(vas). Bereits zum 12. Mal luden die Verantwortlichen des Vereins "Laufen und Gutes tunâ" am 3. September nach St. Vit ein. Seit im Jahr 2005 die Idee entstand, zugunsten der Deutschen Knochenmarkspenderdatei einen Benefizlauf zu veranstalten, erfreut sich diese Veranstaltung immer größerer Beliebtheit. In den vergangenen Jahren konnte der Veranstalter immer gut 900 Läufer auf die unterschiedlichen Strecken schicken. Flankiert wird diese Veranstaltung von einem attraktiven Rahmenprogramm. Live-Bands sorgen für Unterhaltung auf der Strecke. Sämtliche Einnahmen werden der DKMS, unverschuldet in Not geratenen Familien aus Rheda-Wiedenbrück und der Ambulanten Palliativpflege für Kinder in Bethel gespendet. Auch in diesem Jahr stellten sich viele Läufer aus dem Kreis in den Dienst der guten Sache. Über die 10 Kilometer landete Philipp Kaldewei vom LV Oelde auf Rang zwei mit 34:13 Minuten. Schneller war nur Miles Unterreiner aus Washington, der in 33:06 Minuten einen deutlichen Vorsprung auf den fünf Runden herauslaufen konnte. Beate Ackfeld (LV Oelde) gewann die W45 in 50:38 Minuten. Auf der 4,8-Kilometer-Distanz dominierte Helmut Karwinkel (LV Oelde) in 15:55 Minuten und meldete sich nach seiner Knieoperation stark zurück. Tochter Laura tat es ihm gleich und belegte als zweite Frau im Gesamtfeld den ersten Platz der weiblichen Jugend. Triathlet Daniel Hellmann (TriStar Oelde) belegte Rang eins mit 17:19 Minuten in der M35, sein Vereinskollege Stephan Baum erlief sich in 17:50 Minuten Platz drei in der M20 und Lukas Knepper (LV Oelde) in 18:06 Minuten Rang zwei in der männlichen Jugend U20. Und auch Pia Gerke vom LV Oelde konnte mit 21:00 Minuten den Altersklassensieg für sich verbuchen. Irmgard Grote (LG Oelde/Wadersloh) ergatterte in ihrer Altersklasse ebenfalls einen Treppchenplatz. Über die 4,8 Kilometer verzeichnete der Veranstalter ganze 452 Läufer im Ziel. Insgesamt stellten sich am Samstag über tausend Läufer in den Dienst der guten Sache.

(vas). In den Ferien nutzte der Laufnachwuchs des LV Oelde die Sportfeste in Riesenbeck und Nordkirchen zu einem Formcheck. Aus dem vollen Training heraus trumpften die jungen Läufer bei beiden Veranstaltungen mit tollen Leistungen auf. Beim Einweihungssportfest des neuen Sportplatzes in Riesenbeck konnten Leonel Nhanombe, Lucas Schwab, Max Weinekötter und Alina Thiel jeweils deutlich über die 800 Meter ihre Altersklassen gewinnen. Beim Testlauf in Nordkirchen litten die Athleten unter der Hitze des vergangenen Wochenendes. Dennoch konnten Larissa Thiele (2:45,92 Minuten) und Nils Wickern (2:29,70 Minuten) neue persönliche Bestzeiten erzielen. „Insbesondere Nils, der erst seit den Sommerferien in unserer Gruppe trainiert hat einen tollen Leistungssprung gemacht und ein läuferisch und taktisch tolles Rennen gemacht.“, so Trainerin Elke Schalkamp mehr als zufrieden. Lucas Schwab und Leonel Nhanombe liefen ein einsames Rennen vorne weg und lieferten sich auf der Zielgeraden ein packendes Finish. Beide konnten mit 2:28,70 Minuten und 2:29,09 Minuten ihre Altersklassen gewinnen. Der Nachwuchs zeigt sich somit mehr als gut gerüstet für die anstehende Staffelmeisterschaft.
Sportfeste Riesenbeck und Nordkirchen
 
Erfolgreicher Laufnachwuchs (v.l.): Nils Wickern, Lucas Schwab, Larissa Thiele und Leonel Nhanombe in Nordkirchen

