(vas). Am heutigen Samstag geht der Stromberger Burggrafenlauf als eine der ältesten und traditionsreichsten Sportveranstaltung in NRW unter dem Motto "Einfach kann jeder!" in die 37. Runde. Trotz der beginnenden Osterferien und der zahlreichen parallel stattfindenden Laufveranstaltungen freut sich der LV Oelde über einen neuen Rekord von deutlich mehr als 300 vorangemeldeten Teilnehmern aus ganz Deutschland.

Klare Favoriten/innen sind bei den verschiedenen Distanzen jedoch noch nicht zu erkennen.

Bei der Königsdisziplin, dem 21,1 Kilometer langem Burggrafenlauf, werden die Karten in diesem Jahr durch die verletzungsbedingte Absage des Dauersiegers Sir Philipp Kaldewei (LV Oelde) neu gemischt. Aus heimischer Sicht ruhen hier die Hoffnungen auf Läufer und Triathlet Stefan Raulf (LV Oelde), der in den letzten Jahren Platz zwei und drei belegte. Allerdings befindet er sich genau wie seine Vereinskollegin Ines Günnewig (Platz 2, 2015) im Training für die IRONMAN Europameisterschaft in Frankfurt. Es wird sich an „Manni’s Hill“ zeigen, wie viel Kraft das Training die beiden gekostet hat.

Ernstzunehmende Konkurrenz für die heimischen Sportler sind beim Halbmarathon Christof Marquardt (LG  Deiringsen) und die Siegerin aus dem letzten Jahr, Lady Bärbel Büschemann von der LG Lage Detmold/Bad Salzuflen. Viele starke Läufer/innen melden sich aber in der Regel noch kurzentschlossen nach der Auslotung Ihrer Chancen am Veranstaltungstag noch nach, es wird also spannend.

Los geht es im Schatten des Paulusturmes um 13.30 Uhr mit den Bambinis. Im Anschluss folgen die Schülerläufe über 1.000 Meter (13.45 Uhr) und 1.500 Meter (14:05 Uhr). Hier werden jeweils zwei beziehungsweise drei Runden absolviert. Um 14.30 Uhr  erfolgt dann der Startschuss für den Burggrafenlauf-Halbmarathon. Die Läufer absolvieren eine große und eine kleine Runde durch den Stromberger Westen und Süden. Für die Teilnehmer des 10km-Pflaumenlaufes und des 5km-Burgbühnenlaufes erfolgt der gemeinsame Startschuss um 14.45 Uhr. Die 10km-Läufer laufen hier die 5km-Runde zweimal. Es wird also für die Zuschauer in Stromberg nie langweilig werden. Die Siegerehrungen und die kleine Sportmesse finden im Anschluss der jeweiligen Läufe im Lambertushaus statt. Der LV Oelde hofft auf zahlreiche Stromberger Zuschauer am Streckenrand und bei den Siegerehrungen. Nachmeldungen sind noch bis 45 Minuten vor dem jeweiligen Start möglich. Alle Informationen zur Veranstaltung unter www.lv-oelde.de.

StefanRaulf

Auf dem Mann mit der Nummer 109 ruhen 2015 die heimischen Hoffnungen auf eine Topplatzierung beim 21,1-Kilometer-Burggrafenlauf; Stefan Raulf vom LV Oelde.

 

(vas). Um die Oelder Nachwuchsläufer bestens auf den am 11. Juni stattfindenden 19. Sparkassen-Citylauf vorzubereiten, bietet der ausrichtende Verein LV Oelde ein Vorbereitungstraining an. Im Rahmen des Sparkassen-Citylaufs stehen neben dem Bambinilauf vier Schülerläufe über entweder 750 oder 1500 Meter auf dem Programm. Kinder der U8 bis U10 laufen eine Runde über 750 Meter, Kinder der U12 laufen wahlweise 750 Meter oder 1.500 Meter, die Älteren der U14 bis U16 absolvieren zwei dieser Runden, also 1.500 Meter. Unter Leitung von LVO-Trainerin und Sportlehrerin Elke Schalkamp können sich Anfänger und auch Fortgeschrittene gezielt auf die Veranstaltung vorbereiten. „Eine Vorbereitung auf den Citylauf ist für Schüler genauso sinnvoll wie für Erwachsene. Das Training wird auf jeden einzelnen abgestimmt und jedes Leistungsniveau wird berücksichtigt. Dabei wird auch viel gespielt und nicht nur im Stadion im Kreis gelaufen“, erklärte Schalkamp. Direkt nach den Osterferien am 6. April geht es los: jeden Mittwoch ab 17 Uhr wird dann im Oelder Jahnstadion trainiert. Interessierte im Alter von 10 bis 16 Jahren sind eingeladen. Die Anmeldung bis zum 25. März erfolgt über Egon Jürgenschellert:
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Citylauf

Die meisten Läufer und Läuferinnen lieben und verfluchen ihn gleichzeitig.

