(vas). Auf der halben Strecke von 4150 Metern und zwei Runden mit jeweils 70 Höhenmetern ging es nochmal deutlich flotter zu. Vor allem die Jugendklassen und die Hauptklasse zeigten auf der kürzeren Distanz, was sie in den Beinen haben. Wer bei den Frauen das Rennen machen würde, war jedoch bereits an der Startlinie klar. Die Siegerin von 2018 und Teilnehmerin der Deutschen Meisterschaften über 3000 Meter Hindernis, Kerstin Schulze-Kalthoff von der LG Rosendahl, hatte sich angemeldet, um ihren eigenen Streckenrekord anzugreifen. In einem einsamen Rennen nur unweit hinter der Führungsgruppe der Männer spulte sie ihr hohes Tempo ab und lief nach 15:57 Minuten mit neuer Rekordzeit durchs Ziel. „Da werden sich zukünftige Läuferinnen strecken müssen“, meinte Joachim Kallenbach zu der beeindruckenden Zeit.

Siegerin 4150m Kerstin Schulze-KalthoffNoch nie lief eine Frau die Mittelstrecke unter 16 Minuten: Kerstin Schulze-Kalthoff dominierte die Mittelstrecke

(vas). Ein Crosslauferlebnis der Extraklasse bekamen am Samstag die knapp 270 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie die dutzenden Zuschauer des 37. Berg- und Crosslaufs des LV Oelde. Der Start- und Zielbereich im Gaßbachtal am Stromberger Freibad ließ nur erahnen, was die crossbegeisterten Läufer auf den verschiedenen Strecken erwartete. Yannick Schönfeldt (LG Olympia Dortmund) und Michelle Rannacher (DJK Gütersloh) kamen bestens mit der 8300 Meter langen Distanz zurecht, die zahlreiche steile Anstiege und Bergabpassagen enthält und so den Sportlern keine Ruhepausen erlaubt. Schönfeldt gewann in 30:30 Minuten, Rannacher in 34:15 Minuten inklusive neuem Streckenrekord. Die weiteren Treppchenplätze belegten Philipp Kaldewei (LV Oelde, 31:03), Daniela Wurm (Laufladen Endspurt Paderborn, 36:03), Jan Bade (SC Ostenland, 31:54) sowie Silvia Noya Crespo (DJK Gütersloh, 38:23). Mit dieser starken Besetzung war ausgehend von der Meldeliste nur einen Tag vor der Veranstaltung noch nicht zu rechnen. „Dass so hochkarätige Läufer sich noch nachgemeldet haben, liegt auf jeden Fall auch am Wetter“, betonte Organisator Joachim Kallenbach vom LV Oelde, der sich über eine rundum gelungene Veranstaltung freuen konnte. Im Hauptlauf weiterhin erfolgreich waren Maximilian Worm vom LV Oelde in 32:10 Minuten, der Gesamtfünfter wurde sowie Jonas Barwinski (Fit 2 Run Beckum), der ihm in 32:20 auf Rang sechs folgte. Schnellste Frau aus dem Kreis war Dorothee Sandkühler-Daniel (LV Oelde), die mit 41:46 Minuten das Treppchen nur knapp verpasste.

Michelle RannacherNeuer Streckenrekord im Hauptlauf: Michelle Rannacher

 

(vas). Beim 37. Berg- und Crosslauf in Stromberg folgte am Samstag ein Höhepunkt auf den nächsten. Das gute Wetter sorgte für deutlich höhere Teilnehmer- und Besucherzahlen als im verregneten Vorjahr und lockte auch einige hochkarätige Läuferinnen und Läufer ins Gaßbachtal.
 