(vas). Eine regelrechte Hitzeschlacht gab es am Samstag beim beim 36. Lutterlauf in Marienfeld. Der traditionell von zahlreichen Läufern zur Marathonvorbereitung genutzte Halbmarathon litt unter den extremen Temperaturen und zahlreiche Läufer verzichteten auf die lange Distanz und wechselten auf die zehn oder fünf Kilometer. So liefen im Halbmarathon gerade mal 42 Läufer ins Ziel. In den vergangenen Jahren waren es auch schon 150 Starter und mehr. Über die zehn Kilometer ging aus dem Kreis lediglich Oliver Leonhardt (LV Oelde) an den Start. Er kam mit der Hitze relativ gut zurecht und passte sein Tempo den Bedingungen an. So konnte er in 42:52 Minuten als Gesamtsechster die Altersklasse M50 gewinnen. Noch schneller machte es Vereinskollege Philipp Kaldewei, der die fünf Kilometer in 16:49 Minuten für sich entscheiden konnte. Hier machte sich auch Familie Golka an den Start. Begleitet von Sohn Nils schafften Carsten und Petra Golka die fünf Kilometer in guten 30 Minuten.

Oliver Leonhardt

Altersklassensieg bei großer Hitze: Oliver Leonhardt

(vas). Auch in den Sommerferien heißt es für die Nachwuchsathleten des LV Oelde trainieren. „Wir treffen uns zwei bis dreimal die Woche, um uns auf die Westfälischen Schülermeisterschaften, die Anfang September stattfinden, vorzubereiten. Zudem sind noch die Kreismeisterschaften in der Langstaffel“, sagte Trainerin Elke Schalkamp. Neben dem Training stehen dann Testwettkämpfe an, bei denen sich der Nachwuchs hervorragend präsentierte. Bei der Dreikampfwoche in Oberaden konnte Neuzugang Konstantin Eirich, der erst seit vier Wochen im Training ist, sein Riesentalent unter Beweis stellen. In der U18 gewann er die Serie mit eindrucksvollen Leistungen. Über die 800 Meter schaffte er in 2:06,00 Minuten direkt die Norm für die Westfälischen Jugendmeisterschaften im kommenden Jahr und über die 400 Meter in 53,9 Sekunden ebenfalls. Am abschließenden dritten Tag lief er dann die 1000 Meter in 2:47,1 Minuten.  Nur 40 Minuten später setzte er über die 200 in 24,6 Sekunden noch einen drauf und schrammt um eine Zehntel an der Qualifikation für die Westfalenmeisterschaft vorbei. „Konstantin hat enormes Potential. Durch sein Fußballspielen hat er einen enormen Antritt und einen tollen Kampfgeist. Wir probieren zurzeit viele verschiedene Strecken einfach mal aus. Schwerpunkte können wir dann immer noch legen“, sagte Trainerin Elke Schalkamp. Aber auch die U16 wusste in Oberaden zu überzeugen. Max Weinekötter, Jonas Bökamp und Nils Wickern landeten über die 800 Meter alle mit Zeiten um die 2:30 Minuten auf Rang zwei, drei und vier, Nils Golka erstmals über die 400 Meter in 1:06,5 Minute auf Rang vier in der U18. Abgerundet wurde das tolle Auftreten durch Manuel Knepper über die 1000 Meter in 2:55,3 Minuten.

17. Dreikampfwoche Oberaden

Erfolgreich in Oberaden: (v.l.) Max Weinekötter, Jonas Bökamp, Konstantin Eirich und Nils Wickern (alle LV Oelde).

