(vas). Lucas Schwab vom LV Oelde durfte am Samstag im Stadion der Uni Münster in der U16-Auswahl Nordrhein-Westfalens im 43. Ländervergleichskampf gegen die Niederlande an den Start gehen. Nur die besten Leichtathleten aus NRW wurden im Vorfeld dafür nominiert und reisten am Freitag nach Kaiserau, um ein abschließendes Training zu absolvieren und dort die Nacht zu verbringen. Am Samstag bewies Schwab bei großem Publikumsinteresse, dass er zu Recht in die Topauswahl des Bundeslandes berufen wurde.

Ländervergleichswettkampf Aus dem Kreis Beckum gegen die Nielderlande am Start: (v.l.) Jan Wiese (LG Ahlen, Weitsprung), Leonie Vandenbrück (LG Ahlen, Speerwerfen), Lucas Schwab (LV Oelde).

(vas). Mehr als 900 Läuferinnen und Läufer stellten sich am Samstag beim 14. Volkslauf in St. Vit unter dem Motto „Laufen und Gutes tun“ in den Dienst der guten Sache. Der Benefizlauf spendet jedes Jahr sämtliche Einnahmen der DKMS, unverschuldet in Not geratenen Familien aus Rheda-Wiedenbrück und der Ambulanten Palliativpflege für Kinder in Bethel.
Über die zehn Kilometer bestimmte ein Läufertrio aus Philipp Kaldewei (LV Oelde), Pierre Danelak (SV Brackwede) und Murat Bozduman (LG Burg Wiedenbrück) das Renngeschehen. Doch auch bei ihnen stand weniger die gute Zeit oder Platzierung im Vordergrund. „Wir werden erst zusammen laufen und dann am Ende etwas Gas geben“, kündigte Kaldewei vor dem Start an. Die ersten vier der fünf Runden á zwei Kilometer absolvierten sie entspannt als Dreiergespann, dann forcierte der Oelder sein Tempo und setzte sich leicht ab. Zum wiederholten Mal lief er als Erster durchs Ziel, dieses Jahr in einer Zeit von 35:07 Minuten. Danelak und Bozduman folgten kurz dahinter nach 35:13 und 35:23 Minuten. Die Plätze fünf und sieben belegten Markus Schuler (LV Oelde) und Christian Huster (LV Oelde). Bei den Frauen lag Stefanie Hammelmann aus Vorhelm in 45:08 Minuten vorne, Zweite wurde Ute Dahlmeier (Ski Club Beckum, 49:12) vor der 18-jährigen Leonie Humpe (49:15).

Laufen und Gutes Tun 1 Nach zwei Runden der 10km: (v.l.) Pierre Danelak (SV Brackwede), Philipp Kaldewei (LV Oelde) und Murat Bozduman (LG Burg Wiedenbrück)

 

(vas). Beim Eröffnungsabend der Beckumer Pütt-Tage läuteten zum ersten Mal nicht die Radfahrer, sondern die Läufer sportlich ein. Das Stadtfest um Pulortviertel findet dieses Jahr zum 42. Mal statt und zählt ab nun den Pütt-Tage-Lauf zu seinem Programm. Das Breitensportereignis beinhaltet einen Bambinilauf, der die Veranstaltung eröffnete, sowie einen 1,7 Kilometer langen Jugendland, einen 5,1-Kilometer-Charitylauf und einen 8,5 Kilometer langen Hauptlauf. Die nicht offiziell vermessenen Strecken wurden kurzfristig noch umgelegt, sodass die Distanzen von denen im Flyer etwas abweichen.
Besonders der Charitylauf erfreute sich mit 125 Teilnehmern sehr großer Beliebtheit bei den Aktiven aus Beckum und Umgebung. Die Startgebühren kommen gänzlich sozialen Projekten in Beckum zugute und mit dem Lauf möchte das Organisationsteam der SG Rote Erde Beckum speziell Gruppen, wie Lauftreffs, Vereine, Clubs oder Nachbarschaften ansprechen. Diese Planung ging auf und der Anreiz, mit dem Sport auch etwas Gutes zu tun, machte den Lauf zum teilnehmerstärksten des sportlichen Abends. Die schnellste Zeit lief Claudio Turco (Lac Veltins TV Neheim) mit 14:56 Minuten, gefolgt von Dennis Jacob tor Weihen (LC Paderborn, 15:07). Der Beckumer Langstreckenläufer Thomas Stallmeister (BEUMER Silberpfeile) lief auf Rang drei in 15:48 Minuten. Bei den Frauen gewann Andrea Kolpatzik (AMG Beckum) in 18:35 Minuten, darauf folgten Carolin Jungenblut (ASC Ahlen, 19:47) und Sievana Beuhm in 19:56 Minuten.

(vas). Nach seinem gescheiterten Versuch am Freitagabend, den zweiten Wertungslauf des Laufcups in Einen-Müssingen für sich zu entscheiden, konnte Philipp Kaldewei vom LV Oelde am Sonntagmorgen in Marienfeld beim 41. Lutterlauf wieder auftrumpfen. Bei perfekten Laufbedingungen legte er einen optimalen Lauf über zehn Kilometer hin und gewinnt den Gesamteinlauf in 34:33 Minuten. „Die Beine waren wieder halbwegs ok und es lief nahezu perfekt. Die Zeit kam trotzdem völlig überraschend!“, berichtet der Stromberger Langstreckenläufer. Seine Vereinskollegen Christian Huster und Markus Schuler befinden sich in den letzten Wochen der Marathonvorbereitung und zeigten mit 37:29 und 37:40 Minuten starke Leistungen, mit denen sie in der Top 10 der mehr als 100 Läufer landeten. Mit 42:34 Minuten konnte Manfred Grünebaum (LV Oelde) die M60 gewinnen, ihm folgte Achim Buntenkötter als Dritter der M50. Zweite Frau wurde Stefanie Hammelmann aus Vorhelm in 45:05 Minuten.