Gemeint ist der Anstieg von der Kreuzwegstation 13 im Gaßbachtal bis hoch zur Stromberger Burg im Rahmen des Burggrafenlaufes; gespickt mit unregelmäßigen Steigungen bis zu 20 Prozent. „Sicherlich gibt es steilere und längere Anstiege bei anderen Veranstaltungen, aber kaum einer kann so hart werden, wenn man sich das Rennen falsch einteilt.“, sagte Organisator Sven Kalläne. So mancher gute Läufer auf der Halbmarathonstrecke hat dort in den letzten Jahren gehen oder sogar das Rennen aufgeben müssen. Beim Halbmarathon (Burggrafenlauf) und beim Zehn-Kilometer-Pflaumenlauf muss der Anstieg zweimal, beim Fünf-Kilometer-Burgbühnenlauf einmal erklommen werden. In Läuferkreisen hat „Manni’s Hill“ daher schon einen kleinen Kultstatus erreicht.

Zum Beginn des Anstieges weist immer ein Schild auf den bekannten Anstieg hin, deren Namensgeber das Stromberger Laufurgestein Manfred Grünebaum ist. Im Jahr 2015 ist dieses Schild während der Veranstaltung verschwunden und bisher nicht mehr wieder aufgetaucht. 2016 gibt es daher ein neues Schild, damit jeder Läufer/in am Samstag, 19.März im Rahmen des 37. Burggrafenlaufes weiß: „Jetzt wartet „Manni’s Hill“ auf mich!“

MannisHill

Manfred Grünebaum (links, LV Oelde) bekommt von Christian Thoss (rechts, Druckpoint Oelde) das neue Schild „Manni’s Hill“ am Fuße des Anstiegs zur Stromberger Burg (Hintergrund) überreicht.

Das erste große Oelder Ausdauersportevent im Jahr 2016 wirft mit dem Stromberger Burggrafenlauf am 19. März seine Schatten voraus. Zahlreiche Läufer/innen aus ganz NRW haben bereits Ihr Kommen angekündigt. Einige Sportler kommen sogar aus dem hohen Norden und dem Süden Deutschlands nach Stromberg angereist. Viele Teilnehmer aus Ostwestfalen sind wiederholt dabei und werden wohl wieder den größten Teil der Starter ausmachen. Der LV Oelde freut sich aber auch über eine große Anzahl von vorangemeldeten Startern, die sich am 19. März zum ersten Mal auf den Weg nach Stromberg machen.

Der Halbmarathon bei den Erwachsenen und der 1500-Meter-Lauf bei den Schülern und Jugendlichen fließt wieder in die Wertung des Kreis-Beckum-Cups hinein. Zusätzlich wird der Halbmarathon des Burggrafenlaufes als offizieller Vorbereitungslauf für den Hermannslauf Ende April empfohlen. Hierfür liegen dem Veranstalter auch mit Abstand die meisten Voranmeldung vor.

In den letzten drei Jahren hat sich der Burggrafenlauf als großes Breitensportevent für Hobbyläufer und Ihre Familien in NRW etabliert. Der ausrichtende LV Oelde möchte gerne diesen Weg zukünftig beibehalten. Auch wenn natürlich aufgrund der interessanten Streckenführung sich so mancher professionellere Sportler mittlerweile auf den Weg ins Burgdorf macht, werden keine Antritts- oder Siegprämien bezahlt.

Die vergünstige Voranmeldung mit Startplatzgarantie für den Burggrafenlauf ist noch bis Freitag, 11. März 2016 23.59 Uhr unter www.ttjung.de geöffnet. Kurzentschlossene haben aber noch die Möglichkeit, sich am Veranstaltungstag ab 12.00 Uhr gegen Zahlung einer Nachmeldegebühr bis 45 Minuten vor dem jeweiligen Start anzumelden. Dies gilt aber nur solange, wie noch Startnummern für den jeweiligen Start vorhanden sind.

