(vas). Am Sonntag starteten mehr als 34.000 LäuferInnen auf die Strecke beim 37. Berliner Halbmarathon. Mit von der Partie waren auch Wolfgang Dilla und Christoph Neugebauer vom LV Oelde, die sich auf den Weg in die Hauptstadt machten, um bei dieser Großveranstaltung an den Start zu gehen. Dilla erreichte nach 1:31:57 Stunde das Ziel nahe des Alexanderplatzes. Vereinskollege Neugebauer kam nach 1:59:03 Stunde an.

Wolfgang DillaUnterwegs in der Haupstadt: Wolfgang Dilla

(vas). Am Dienstagabend traf sich der Lauftreff des LV Oelde erstmals wieder am Benningloh, um mit einem „Run up“ die Lauf- und Walkingsaison einzuläuten. Im Herbst und Winter befindet sich der Treffpunkt am Hallenbad. Der „Run up“ ist eine bundesweite Aktion vom DLV und eröffnet bei zahlreichen Lauftreffs in ganz Deutschland die Sommersaison. Die Lauftreffmitglieder des LV Oelde rund um Lauftreffleiter Steffen Freund freuen sich, ab nun wieder gemeinsam jeden Dienstag und Donnerstag um 18:15 Uhr vom Parkplatz am Benningloh loszulaufen und im Wald Runden zu drehen.

Saisoneröffnung LauftreffZahltreiche Teilnehmer bei der Saisoneröffnung des Lauftreffs

(vas). Die Wurfsaison erfolgreich eröffnet hat Thomas Antusch vom LV Oelde beim Werfertag in Gladbeck, wo er im Diskus- und Speerwurf an den Start ging. Mit dem 1,5 Kilogramm schweren Diskus gelang Antusch der Altersklassensieg in der M50. Mit 28,28 Metern pulverisierte er zudem den mehr als 20 Jahre alten Vereinsrekord dieser Altersklasse. Im Verlauf des Speerwettkampfs konnte er sich kontinuierlich steigern und erzielte seine beste Weite mit 35,05 Metern, was Platz zwei bedeutete.

Thomas AntuschAltersklassensieg und Vereinsrekord: Thomas Antusch

(vas). Am Samstag fand in der Sporthalle der ehemaligen Erich-Kästner-Schule ein Selbstverteidigungskurs für Frauen und Mädchen vom Hap-Ki-Do-Club Oelde in Kooperation mit dem LV Oelde statt. Die Leitung des Lehrgangs übernahm die Judo-Abteilungsleiterin Ara Hertwig gemeinsam mit den Judo-Trainerinnen Nicole, Jana und Lena. Nach einer theoretischen Einführung in die Themen Selbstverteidigung und Selbstbehauptung, bei denen die Stimme und ein sicheres Auftreten elementare Hilfsmittel sind, ging es in die Praxis über. Um es gar nicht erst zu einem Angriff kommen zu lassen, führte die Kursleiterin Stimmschulungen mit den rund 15 Teilnehmerinnen durch und verdeutlichte, dass man mit Selbstbewusstsein und Aktion statt Reaktion die Situation dominieren kann und so auf sich aufmerksam machen kann und den potentiellen Angreifer handlungsunfähig macht. Mit verschiedenen Schlagtechniken, Handlösetechniken und Verteidigungstechniken übten die Teilnehmerinnen, wie sie sich im Ernstfall verhalten können. Dabei wurde auch ein Dummy als Hilfsmittel eingesetzt. Auch in der Abwehr von Angriffen aus Stand- und Bodensituationen wurden die Teilnehmerinnen praktisch geschult. Hier wurde besonders betont, dass es immer eine Möglichkeit gibt, sich zu wehren und zu verteidigen. 

Selbstverteidigungskurs Hap-Ki-Do-Club Oelde und LV OeldeTeilnehmerinnen und KursleiterInnen: ganz links Martin Antusch (Lauftreff LV Oelde, Pressewart Hap-Ki-Do-Club), 2. von rechts Ara Hertwig (Abteilungsleiterin Judo im Hap-Ki-Do-Club Oelde).

(vas). Am Wochenende fand in Wadersloh das 24. Hallensportfest „Leichtathletik einmal anders“ für Kinder der Altersklassen U10 und U12 sowie für Kindergartenkinder statt. Die NachwuchsathletInnen bildeten gemischte Mannschaften mit jeweils zehn Startern, sodass mit insgesamt elf Teams mehr als 100 Kinder aus Oelde, Lippstadt, Liesborn und Wadersloh an der Veranstaltung teilnahmen. Auf dem Programm standen Pendelstaffel, Weitsprungstaffel, Wurfstaffel, und „Biathlon“. Im Vordergrund stand der Spaß, es gab zudem für jedes Kind eine Teilnehmerurkunde und als Geschenk einen Wasserball.
In der U12 teilen sich die Mannschaften „The Best of LVO“ und „LTV’chen“ den ersten Platz, in der U10 waren die „LVO-Girls“ siegreich, gefolgt von „Die LG Strolche/LG OeW“. In der Zwergenliga der Kindergartenkinder konnten die „LTV Zwerge“ mit der besten Mannschaftsleistung überzeugen.  „Alle haben alles gegeben, hatten Spaß und waren sehr stolz auf ihre Leistungen“, resümierte Trainerin Miriam Erdhütter vom LV Oelde die Veranstaltung. 