Start des HauptlaufesÜber 125 Starter beim Hauptlauf

(vas). Die Strecke ist präpariert, dutzende Helfer machen sich bereit, der Cheforganisator ist zuversichtlich und starke Lauftalente haben sich angekündigt: Der 37. Stromberger Berg- und Crosslauf mit Kreismeisterschaften wirft seine Schatten voraus. Diesen Samstag werden im Burgdorf mehr als 250 Läuferinnen und Läufer erwartet, die sich auf den anspruchsvollen Strecken des Crosslaufs miteinander messen werden. Viele Crossbegeisterte und Wiederholungstäter aus der Region haben sich angemeldet, aber auch Läufer aus Münster, Bochum, Sende und Bielefeld werden erwartet. Klare Favoritin über die 4150 Meter lange Mittelstrecke ist Kerstin Schulze-Kalthoff von der LG Rosendahl, die nicht nur Siegerin des Jahres 2018 ist, sondern auch 2019 bei den Deutschen Meisterschaften über 3000 Meter Hindernis Erfolge feierte.

Kerstin Schulze-KalthoffWird Kerstin Schulze-Kalthoff den von ihr gehaltenen Streckenrekord verbessern?

(vas). Auf ein äußerst erfolgreiches Jahr blickt die Nachwuchslaufgruppe des LV Oelde zurück. Neben unzähligen Titeln auf Kreis-, Bezirks-, Westfalen- und NRW-Ebene war die Teilnahme an den Deutschen Jugendmeisterschaften in Bremen mit gleich drei Startern ein Highlight in der Saison. Nach der Talentsichtung im Oktober bei einem viertätigen Lehrgang in Paderborn wurden nun Leonel Nhanombe, Lucas Schwab, Fynn Landwehrjohann und Larissa Thiele in den NRW-Kader berufen. Ihre Zubringerwerte im Bereich Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer und auch die sportmedizinischen Werte überzeugten die Landestrainer. Nhanombe war im Jahr 2019 Westfalenmeister über die 800 Meter und NRW-Meister über die 3000 Meter geworden. Hinzu kam die Vize-NRW- Meisterschaft über die 800 Meter. Weiterhin führt er mit 16:46 Minuten die Bestenlisten über die fünf Kilometer an und zeigt somit seine Vielseitigkeit. „Was nachher seine Hauptstecke wird ist noch gar nicht absehbar. Leonel kann sowohl lange ein hohes Tempo mitgehen, als auch eine kurzen Sprint anziehen. Zudem ist er in der Lage innerhalb eines Rennes schnell zu reagieren und so seine Gegner unter Druck zu setzen“, beurteilt Trainerin Elke Schalkamp. Lucas Schwab, im vergangenen Jahr bereits Mitglied des Kaders, startete 2019 in der U18 und konnte hier den Vizemeistertitel in Westfalen in der Halle über 800 Meter nach Oelde holen. Hinzu kamen die Westfalentitel in der 3x1000 Meter Staffel und im Crosslauf mit Henning Albert und Nils Wickern. Fynn Landwehrjohann gewann im Frühjahr den Westfalenvizemeistertitel über 800 Meter in der Halle und belegte Platz drei in Westfalen über die 3000 Meter. Larissa Thiele überzeugte bei den NRW-Meisterschaften über die 800 Meter, die sie in einem tollen Rennen für sich entscheiden konnte. Dabei lief sie zudem bereits die Norm für die Deutschen Meisterschaften für die U18 in 2020. Dieses Ziel haben auch Nhanombe, Schwab und Landwehrjohann. Zudem möchte die starke Truppe mit der männlichen U18/U20-Staffel die Qualifikation für die Deutschen Staffelmeisterschaften erzielen und dort zeigen, dass auch kleine Vereine mithalten können. Für die vier Kaderathleten bedeutet dieser Status jetzt zusätzliche Förderungen durch zentrale Kadermaßnahmen, aber auch viel Disziplin, denn Trainingspläne müssen konsequent eingehalten und auch dokumentiert werden.