BurgVorankuendigung

Start des Burggrafenlaufes 2015

(vas). Fast 1000 Läufer/innen starteten am Sonntag beim 43. Luisenturmlauf in Borgholzhausen, der über einen anspruchsvollen Halbmarathon-Kurs durch den Teutoburger Wald führt und als erster Testlauf für den Hermannslauf im April gilt. Jens Brodka erreichte als Schnellster aus dem Kreis Beckum das Ziel. In 1:33:16 Stunde absolvierte er die schwere Strecke auf Platz neun der M35 und insgesamt als 47. von 815 Teilnehmern. Seine Vereinskollegen Joachim Kallenbach und Ingo Steinsträter folgten mit Zeiten von 1:47:42 Stunde und 1:50:57 Stunde. Kurz hintereinander erreichten dann auch Markus Buntenkötter (1:55:10 Stunde) und Simone Nickholz (1:58:49 Stunde) das Ziel. Nickholz war damit die 48. Frau insgesamt und Zehnte in der W45.

Über die Volksdistanz von 12,5 Kilometern starteten Klemens Waldikowski und Gabino Mancera Saez von der LG Oelde/Wadersloh, sowie Steffen Freund vom LV Oelde. Waldikowski finishte in 1:05:08 Stunde auf Rang neun der M50, während Steffen Freund Platz 12 in der M35 mit seiner Zeit von 1:15:03 Stunde belegte. Gabino Mancera Saez landete mit 1:25:28 Stunde auf Platz zwei der M65.

Jens Luisenturm

 

Schnellster heimischer Läufer in Borgholzhausen: Jens Brodka

(vas). Die 25. Jubiläumsausgabe des Langenberger Volkslaufs am Samstag war ein voller Erfolg: es wurden tolle Zeiten erlaufen und die Teilnehmerzahlen steigerten sich im Vergleich zum Vorjahr trotz der nicht idealen Laufbedingungen. 330 Läufer/innen machten sich auf den Weg nach Langenberg, um auf den drei verschiedenen Strecken ihr Können unter Beweis zu stellen. Den Hauptlauf über elf Kilometer führte die LG Burg Wiedenbrück an. Am Ende setzte sich der 21-jährige Frezgi Brhane in 37:29 Minuten gegen seine Vereinskollegen Murat Bozduman (37:44) durch. Der drittplatzierte Adam Balachowski (LG Burg Wiedenbrück) lieferte sich ein enges Rennen mit Wolfgang Freitag vom LV Oelde, das Balachowski in 40:10 gewinnen konnte. Freitag landete auf Rang vier in 40:16 Minuten und auf Rang eins der M45. Ebenfalls seine Altersklasse gewinnen konnte Roger Höner vom LV Oelde (M50, 45:08 Minuten). Weitere Läufer, die unter 50 Minuten blieben, waren Andreas Niehüser, Harald Hagedorn Brandts und Werner Rothfeld (alle LG Oelde/Wadersloh). Schnellste weibliche Starterin aus dem Kreis Beckum war über die Hauptdistanz Jutta Kallenbach (LV Oelde), die in 59:00 Minuten auf Platz zwei der W50 landete. Doch auch Claudia Schnitker und Irmgard Grote von der LG Oelde/Wadersloh konnten sich in ihren Altersklassen auf den Rängen zwei und eins platzieren.

Über fünf Kilometer startete Stephan Baum vom LV Oelde und wurde Zehnter männlicher Teilnehmer in einer Zeit von 20:31 Minuten. Schnellste Frau aus dem Kreis und zweite Frau der Gesamtwertung war Pia Gerke vom LV Oelde in 22:24 Minuten, gefolgt von Vereinskollegin Uschi Rammert (23:46 Minuten).

Im Schnupperlauf über einen Kilometer war der Nachwuchs des LV Oelde erfolgreich: Lena Jadzinski wurde erstes Mädchen und Gesamtzweite in 4:33 Minuten. Als zweites Mädchen folgte Pia Sindermann in 4:34 Minuten. Maurice Thiele landete mit 4:37 Minuten auf Platz drei der Jungen. Für alle jungen Lauftalente gab es wie jedes Jahr in Langenberg nach dem Zieleinlauf zur Belohnung ein Eis.