Philipp KaldeweiPhilipp Kaldewei siegte bei seinem zweiten Start an einem Wochenende souverän

(vas). Das Duell um den Sieg beim Volksbank-Cup ging am Freitag in Einen-Müssingen beim Emslauf in die nächste Runde. Jonas Barwinski (LG Ahlen) und Philipp Kaldewei (LV Oelde) führten über die ersten sechs der zehn Kilometer das 231 Teilnehmer starke Feld in einem gemütlichen Tempo an. „Wir sind verhältnismäßig locker gelaufen und haben uns noch unterhalten. Nach sechs Kilometern hatte ich dann genug und bin abgehauen“, erzählte Barwinski, der in Ostbevern beim ersten Wertungslauf in Abwesenheit von Seriensieger Kaldewei den Sieg einstreichen konnte. In Einen absolvierte der Ahlener Ausdauerläufer die letzten windigen Kilometer ungefährdet und lief nach 35:13 Minuten durchs Ziel. Kaldewei folgte nach 36:05 Minuten auf Platz zwei. „Den Lauf habe ich tief in den Sand von Einen gesetzt“, sagt Kaldewei und spielt auf den schwierigen Untergrund des Volkslaufs an. Doch noch ist für ihn nicht alles verloren: „Beim Cup ist noch was drin, auch wenn Jonas jetzt einen leichten Vorteil hat. Mein Plan steht!“ Auch Barwinski zeigt sich motiviert: „Erst nach Telgte kann man sich sicher sein, gewonnen zu haben. Die nächsten zwei Wochen werde ich gut trainieren und möchte dann eine gute Zeit erzielen.“ Platz drei erzielte Max Worm (LV Oelde) mit einer Zeit von 36:31 Minuten.

Jonas BarwinskiIm Zweikampf um den Gesamtsieg beim Volksbankcup: Jonas Barwinski

(vas). Beim offenen Vereinssportfest der Laufsportfreunde Münster nahmen sich Larissa Thiele und Leonel Nhanombe vom LV Oelde einen Angriff auf ihre Bestzeiten auf der 800-Meter-Distanz vor.
Thiele, deren PB bei 2:20,12 steht, hatte in Münster das Glück, dass die 27-jährige Stefanie Mühl (TuS Köln) mit einer Meldezeit von 2:16 Minuten im gleichen Start war. Larissa ging mutig mit und ging nach 550 Metern sogar vorbei. Im Zielsprint war die erfahrene Läuferin aus Köln einen halben Schritt vor. Trainerin Elke Schalkamp jubelte über handgestoppte 2:19,04 Minuten. Offiziell konnte diese Zeit jedoch nicht bestätigt werden, denn die Zeitnahme war wegen eines Wackelkontakts für den gesamten Lauf ausgefallen. Die Läuferinnen sollten laut Veranstalter erst nochmals laufen, was aber von allen Teilnehmerinnen abgelehnt wurde. Somit weiß Thiele jedoch, dass eine Zeit unter 2:20 in diesem Jahr noch für sie möglich ist.
Bei Leonel Nhanombe gestaltete sich das Rennen ähnlich. Nhanombe war mit einer Meldezeit von 2:06,11 Minuten am Start und hatte den sieben Jahre älteren Philip Slüter (LSF Münster), der ein Laufvermögen von 2:01 Minuten hat, im selben Lauf. Nhanombe lief selbstbewusst mit und ließ sich von Slüter auf eine neue persönliche Bestzeit von 2:04,16 Minuten ziehen.   „Ich bin sicher, dass der Westfalenrekord dieses Jahr noch drin ist!“, schätzt Nhanombe seine Chancen ein, den Westfälischen Rekord von 2:02,92 Minuten zu knacken.

 Leonel Nhanombe2:04,16 in Münster für Leonel Nhanombe - der Westfalenrekord wackelt!

23 neue Vereinsrekorde gab es bereits in der ersten Jahreshälfte.
Gleich viermal stellte Sebastian von Bobart eine neue Bestleistung in den Wurfdisziplinen in der M30 auf. Dabei verbesserte er einen der ältesten Rekorde, indem er die Bestmarke im Diskuswurf, die Helmut Dieckmann 1981 aufstellte, übertraf. Ebenfalls einen Uralt-Rekord knackte Nele Wippich (W11), die den 28 Jahre alten Dreikampf-Rekord von Ruth Portmann verbesserte. Nele war außerdem im Weitsprung und mit der 4x50m Staffel mit Vivien Braxein, Melina Tadick und Alina Hofmann erfolgreich.
Sehr schnell zeigte sich auch die U16. Juline Jadzinski (100m), Larissa Thiele (800m und 2000m), Lucas Schwab (2000m), Henning Albert (3000m) sowie Leonel Nhanombe (800m und 2000m) setzten hier neue Bestmarken.

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