau bis zur Anmeldung fallen beim Sparkassen-Citylauf zahlreiche Aufgaben vor, während und nach dem Event an. „Dass die Veranstaltung auch dieses Jahr wieder so ein großer Erfolg war, liegt an erster Stelle am Team“, bedankte sich Jürgenschellert bei seinen 90 helfenden Händen. Viel zu tun gab es auch im Anmeldebüro, das alle Startunterlagen an die 1500 Teilnehmer verteilt und Nachmeldungen vornimmt. Für einen reibungslosen Ablauf sorgten hier unter anderem Bettina Bonnermann, Kathrin Katthöfer, Miriam Erdhütter und Uschi Rammert. Das eingespielte Team übernimmt die Aufgaben im Meldebüro schon seit Jahren und kann auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen: „Zwischendurch kann es auch mal hektisch werden. Aber genau deswegen stehen wir hier nicht nur zu zweit hinter dem Tresen“, erklärte Bettina Bonnermann. Dass sie auch im nächsten Jahr wieder einen kühlen Kopf bewahren müssen, wissen die Helferinnen im Meldebüro schon jetzt. Denn nach dem Citylauf ist vor dem Citylauf: „Nächstes Jahr stehe ich wieder bei euch auf der Matte!“, kündigte Egon Jürgenschellert seinem routinierten Helferteam bereits an.

Helfer Citylauf Anmeldung Hatten im Anmeldebüro alles im Griff: (v.l.) Sabine Fölling, Helga Pohlmeyer, Beate Katthöfer, Kathrin Katthöfer, Uschi Rammert und Bettina Bonnermann

(vas). Für viele Läufer ist der Höhepunkt des Jahres die Königsdisziplin des Laufens: der Marathon im Herbst. So hat sich auch eine große Gruppe des LV Oelde zum Marathon in Amsterdam angemeldet. Insgesamt 60 Laufinteressierte reisen zu diesem Event für ein langes Wochenende nach Holland. Neben dem Absolvieren des Laufes (auch kürzere Distanzen werden angeboten) gibt es auch ein interessantes Beiprogramm mit Museums- und Stadtbesichtigungen. Damit die Läufer gut vorbereitet sind, wird wie anlässlich des Hermannslaufs ein gezieltes Vorbereitungstraining unter Anleitung von Manfred Grünebaum durchgeführt. Start des Trainings ist der 30. Juli, zwölf Wochen vor dem großen Laufereignis.
Wie bereits bei der Vorbereitung auf den Hermannslauf im Frühjahr lädt der LVO wieder alle Laufinteressierten der Region zum gemeinsamen Training ein. Je nachdem wann der gewünschte Marathon stattfindet, kann das Trainingsprogramm individuell angepasst werden. Angesprochen fühlen dürfen sich alle Hobbyläufer, aber auch alle Läufer benachbarter Vereine. Einzige Voraussetzung zum Trainingsstart ist eine gute Kondition. Ideal wäre, so Grünebaum, wenn Interessierte in diesem Jahr bereits einen Halbmarathon gefinisht haben.
Das Trainingsprogramm sieht ein Training am Dienstag, sowie am Wochenende vor, bei dem sich die Umfänge im Laufe der Vorbereitung steigern. „Die 20 muss stehen“ so der Trainer, soll heißen, je Trainingseinheit werden 20 Kilometer absolviert. Um die entsprechende Wettkampfhärte und Routine zu verbessern, sind auch Volksläufe bis zur Halbmarathonlänge Bestandteil der umfassenden Vorbereitung. Weitere Infos zur Marathonvorbereitung gibt es auf der Webseite des LVO unter der Rubrik „Sportangebot“. Auf Fragen zu diesem Angebot freut sich Grünebaum, sowie alle Läufer der Dienstagsgruppe des LV Oelde.

(vas). Beim 2. Abendsportfest in Minden wagte Lucas Schwab vom LV Oelde den letzten Versuch, die Norm für die Deutsche Jugendmeisterschaft in Ulm zu laufen. In seinem ersten Jahr in der Altersklasse U18 lief für den jungen Athleten nicht alles rund. Zwar wurden die Zeiten kontinuierlich besser, aber der Ausreißer unter die magischen zwei Minuten fehlte. Auch in Minden klappte es nicht. Geplant war, dass Vereinskollege Leonel Nhanombe mit ihm in einem Lauf für Tempo sorgen sollte, doch die zwei Nachwuchsläufer wurden in unterschiedliche Läufe eingeteilt. Schwab blieb im ersten Lauf trotz schneller erster Runde mit 2:07,65 Minuten weit unter seinen Möglichkeiten. Nhanombe erreichte im zweiten Lauf mit 2:05,59 Minuten ebenfalls nicht seine Wunschvorstellung. „Nach Bekanntgabe der Laufeinteilung war die Luft raus. In einem gemeinsamen Lauf hätten sie sich gegenseitig sehr gut geholfen, so waren jetzt beide auf sich alleine gestellt“, sagte Trainerin Elke Schalkamp. Im Start der W14 gingen Nele Wippich und Alina Hofmann (beide LV Oelde) sehr couragiert die 800 Meter an. Wippich finishte in persönlicher Bestzeit von 2:37,81, Hofmann in 2:47,08 Minuten. Bevor es für ein Jahr in die USA geht, wollte Juline Jadzinski (LV Oelde) einmal die 200 Meter antesten. Als Jugendläuferin der U16 lief sie der älteren Konkurrenz davon und gewann mit neuem Vereinsrekord in 27,07 Sekunden. Damit erfüllte sie direkt die Qualifikation für die Westfälischen Meisterschaften der U18 im nächsten Jahr.

Abendsportfest in MindenViel Licht und ein wenig Schatten beim Auftritt des LVO-Quintetts in Minden: (v.l.) Alina Hofmann, Lucas Schwab, Juline Jadzisnki, Leonel Nhanombe und Nele Wippich

Veranstaltungen

14. September 2019:
LVO Sportfest

28. September 2019:
14. Werfertag mit Stabhochsprung

11. Januar 2020:
37. Oelder Berg- und Crosslauf

21. März 2020:
41. Stromberger Burggrafenlauf

Mai 2020:
19. Oelder Triathlon

6. Juni 2020:
23. Oelder Sparkassen-Citylauf

Juni 2020:
9. Letter Vituslauf

 

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