(vas). Eine Großveranstaltung für bis zu 1500 Sportler und tausende Zuschauer auf die Beine stellen – dafür sorgt seit 22 Jahren das Organisationsteam des Oelder Sparkassen-Citylaufs rund um Egon Jürgenschellert. Von Streckenabsperrungen, Zeitnahme, Athletenversorgung sowie Auf- und Abbau bis zur Anmeldung fallen beim Sparkassen-Citylauf zahlreiche Aufgaben vor, während und nach dem Event an. „Dass die Veranstaltung auch dieses Jahr wieder so ein großer Erfolg war, liegt an erster Stelle am Team“, bedankte sich Jürgenschellert bei seinen 90 helfenden Händen. Viel zu tun gab es auch im Anmeldebüro, das alle Startunterlagen an die 1500 Teilnehmer verteilt und Nachmeldungen vornimmt. Für einen reibungslosen Ablauf sorgten hier unter anderem Bettina Bonnermann, Kathrin Katthöfer, Miriam Erdhütter und Uschi Rammert. Das eingespielte Team übernimmt die Aufgaben im Meldebüro schon seit Jahren und kann auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen: „Zwischendurch kann es auch mal hektisch werden. Aber genau deswegen stehen wir hier nicht nur zu zweit hinter dem Tresen“, erklärte Bettina Bonnermann. Dass sie auch im nächsten Jahr wieder einen kühlen Kopf bewahren müssen, wissen die Helferinnen im Meldebüro schon jetzt. Denn nach dem Citylauf ist vor dem Citylauf: „Nächstes Jahr stehe ich wieder bei euch auf der Matte!“, kündigte Egon Jürgenschellert seinem routinierten Helferteam bereits an.

Helfer Citylauf Anmeldung Hatten im Anmeldebüro alles im Griff: (v.l.) Sabine Fölling, Helga Pohlmeyer, Beate Katthöfer, Kathrin Katthöfer, Uschi Rammert und Bettina Bonnermann

(vas). Für viele Läufer ist der Höhepunkt des Jahres die Königsdisziplin des Laufens: der Marathon im Herbst. So hat sich auch eine große Gruppe des LV Oelde zum Marathon in Amsterdam angemeldet. Insgesamt 60 Laufinteressierte reisen zu diesem Event für ein langes Wochenende nach Holland. Neben dem Absolvieren des Laufes (auch kürzere Distanzen werden angeboten) gibt es auch ein interessantes Beiprogramm mit Museums- und Stadtbesichtigungen. Damit die Läufer gut vorbereitet sind, wird wie anlässlich des Hermannslaufs ein gezieltes Vorbereitungstraining unter Anleitung von Manfred Grünebaum durchgeführt. Start des Trainings ist der 30. Juli, zwölf Wochen vor dem großen Laufereignis.
Wie bereits bei der Vorbereitung auf den Hermannslauf im Frühjahr lädt der LVO wieder alle Laufinteressierten der Region zum gemeinsamen Training ein. Je nachdem wann der gewünschte Marathon stattfindet, kann das Trainingsprogramm individuell angepasst werden. Angesprochen fühlen dürfen sich alle Hobbyläufer, aber auch alle Läufer benachbarter Vereine. Einzige Voraussetzung zum Trainingsstart ist eine gute Kondition. Ideal wäre, so Grünebaum, wenn Interessierte in diesem Jahr bereits einen Halbmarathon gefinisht haben.
Das Trainingsprogramm sieht ein Training am Dienstag, sowie am Wochenende vor, bei dem sich die Umfänge im Laufe der Vorbereitung steigern. „Die 20 muss stehen“ so der Trainer, soll heißen, je Trainingseinheit werden 20 Kilometer absolviert. Um die entsprechende Wettkampfhärte und Routine zu verbessern, sind auch Volksläufe bis zur Halbmarathonlänge Bestandteil der umfassenden Vorbereitung. Weitere Infos zur Marathonvorbereitung gibt es auf der Webseite des LVO unter der Rubrik „Sportangebot“. Auf Fragen zu diesem Angebot freut sich Grünebaum, sowie alle Läufer der Dienstagsgruppe des LV Oelde.

