(vas). Etwas völlig Neues erwartete die Crossläufer aus dem Kreis, die sich auf den Weg zu den Westfälischen Crossmeisterschaften nach Hamm gemacht hatten. Der ausrichtende Verein SCE Hamm hatte die unterschiedlichen Strecken komplett in und um das Stadion gelegt. Dies bedeutete für die Läufer viel Wiesenuntergrund und für die Zuschauer ein Erreichen aller Streckenabschnitte. Hervorragend auf die neuen Bedingungen stellte sich die männliche U18 des LV Oelde ein. Allen voran Henning Albert, der seit Jahresbeginn in Dortmund im Internat lebt und trainiert. Von Beginn an lief er mutig vorne weg und gestaltete das Rennen. Albert kämpfte bis zum Schluss der 3,91 Kilometer langen Strecke und freute sich über ein tolles Rennen und den Vizemeistertitel. Hinter ihm liefen seine Vereinskollegen Nils Wickern und Lucas Schwab um jeden Platz und landeten auf Rang elf und sechzehn des großen Starterfeldes, sodass sie am Ende in der Mannschaftswertung Westfalenmeister wurden. Im Rennen der U16 holten sich Leonel Nhanombe und Fynn Landwehrjohann vom LV Oelde zwei Treppchenplätze. „Zwanzig Meter weiter und ich hätte den Ersten noch bekommen“, sagte der Vizemeister Nhanombe. Fynn Landwehrjohann gelang der Sprung auf Rang drei, da er taktisch klug im richtigen Moment beschleunigte. Gemeinsam mit Noah Wilhelm gelang ihnen der Sprung auf Rang drei in der Mannschaftswertung. Für Larissa Thiele bedeutete der kranksheitsbedingte Ausfall ihrer Teamkolleginnen, alleine ins Rennen zu gehen. Sie belegte in der Einzelwertung in der U16 Rang zehn.

WestfalenmeisterWestfalenmeister der U18: (v.l.) Nils Wickern, Henning Albert und Lucas Schwab (alle LV Oelde)

(vas). Vier unvergessliche Tage verbrachten 45 Läuferinnen und Läufer des LV Oelde sowie Mitreisende in Amsterdam. Höhepunkt des Trips war die Teilnahme am Amsterdamer Marathon, bei dem 30.000 Aktive durch die niederländische Hauptstadt liefen. Neben zahlreichen Grachten und der Amstel wurden auch das Rijksmuseum und der Vondelpark passiert sowie mitten durch die Innenstadt gelaufen. Die meisten der Oelder Läufer absolvierten die komplette Marathonstrecke, manche entschieden sich aber auch für den Halbmarathon oder eine acht Kilometer lange Strecke. „Die letzten 250 Meter durften wir vor gut gefüllten Zuschauerrängen im Olympiastadion laufen“, erzählte Markus Walljasper. Dass es auf der Strecke durch die Innenstadt auch mal eng wurde oder dass die Straßenbahnschienen den Untergrund schwierig zu laufen gestalteten, war dadurch im Ziel bereits wieder vergessen. Vor allem Christian Huster (2:52:13) und Markus Schuler (2:54:49) glänzten im Marathon mit Zeiten unter der Drei-Stunden-Marke, aber auch Roland Steber (3:05:21) und Harald Günnewig (3:13:25) waren in der niederländischen Hauptstadt schnell unterwegs. Neue persönliche Bestzeit erzielte zudem Daniela Hartmann mit 3:48:13 Stunden und Angelika Janning lief bei ihrem ersten Marathon überhaupt direkt eine Zeit von 3:37:21 Stunden. Zahlreiche weitere der Oelder Teilnehmer konnten sich über neue Bestzeiten oder gelungene Debüts freuen. Abgerundet wurde die Amsterdamreise mit einer Grachtenfahrt, Museumsbesuchen und einem gemeinsamen Abschlussessen.

