(vas). Am Freitagabend zogen knapp 150 Läuferinnen und Läufer in Sünninghausen anlässlich des 29. Mit-Sommernachtslaufs ihre Runden durch das Sonnendorf. Neben dem zehn Kilometer langen Hauptlauf, standen auch die 2000-Meter-Dorfrunde und der Bambinilauf auf dem Programm. Der Volkslauf findet zur Förderung des Breitensports jedes Jahr im Rahmen des Sportfests von Blau-Weiß-Sünninghausen statt. Zudem hatten die LäuferInnen die Möglichkeit, im Kreis-Beckum-Cup Punkte zu sammeln.

(vas). Am Ende war es sein eigener Ligakollege Tim Zudrop (Trispeed Marienfeld), der dem Oelder Favoriten Jannis Stefan (LV Tristar Oelde) den Sieg beim 17. Oelder Triathlon am Samstag unter der Nase wegschnappte. Beim 500-Meter-Schwimmen lief alles nach Plan und der 20-Jährige erreichte als einer der ersten die Wechselzone. Doch beim Aufstieg aufs Rad sprang nicht nur die Kette ab, auch der Sattel kippte nach unten. „Fast zwei Minuten habe ich dadurch verloren und bin auf Platz 15 zurückgefallen“, berichtete Stefan, der seit fast zehn Jahren an Triathlons teilnimmt. Der Kämpferinstinkt im Publikumsliebling war geweckt und beim nächsten Wechsel nach 20 Kilometern auf dem Rad lag er schon auf Platz sieben. Tim Zudrops (56:25) und Matthis Krolls (57:36, Witten) Vorsprung ließ sich aber nicht mehr aufholen und er lief mit der zweitbesten Laufleistung als Dritter in 58:11 Minuten durchs Ziel. Platz vier sicherte sich Nachwuchstalent Jannis Rohden (ASC Ahlen) in 58:32 Minuten, der besonders auf dem Rad auftrumpfen konnte. Auch Vereinskollege Marc Dahmen erreichte souverän die Top 10 in unter einer Stunde.

Jannis Stefan - Schwimmen 3Hier war die Welt für Jannis Stefan noch in Ordnung ...

(vas). Am Mittwochabend knackte Lucas Schwab vom LV Oelde auf der 800-Meter-Strecke die Qualifikationszeit von 2:06,00 Minuten für die Deutschen Schülermeisterschaften der U16. Beim Läufer- und Springerabend in Dortmund wagte er nach seinem knappen Scheitern vor gut zwei Wochen einen neuen Versuch. Sein jüngerer Vereinskollege Leonel Nhanombe lief als Tempomacher voraus und zog den 15-Jährigen auf das nötige Tempo. Mit seiner Endzeit von 2:04,11 Minuten schaffte er aber nicht nur die Normzeit, sondern setzt sich in der Deutschen Bestenliste auf Platz zwei. „Ich habe extra darauf geachtet, im Ziel meine Brust nach vorne zu drücken“, berichtete Schwab lachend, der zuvor nur Bruchteile einer Sekunde an der Norm vorbeischrammte. „Jetzt braucht er noch eine Zusatzleistung und seinem Start steht nichts mehr im Weg“, erklärte seine Trainerin Elke Schalkamp. Bei den Deutschen Meisterschaften der U16 muss neben der Qualifikation für die Startdisziplin auch eine weitere Leistung in einer anderen Disziplin erbracht werden. Dadurch möchte der Deutsche Leichathletikverband sicherstellen, dass der Leichtathletiknachwuchs breit aufgestellt ist und vielseitig trainiert wird.