 

(vas). Etwas weiter fuhr Steffen Baxheinrich (LV Oelde) für seinen letzten Bahnlauf vor dem nächsten Trainingslager. „Steffen braucht große Veranstaltungen mit starker Konkurrenz. Die letzten Wettkämpfe haben gezeigt, dass er noch Schwierigkeiten damit hat, mit diesen Situationen umzugehen. Er bleibt dann nicht locker, sondern verkrampft“, berichtete Trainerin Elke Schalkamp. So ging es gemeinsam mit Kidane Tewolde aus Dortmund ins belgische Huitzingen zum Flanders Cup. Baxheinrich lief hier erstmals mit Tempomacher bei einer Veranstaltung, die alleine 12 Läufe über die 800 Meter aufzuweisen hatte. Mit 1:55,14 Minuten lief Baxheinrich in einen soliden Lauf auf Platz vier, bei dem aber mit weniger Respekt vor der Konkurrenz mehr möglich gewesen wäre. Jetzt geht es für Baxheinrich aber gemeinsam mit dem Bundeskader und Pierre Ayadi in ein dreiwöchiges Höhentrainingslager nach Kühtai, um die Grundlagenausdauer zu verbessern

Steffen Baxheinrich

International unterwegs: Steffen Baxheinrich

(vas). Am Sonntag startete Dorothee Sandkühler-Daniel vom LV Oelde beim 13. Gladbecker Sparkassenlauf über die Halbmarathondistanz, um ihren Trainingszustand zu testen. Auf der welligen Strecke mit teilweise anspruchsvollem Untergrund gestaltete sich das Rennen komplexer als erwartet. Trotzdem erreichte sie nach 1:38:24 Stunde als dritte Frau insgesamt das Ziel und gewann ihre Altersklasse W50 souverän.

Doro Sandkühler-Daniel

Altersklassensieg in Gladbeck: Doro-Sandkühler-Daniel

(vas). Mit Platz zwei und Platz sieben wurden die beiden 800-Meter-Läufer aus dem Kreis bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Mönchengladbach am Wochenende belohnt. Freitagabend erreichte Steffen Baxheinrich (LV Oelde) als Vorlaufzweiter den Endlauf der U18, Dennis Biederbick (LG Ahlen) ließ am Samstagvormittag nichts anbrennen und siegte in seinem Vorlauf der U20 souverän. In Biederbicks Finallauf am Sonntag sah es für den WM-Teilnehmer auch lange nach einem Sieg aus. Nach einer taktisch langsameren Startrunde zog das Tempo 300 Meter vor dem Ziel an und es entwickelte sich ein fulminanter Steigerungslauf. Hier hatte dann aber der in England trainierende Christian von Eitzen die frischeren Beine und fing Biederbick in 1:50,88 Minute auf der Zielgeraden ab. „Dennis hat jetzt das vierte schwere Rennen in den Beinen, die Waden sind schon mehr als hart“, sagte sein Trainer Ralf Gosda bereits am Samstag. So hatte Biederbick bei der U20-WM in Polen mit 1:47,70 Minute einen sensationellen neuen Westfalenrekord aufgestellt und damit den letzten Rekord von Altmeister Rüdiger Stenzel aus dem Jahre 1987 deutlich verbessert. Knapp hinter von Eitzen landete Biederbick in 1:51,06 Minute auf Rang zwei und freut sich jetzt auf die wohlverdiente dreiwöchige Pause.

Am Samstagabend erlief sich Steffen Baxheinrich Platz sieben in der U18. Vom Start weg hieß es beobachten, was die Konkurrenz macht. Nach anfänglichem Gerangel lag Steffen 200 Meter vor dem Ziel aussichtsreich in vierter Position und machte sich bereit, anzugreifen, doch dann „zog einer den Strecker“. Obwohl die Zeit für ihn durchaus im Bereich des läuferischen Vermögens war, konnte er nicht mitgehen und landete am Ende mit einer Zeit von 1:56,41 auf Rang 7. Durch die vier Wochen Verletzungspause fehlte dem Westfalenmeister etwas Grundsubstanz und Vorbereitungswettkämpfe und so vielleicht etwas Routine. „Ich weiß auch nicht, was los war, auf einmal wurde der Schritt kürzer und ich konnte nichts machen“, berichtete ein etwas enttäuschter Steffen Baxheinrich. „Heute wäre mehr möglich gewesen, aber das Ziel, das wir uns im vergangenen Jahr in Jena gesetzt hatten, nämlich das Erreichen des Finales, haben wir geschafft“, sagte Trainerin Elke Schalkamp. Baxheinrich erhielt als Belohnung für seine Leistungen in der Saison nun aber die Einladung zum Sichtungslehrgang für den C-Kader des DLV.