Amsterdam Marathon"Hardlopen in Amsterdam" - eine große Gruppe des LV Oelde präsentierte sich in standesgemäßen Orange beim Amsterdam Marathon

(vas). Strahlender Sonnenschein und für November erstaunlich hohe Temperaturen sorgten beim Halbmarathon in Gütersloh am Sonntag dafür, dass die langen Hosen und Laufshirts schnellstens gegen Sommerbekleidung getauscht wurden. „Das Wetter ist heute definitiv nicht die Entschuldigung für schlechte Zeiten“, so hieß es in den Startreihen. Mehr als 1200 Läuferinnen und Läufer absolvierten die verschiedenen Strecken, allein 850 von ihnen liefen die Halbmarathonstrecke. Vorne mit dabei war Maximilian Worm vom LV Oelde, der als Zwölfter nach nur 1:18:36 Stunde das Ziel erreichte. In seiner Altersklasse M20 belegte er Platz sechs. Erster in der M60 wurde Uwe Dördelmann in 1:37:02 Minuten, Siebte der W40 Sabine Ording (beide LV Oelde).

Gütersloh HalbmarathonSie drückten dem 5km Lauf in Gütersloh den Stempel auf: (v.l.) Leonel Nhanombe, Nele Wippich und Fynn Landwehrjohann (alle LV Oelde)

Aufs Treppchen über die zehn Kilometer lief Philipp Kaldewei (LV Oelde) in 33:42 Minuten, der damit nur fünf Sekunden über seinem Ziel, dem Vereinsrekord der M35, blieb. Im Gegensatz zu Kaldewei, der bereits Dutzende Zehn-Kilometer-Läufe absolviert hat, lief Mittelstreckenspezialist Lucas Schwab (LV Oelde) seinen ersten „Zehner“. In 38:06 Minuten gewann er seine Altersklasse U18. „Ich bin eher vorsichtig angegangen. Zwischen Kilometer sechs und acht wurde es ganz schön lang für mich“, fasste Schwab im Ziel zusammen. Vereinskollege Uli Stripper konnte in 40:14 die M60 für sich entscheiden, Ben Althoff (LG Oelde/Wadersloh) gewann die U16 in 40:48 Minuten.
Über die fünf Kilometer zogen von Beginn an Leonel Nhanombe und Fynn Landwehrjohann vom LV Oelde vorne weg. Nhanombe siegte in 16:16 Minuten und auf Rang zwei folgte Landwehrjohann in 17:00 Minuten. Nhanombe fehlen zur Verbesserung des Kreisrekords von Guido Scholz aus dem Jahr 1995 nun noch sieben Sekunden. Bei den Mädchen gewann Malin Bruns (TuS Solbad Ravensberg). Ihr folgte die drei Jahre jüngere Nele Wippich (LV Oelde) in 20:04 Minuten, die ihren eigenen Kreisrekord erneut verbesserte. Das Treppchen komplettierte Alina Hofmann in 22:12 Minuten. Weitere Altersklassensiege holten Max Hombrink, Max Demmin und Luna Frankrone (alle LV Oelde). „Fast alle konnten ihre Bestzeit oftmals sogar um mehr als eine Minute verbessern“, sagte Trainerin Elke Schalkamp.

(vas). Statt wie viele andere Schülerinnen und Schüler zu Beginn der Ferien in den Urlaub zu fahren, machten sich die Nachwuchsläufer des LV Oelde auf den Weg zum Goldgas-Talentlehrgang nach Paderborn. Der Verband hatte Lucas Schwab, Leonel Nhanombe, Fynn Landwehrjohann und Larissa Thiele auf Grund ihrer herausragenden Leistungen im vergangen Jahr zur viertägigen Kadersichtung eingeladen. Schwab, der bereits seit einem Jahr dem Kader angehört, zeigte in 2019 wieder eine tolle Leistungssteigerung, auch wenn er den Sprung zu den Deutschen U18 knapp verfehlte. Nhanombe als mehrfacher Westfalenmeister, Thiele als NRW-Meisterin und auch Landwehrjohann vertraten zudem den westfälischen Verband erfolgreich bei den Deutschen U16-Meisterschaften im Juli in Bremen. Alle erfüllten zudem den Kaderrichtwert des Verbandes: Schwab, Nhanombe und Thiele über die 800 Meter, Landwehrjohann über die 3000 Meter. In Paderborn hieß es nun, vier Tage lang Testungen zu durchlaufen und unter Leitung der Landestrainer Trainingseinheiten zu absolvieren. Hinzu kamen Physio-Checks und Mentaltraining. „Der D-Kader ist der erste Schritt in Richtung Spitzensport“, betonte Winfried Vonstein, als verantwortlicher Leiter. Vonstein erläuterte weiterhin auch, was von den Kaderathleten erwartet wird. Neben einem strukturierten und planvollen Training, einer Trainingsdokumentation sind viel Disziplin und Fleiß selbstverständlich. Einmal im Jahr muss jeder Athlet zu einer sportmedizinischen Untersuchung, hinzukommen Leistungsdiagnostik und weitere Lehrgänge. Auch von den Heimtrainern wird eine Zusammenarbeit mit den Landestrainern erwartet. Dass der LV Oelde gleich vier der 21 geladenen Läufer aus ganz NRW stellt, macht deutlich, wie stark die jungen Oelder Läufer inzwischen sind.