(vas). Am Wochenende fand der 32. Bentfelder Abendlauf mit knapp 550 Läuferinnen und Läufern auf vielen verschiedenen Strecken statt. Auf Platz zwei im Halbmarathon lief Wolfgang Freitag (Delbrück läuft/LV Oelde) mit einer Topzeit von 1:19:19 Stunde. Der M50-Läufer erreichte nur wenige Sekunden nach dem Sieger Mathias Nahemn (TV Jahn Bad Driburg) das Ziel. Über die zehn Kilometer war Daniel Hellmann (LV Oelde) unterwegs, der mit seiner Zeit von 39:25 Minuten als Gesamtsiebter durchs Ziel lief und Zweiter der M35 wurde. Das Vater-Tochter-Duo Ralf und Pia

(vas). Beim größten Landschaftslauf Europas mit mehr als 15.000 teilnehmenden Läufern und Wanderern starteten Martin Peitzmann und Cornelia Brünenkamp vom LV Oelde. Der GutsMuths-Rennsteiglauf wird seit 1973 auf dem Rennsteig im Thüringer Wald ausgetragen und bietet neben einer Marathonstrecke auch einen Super- und Halbmarathon an. Alle Distanzen weisen zahlreiche Höhenmeter und Trailpassagen auf, die die besondere Herausforderung dieser Veranstaltung ausmachen. Peitzmann absolvierte den in Neuhaus startenden Marathon in 4:10:18 Stunden und platzierte sich damit im vorderen Viertel des Gesamtfeldes von über 3000 Läuferinnen und Läufern. Seine Vereinskollegin Cornelia Brünenkamp lief die Halbmarathonstrecke von 21,1 Kilometern mit 832 Metern Höhendifferenz in 2:59:54 Stunden.

(vas). Die Hitzeschlacht am Samstag bei der 17. Auflage des Oelder Triathlons im Vierjahreszeiten-Park gewannen Tim Zudrop (Trispeed Marienfeld) und die Vorjahressiegerin Ilona Pfeiffer (Tri-Team Dissen) mit unschlagbaren Leistungen und enormen Vorsprung. „Wenn mir jemand heute Morgen gesagt hätte, dass ich beim Oelder Triathlon gewinnen werde, hätte ich das nicht geglaubt“, sagte Zudrop im Ziel. Als Fünfter wechselte er aufs Rennrad und zeigte, was in ihm steckt: mit 29:10 war er einer der wenigen, die die 20 Kilometer lange bergige Strecke unter 30 Minuten absolvierten. Als Erster wieder in der Wechselzone, ließ er es auf der fünf Kilometer langen Laufstrecke durch den Park nicht langsamer angehen und lief mit der Gesamtzeit von 56:25 Minuten durchs Ziel. Zweiter wurde Matthis Kroll (Witten, 57:37), Oelder Publikumsliebling Jannis Stefan (LV Tristar Oelde, 58:11) kam wegen eines Raddefekts auf Rang drei.

(vas). Am Mittwochabend fand trotz des Unwetters in Dortmund der Läufertag des LC Rapid Dortmund mit über 300 Läuferinnen und Läufern statt. Während Parallelveranstaltungen in der Umgebung abgesagt wurden, warteten die Ausrichter ab und ließen die Teilnehmer starten. Vom LV Oelde versuchten zwei Nachwuchsläufer, die Qualifikationen für deutsche Meisterschaften zu erreichen. Die vielen Unterbrechungen und der starke Regen machten dieses Vorhaben nicht einfach; neue persönliche Bestzeiten erzielten sie trotzdem. Der Westfälische Hallenmeister Lucas Schwab lief die 800 Meter der M15 in 2:06,83 Minuten, womit er nun weniger als eine Sekunde von der Normzeit entfernt ist und seine Altersklasse gewinnen konnte. Ebenfalls in der M15, aber über 3000 Meter, versuchte Vereinskollege Henning Albert sein Glück. Mit 9:52,04 Minuten ist auch er nur noch zwei Sekunden von der Qualifikation entfernt. In seiner Altersklasse belegte er Rang drei. „Es ist noch früh in der Saison und die Zeiten haben beide eigentlich drauf“, erklärte Trainerin Elke Schalkamp.