(vas). Beim 2. Abendsportfest in Minden wagte Lucas Schwab vom LV Oelde den letzten Versuch, die Norm für die Deutsche Jugendmeisterschaft in Ulm zu laufen. In seinem ersten Jahr in der Altersklasse U18 lief für den jungen Athleten nicht alles rund. Zwar wurden die Zeiten kontinuierlich besser, aber der Ausreißer unter die magischen zwei Minuten fehlte. Auch in Minden klappte es nicht. Geplant war, dass Vereinskollege Leonel Nhanombe mit ihm in einem Lauf für Tempo sorgen sollte, doch die zwei Nachwuchsläufer wurden in unterschiedliche Läufe eingeteilt. Schwab blieb im ersten Lauf trotz schneller erster Runde mit 2:07,65 Minuten weit unter seinen Möglichkeiten. Nhanombe erreichte im zweiten Lauf mit 2:05,59 Minuten ebenfalls nicht seine Wunschvorstellung. „Nach Bekanntgabe der Laufeinteilung war die Luft raus. In einem gemeinsamen Lauf hätten sie sich gegenseitig sehr gut geholfen, so waren jetzt beide auf sich alleine gestellt“, sagte Trainerin Elke Schalkamp. Im Start der W14 gingen Nele Wippich und Alina Hofmann (beide LV Oelde) sehr couragiert die 800 Meter an. Wippich finishte in persönlicher Bestzeit von 2:37,81, Hofmann in 2:47,08 Minuten. Bevor es für ein Jahr in die USA geht, wollte Juline Jadzinski (LV Oelde) einmal die 200 Meter antesten. Als Jugendläuferin der U16 lief sie der älteren Konkurrenz davon und gewann mit neuem Vereinsrekord in 27,07 Sekunden. Damit erfüllte sie direkt die Qualifikation für die Westfälischen Meisterschaften der U18 im nächsten Jahr.

Abendsportfest in MindenViel Licht und ein wenig Schatten beim Auftritt des LVO-Quintetts in Minden: (v.l.) Alina Hofmann, Lucas Schwab, Juline Jadzisnki, Leonel Nhanombe und Nele Wippich

(vas). Gegen Ende der Meisterschaftssaison stand am Wochenende nun für die Athleten der U18 und U20 die Westfälische Meisterschaft an. Mit dem NRW-Meistertitel im Weitsprung in der Tasche reiste Justin Brand von SuS Enniger nach Bochum/Wattenscheid und konnte deswegen selbstbewusst in seine Sprungwettbewerbe der U18 gehen. Mit 6,32 Metern legte er direkt im ersten Versuch einen besonders weiten Satz in die Sandgrube und führte damit lange die Konkurrenz an. Dann übertrafen ihn jedoch zwei Athleten, was der Bronzerang bedeutet hätte. Dass Brand sich damit nicht zufriedengeben wollte, zeigte er im letzten Sprung mit seiner neuen Bestweite von 6,61 Metern. So sprangen am Ende die Silbermedaille und der Vizemeistertitel heraus. „Ihm gelingt es inzwischen besser, das Anlauftempo mit in den Spring zu nehmen. Mit einer weiteren Technikverbesserung ist noch einiges möglich“, erklärte Trainer Holger Stein. Zudem ging Brand im Hochsprung an den Start und belegte dort mit 1,70 Meter den sechsten Platz.

Justin Brand (SuS Enniger)Justin Brand (SuS Enniger) belegte mit übersprungenen 1,70m den sechsten Platz