Kaderlehrgang in PaderbornGleich vier Athleten des LV Oelde beim Kaderlehgang in Paderborn: (v.l.) Fynn Landwehrjohann, Leonel Nhanombe, Larissa Thiele und Lucas Schwab

(vas). Herbstliche Temperaturen, eine neue Strecke und 45. Jubiläum: Der traditionelle Herbstwaldlauf wurde seinem Namen am Sonntag mal wieder gerecht. Aufgrund von Forstarbeiten musste die übliche Strecke durch den Vellerner Brook zum Teil verlegt werden, doch der typische Charakter des Herbstwaldlaufs mit Passagen durch Waldgebiete blieb erhalten. Zum achten Mal stand am Sonntag Philipp Kaldewei vom LV Oelde ganz oben auf dem Siegertreppchen. Mit 34:36 Minuten lief er mehr als eine Minute Vorsprung vor seinen Vereinskollegen Maximilian Worm (36:02) und Markus Schuler (36:08) heraus.

Philipp KaldeweiMit großem Vorsprung im Ziel: Philipp Kaldewei (LV Oelde)

(vas). Mit Teamgeist zum Erfolg: Das gelang der Startgemeinschaft Oelde-Enniger bei den DJMM-Endkämpfen im Lage am Wochenende. In mehreren Qualifikationsrunden kamen nur die besten Mannschaften weiter und die Athleten der U18 aus Enniger und Oelde hatten sich bis ins Finale auf Westfalenebene vorgekämpft. In Lage bewiesen die sieben Nachwuchstalente in den verschiedenen Leichtathletikdisziplinen nicht nur Vielseitigkeit, sondern auch Mannschaftsspirit. Mit der 4x100-Meter-Staffel liefen sie die schnellste Zeit vor der Konkurrenz aus Coesfeld und Stadtlohn und konnten auch einzeln tolle Leistungen zeigen. Vor allem Lucas Schwab und Leonel Nhanombe holten über die 800 Meter mit 636 und 625 Punkten für ihre Zeiten von 2:04,47 und 2:05,93 sehr hohe Punktzahlen für das Endergebnis. Aber auch Justin Brand erwies sich mit 12,01 Sekunden über 100 Meter und 6,46 Metern im Weitsprung als fleißiger Punktesammler in mehreren Disziplinen. Gemeinsam mit Lorenz Beumker, Philipp Schramm, Nils Wickern und Fynn Landwehrjohann, die allesamt in fast jedem Wettbewerb auch mehr als 500 Punkte holten, vergrößerte sich der Punktevorsprung immer mehr. Am Ende standen die Athleten der Startgemeinschaft mit 5776 Punkten als Westfalenmeister ganz oben auf dem Siegertreppchen mit fast 500 Punkten Abstand vor dem zweitplatzierten Team aus Coesfeld.

DJMM-LageDie Startgemeinschaft Oelde-Enniger kam als Westfalenmeister aus Lage nach Hause: (v.l.) Justin Brand, Lucas Schwab, Nils Wickern, Lorenz Beumker, Fynn Landwehrjohann, Leonel Nhanombe und Philipp Schramm

(vas). „Wir werfen bei jedem Wetter!“ – Joachim Seiffert von SuS Oberaden hat am Samstag beim Oelder Werfertag im Jahnstadion ausgesprochen, was alle Teilnehmer dachten. Trotz stürmischem Wind, starken Regenschauern und kühlen Temperaturen hielten die Werfer und Stabhochspringer durch und zeigten top Leistungen.

Joachim SeiffertJoachim Seiffert (SuS Oberaden) warf beim Speerwerfen 43,33m