Jugend KaderDie NRW-Kaderathleten des LVO: (v.l.) Fynn Landwehrjohann, Leonel Nhanombe, Larissa Thiele und Lucas Schwab

 

Berufung in das Stützpunkttraining von Nele Wippich und Alina Hofmann

(vas). Auch die nachfolgenden Schülerklassen des LV Oelde weisen eine hohe Anzahl an Talenten auf. Allen voran Nele Wippich und Alina Hofmann, die als jüngste Nachwuchsläuferinnen in das Stützpunkttraining nach Münster berufen wurden. Dies ist die erste Stufe der Talentsichtung und Förderung in Westfalen. Insbesondere Wippich hatte in der Saison auf sich aufmerksam gemacht. Mit einer Steigerung ihrer Bestzeiten über 800 Meter in 2:28,24 Minuten, 2000 Meter in 7:21,9 Minuten und über fünf Kilometer in 20:04 Minuten führt sie nicht nur die Westfälische Bestenliste an, sie stellte gleichzeitig auch drei neue Kreisrekorde auf. Zudem kann sie sehr gut sprinten, werfen und ist auch über die Hürden stark. Ebenfalls ins das Stützpunktraining berufen wurde Alina Hofmann, die über die 800 Meter auch bereits eine Bestzeit von 2:44,36 Minuten stehen hat und gemeinsam mit Wippich und Veronica Hennek die Münsterlandmeisterschaft in der 3x800-Meter-Staffel gewinnen konnte. 

StützpunkttrainingNele Wippich (1c) und Alina Hofmann (1b) - hier beim Oelder Staffelabend - wurden zum Stützpunkttraining nach Münster berufen

 

(vas). Am Silvesternachmittag das Jahr sportlich ausklingen lassen und gemeinsam eine Runde im Geisterholz drehen: Diese Tradition setzten am letzten Tag des Jahres 2019 mehrere Lauf- und Walkinggruppen des LV Oelde fort. Zu verschiedenen Zeiten trafen sich ambitionierte sowie Hobbysportler an der Laufhütte am Parkplatz Geisterholz und absolvierten ein gemeinsames Training. Steffen Freund, Leiter des Lauftreffs des LVO, bedankte sich für das Engagement und die sportlichen Höhepunkte im Jahr 2019 und gab gute Wünsche für das neue Jahr mit auf den Weg. Um 16.00 Uhr kamen die dutzenden Läuferinnen und Läufer wieder an der Hütte zusammen, um bei Glühwein und Gebäck über das vergangene Jahr zu sprechen und in gemütlicher Runde zusammen zu sein. Dabei ging auch der „Laufschuh“ aus Holz herum, um Spenden für den Förderverein des Freibads in Stromberg zu sammeln.

SilvesterlaufNach den 2- und 1,5-Stundenläufern traf sich die dritte Gruppe um 15:00 Uhr zu einem einstündigen Lauf durch das Oelder Geisterholz

 

(vas). Wer für den Hermannslauf in April fit sein möchte, lässt diesen Lauf besser nicht aus: Am 21. März findet in Stromberg der 41. Burggrafenlauf statt. Nach dem Jubiläum in diesem Jahr, bei dem eine neue Streckenführung für die Königsdisziplin der traditionsreichen Veranstaltung, dem 21,1-Kilometer-Burggrafenlauf, Debüt feierte, hält das Organisationsteam um Sven Kalläne auch 2020 am neuen Konzept fest. Wegen extremsten Wetterbedingungen wich das Orga-Team 2018 bereits auf den Fünf-Kilometer-Kurs des Burgbühnenlaufs aus. Wegen der positiven Resonanz versuchte das Team die neue Strecke erneut in diesem Jahr und erhielt erneut sehr gutes Feedback. Um auf genau 21,095 Kilometer zu kommen, wird in der ersten der vier Runden ein Wendepunkt eingebaut. Mit 260 Höhenmetern ist die Streckenführung dann deutlich anspruchsvoller als in den Vorjahren. „Manni’s Hill“, der Weg hoch zur Burgmauer mit fast 20 Prozent Steigung, ist viermal zu bezwingen. Durch die neue Wegführung wird der Halbmarathon auch nochmals interessanter als Vorbereitung für den legendären Hermannslauf und aus organisatorischer Sicht werden die ehrenamtlichen Helfer entlastet.

BGL-Vorbericht 2020Der Start des Burggrafnelaufes 2019. Auch 2020 werden wieder zahlreiche Teilnehmer erwartet, die Manni's Hill und die herliche Strecke in Stromberg bezwingen wollen