(vas). Den bisherigen Höhepunkt ihrer Sportkarriere erlebten fünf junge Athleten aus dem Kreis Beckum am Wochenende bei den Deutschen Jugendmeisterschaften der U16 in Bremen. Die Leichtathletiktalente aus Ahlen und Oelde qualifizierten sich zuvor für die Meisterschaften und fieberten der Großveranstaltung mit den 600 besten Leichtathleten der U16 in Deutschland entgegen. Auf den Punkt vorbereitet und mit viel Selbstbewusstsein konnte Jan Wiese von der LG Ahlen in seinen Weitsprungwettkampf gehen. An dem amtierenden Westfälischen und NRW-Meister ging in dieser Saison nichts vorbei und nun hatte er die Chance, sein enormes Potenzial auf Bundesebene zu beweisen. Sein Ziel, es in den Finaldurchgang zu schaffen, übertraf er bei Weitem. Bis zum letzten, sechsten Durchgang lag er sogar auf Silberkurs. Dann wurde ihm die Medaillenchance noch entrissen – weil zwei Athleten erst um zwei, dann um vier Zentimeter an ihm vorbeizogen. In seinem letzten Versuch mobilisierte der Ahlener nochmals alle Kräfte und setzte einen super Sprung in die Sandgrube, trat jedoch knapp über. So steht für ihn der vierte Platz mit 6,39 Metern, mit dem er dennoch absolut zufrieden war: „Ich habe in dieser Saison alles erreicht, was ich mir vorgenommen habe. Den westfälischen und den NRW-Titel, die deutsche Norm und ein Platz im Endkampf bei der DM. Jetzt ist es sogar Platz 4 geworden. Der Hammer!“, freute sich das junge Weitsprungtalent, das noch viel vorhat. Auch Trainer und Vater Mark Wiese ist begeistert vom positiven Abschneiden: „Es ist schön zu sehen, dass die Ahlener Leichtathletik selbst in Deutschland ein Wörtchen mitreden kann.“ Mit Nike Möllers schaffte eine weitere vielversprechende Athletin der LG Ahlen den Sprung zur deutschen Meisterschaft. Im Vorlauf über 100 Meter lief sie hervorragende 12,68 Sekunden, konnte sich aber im großen Starterfeld von 42 Sprinterinnen nicht fürs Finale qualifizieren. Mit ihrer Zeit landet sie auf Platz 20 und freut sich bereits auf zukünftige Herausforderungen.

Jan WiesePlatz 4 bei der Deutschen Meisterschaft für Jan Wiese (LG Ahlen), Foto: Tobias Möllers

Arikel aus der Glocke vom 1.06.2019 (Lokalsportteil Warendorf), Autorin: Anja Tenbrock 

Warendorf (ate) - Sie läuft. Und läuft. Und läuft. Meistens zwischen drei bis vier Stunden am Stück. Exakt immer dieselbe Streckenlänge: 42,195 Kilometer. Selten mehr. Durch zahlreiche Städte. Über sieben Kontinente. Mit eisernem Willen. Mit Leidenschaft. Mit Leichtigkeit.

Ulrike Wigger

Ulrike Wigger läuft Langstrecken. Die Warendorferin gehört in Deutschland zu einem nicht allzu großen Kreis, der auf allen sieben Kontinenten Marathon gelaufen ist – in Asien, Europa, Nordamerika, Südamerika, Afrika, Australien und der Antarktika hat sie ihre Laufschuhe geschnürt. Dafür ist sie vor einem Jahr mit der „Seven Continents Finisher“-Medaille geehrt worden – am südlichen Ende der Welt, nach einem Marathon in der Antarktis, dem für sie letzten Kontinent, der ihr für diese besondere Medaille noch fehlte.

(vas). Mit Fahrten zum Ketteler Hof in Haltern und nach Paderborn zum Wasserskifahren unternahmen die Kinder und Jugendlichen des Leichtathletikvereins Oelde Aktivitäten außerhalb von Werfen, Laufen und Springen. 34 Kinder im Alter von bis zu zehn Jahren amüsierten sich am Ketteler Hof, wo unter anderem Klettern, Kettcar fahren, Reiten und Trampolinspringen angeboten wurde. Außerdem gab es eine Wasserrutsche und eine Sommerrodelbahn, die bei den Kindern besonders beliebt war, und mittags wurde gemeinsam gegrillt. Für Kinder und Jugendliche ab der fünften Klasse stellte der Jugendvorstand eine Fahrt zum Wasserskifahren zusammen, bei der sie ihre Sportlichkeit unter Beweis stellten. „Alle haben es geschafft, mehrere Runden am Stück zu fahren und waren mächtig stolz auf sich“, erzählte Miriam Erdhütter vom Jugendvorstand, die sich zudem beim Förderverein bedankt, der die Fahrten ermöglicht hat. 

Ketteler-Hof34 KInder und Jugendliche hatten jede Menge Spaß auf dem Ketteler Hof in Haltern