"Leichtathletik einmal anders" in Wadersloh - Eine bunte Gruppe des LVO war ebenfalls dabei

Zur Belohnung gab es Urkunden und Wasserbälle

(vas). „Nichts für Warmduscher!“, so betitelt der Veranstalter des „Ibbenbürener Klippenlaufes“ seine in diesem Jahr zum sechsten Mal ausgetragene Veranstaltung durch die Ausläufer des Teutoburger Waldes über die Dörenther Klippen. Die Strecke mit 24,7 Kilometern und 500 Höhenmetern gilt als extrem anspruchsvoll und nur erfahrene Läufer trauen sich an diesen Lauf heran. Die ersten und letzten 1500 Meter führen jeweils über befestigte Straßen, danach ausschließlich auf Waldwegen, überwiegend auf dem Hermannsweg und dem Ibbenbürener Rundwanderweg. Im Hauptlauf gibt es neun Anstiege (Klippen), die auf schmalen, steilen Wegen wieder hinabführen. Unter den insgesamt 1100 TeilnehmerInnen waren auch Joachim Kallenbach und Simone Nickholz (beide LV Oelde), die beide regelmäßig beim Klippenlauf am Start sind. „Die äußeren Bedingungen waren herrlich und es war ein tolles, aber auch sehr anstrengendes Erlebnis“, sagte Kallenbach. Er erreichte das Ziel nach den 24,7 Kilometern mit einer Zeit von 2:05:56 Stunden auf Rang 26 der M45. Vereinskollegin Simone Nickholz kam nach 2:27:44 Stunden an und wurde Elfte der W45 und insgesamt 37. Frau.

Simone NickholzÜber neun Klippen musst Du laufen: Simone Nickholz

(vas). Am Samstag lockte der 38. Stromberger Burggrafenlauf erneut hunderte quälbereite Laufbegeisterte nach Stromberg, um die anspruchsvollen, profilierten Strecken unter die Füße zu nehmen. Aufgrund der schwierigen Streckenführung mit teilweise 20 Prozent Steigung gilt der Burggrafenlauf mittlerweile als einer der Vorbereitungsläufe für den Hermannslauf im April. Besonders „Manni’s Hill“ kurz vor dem Ziel verlangt den SportlerInnen alles ab: „Die sollten hier einen Aufzug hinbauen!“, hörte man es angestrengt beim Anstieg. Dieser Hermannslaufcharakter und die familiäre Atmosphäre begeisterten die LäuferInnen von jung bis alt, sodass trotz Unwetterwarnung fast 500 TeilnehmerInnen am Start waren. „Insgesamt hatten wir dieses Jahr 611 angemeldete Teilnehmer, von denen aufgrund des Wetters, Krankheit etc. dann schließlich 478 gestartet und angekommen sind“, resümierte Hauptorganisator Sven Kalläne, der dem Burggrafenlauf vor vier Jahren ein komplett neues Konzept verpasst hat und die Veranstaltung so vor dem Aus gerettet hat. Ihm zur Seite steht jedes Jahr ein Arsenal von circa ehrenamtlichen 80 HelferInnen, die bei der Vorbereitung, beim Auf- und Abbau, bei der Anmeldung, als Streckenposten, Kuchenbäcker und weiteres einen reibungslosen Ablauf und unvergessliches Erlebnis für die TeilnehmerInnen gewährleisten.

Im 21,1-Kilometer-Burggrafenlauf siegte Lokalmatador Philipp Kaldewei (LV Oelde) in 1:19:50 Stunde vor Vereinskollege Wolfgang Freitag mit 1:20:09 Stunde. Schnellste Frau war Katrin Walter (LG Hamm). Auf Rang vier folgte Christian Huster und auch Viktor Stechbart (beide LV Oelde) zeigte eine gute Leistung mit 1:27:15 Stunde und Platz acht von mehr als 200 HalbmarathonläuferInnen insgesamt. Weitere schnelle Teilnehmer aus dem Kreis waren Elias Hanne (LG Ahlen), Thomas Stallmeister (SG Rote Erde Beckum) und Achim Buntenkötter (LV Oelde). Den Altersklassensieg in der M60 sicherte sich souverän Manfred Grünebaum (LV Oelde) mit einer Zeit von 1:33:32 Stunde. Erste Frau aus dem Kreis wurde Snadra Dierkes (LV Oelde), die nach 1:51:03 Stunde das Ziel auf dem Marktplatz in Stromberg erreichte. Auch Sabine Ording (SC Germania Stromberg), Hala Sahli (LG Oelde/Wadersloh) und Pia Gerke (LV Oelde) liefen Zeiten unter der Zwei-Stunden-Marke und platzierten sich unter den ersten zehn Frauen insgesamt.