Weitere 11km-Ergebnisse:

246 52. 47. Rump, Eckhard LG Oelde/Wadersloh 1964 13. M50 50:15

393 57. 51. Kallenbach, Joachim LV Oelde 1968 12. M45 51:01

326 60. 54. Burkhard, Ronald LG Oelde Wadersloh 1963 16. M50 51:16

74 74. 67. Essel, Ulrich LG Oelde/Wadersloh 1976 8. M40 52:44

60 92. 83. Gövert, Thorsten LG Oelde/Wadersloh 1970 19. M45 55:01

199 101. 92. Mandera, Guido LG Oelde/Wadersloh 1969 22. M45 56:44

381 102. 93. Schnitker, Josef LG Oelde/Wadersloh 1956 5. M60 56:55

654 118. 105. Dresmann, Heiner LV Oelde 1948 2. M65 1:00:21

410 129. 112. Bünenkamp, Franz LV Oelde 1956 8. M60 1:02:57

382 131. 19. Schnitker, Claudia LG Oelde/Wadersloh 1984 2. W30 1:04:00

137 132. 113. Kaldewei, Christoph LG Ahlen 1948 3. M65 1:04:13

409 133. 114. Gehle, Dirk-Manuel LG Oelde/Wadersloh 1966 30. M50 1:04:21

298 135. 21. Grote, Irmgard LG Oelde/Wadersloh 1961 1. W55 1:04:47

 

PiaLangenberg

 Zweite über fünf Kilometer und Siegerin ihrer Altersklasse: Pia Gerke

(vas). Am Samstag fanden in Herten die Deutschen Crossmeisterschaften mit 15 Teilnehmer/innen aus dem Kreis Beckum statt. Die zentrale Lage des Ausrichtungsortes sorgte für hohe Anmeldezahlen aus ganz Deutschland. Mit 1280 Voranmeldungen standen die Veranstalter vor einem Mammutprogramm. Die Streckenführung über Rasenflächen im Park war durch die Westfälischen Meisterschaften 2015 den Läufern größtenteils schon bekannt. Die Wiesen waren jedoch vom Regen derart aufgeweicht, dass phasenweise ein Laufen nicht wirklich möglich war und die Strecken immer wieder verlegt werden mussten. Der tiefe Morast zog den Läufern reihenweise die Spikes von den Füßen, sodass viele Läuferinnen und Läufer auf Socken oder gar barfuß ihr Rennen zu Ende liefen mussten. So auch Alina Thiel (LV Oelde) in der U18, deren Spikes  nach 500 Metern im Matsch stecken blieben. Sie lief kurzerhand das 4500 Meter lange Rennen auf Socken in 23:53 Minuten zu Ende. „ Das war so kalt und hat so weh getan.“, berichtete Thiel im Ziel. Die Anstrengung hatte sich aber mehr als gelohnt, denn gemeinsam mit ihren Vereinskolleginnen Laura Karwinkel (24:27) und Zoe Krefeld (25:00) landete sie in der Mannschaftswertung auf einem hervorragenden vierten Platz. „Für die Mannschaft  ist das die Belohnung für jahrelanges Training und alle drei haben heute echt Courage gezeigt.“, resümierte Trainerin Elke Schalkamp.  In der männlichen Jugend U18 war von Beginn an klar, dass die vorderen Plätze nach Süddeutschland gehen würden. So gewann mehr als deutlich die SSC Hanau-Rodenbach. Bei 129 gemeldeten Startern war Platz 30 für den 800-Meter-Spezialisten Steffen Baxheinrich voll im Rahmen. Mitstreiter Manuel Knepper verlor gleich zweimal seinen Schuh und finishte in einer Zeit von 21:42 Minuten, sodass für die Mannschaft gemeinsam mit Justin Karwinkel  am Ende bloß Platz 14 heraussprang. Zeitgleich mit Knepper ins Ziel lief Nils Richtermeier (LG Oelde/Wadersloh) ins Ziel. Nach langer Wettkampfpause startete André Hüffer (LG Oelde/Wadersloh) über die Mittelstrecke der Männer (4500 Meter) und landete in 16:25 Minuten auf Rang 57 von fast 100 Konkurrenten. Vereinskollege Marc Boeckh startete in der U20 und hatte von den Startern aus dem Kreis die längste Strecke vor sich. Die 5900 Meter durch den Schlamm absolvierte er in 27:13 Minuten.

 

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 Die erfolgreichen Jugendmannschaften: (v.l.) Zoé Krefeld, Justin Karwinkel, Alina Thiel, Manuel Knepper, Laura Karwinkel und Steffen Baxheinrich.