(vas). Strahlender Sonnenschein und für November erstaunlich hohe Temperaturen sorgten beim Halbmarathon in Gütersloh am Sonntag dafür, dass die langen Hosen und Laufshirts schnellstens gegen Sommerbekleidung getauscht wurden. „Das Wetter ist heute definitiv nicht die Entschuldigung für schlechte Zeiten“, so hieß es in den Startreihen. Mehr als 1200 Läuferinnen und Läufer absolvierten die verschiedenen Strecken, allein 850 von ihnen liefen die Halbmarathonstrecke. Vorne mit dabei war Maximilian Worm vom LV Oelde, der als Zwölfter nach nur 1:18:36 Stunde das Ziel erreichte. In seiner Altersklasse M20 belegte er Platz sechs. Erster in der M60 wurde Uwe Dördelmann in 1:37:02 Minuten, Siebte der W40 Sabine Ording (beide LV Oelde).

Gütersloh HalbmarathonSie drückten dem 5km Lauf in Gütersloh den Stempel auf: (v.l.) Leonel Nhanombe, Nele Wippich und Fynn Landwehrjohann (alle LV Oelde)

Aufs Treppchen über die zehn Kilometer lief Philipp Kaldewei (LV Oelde) in 33:42 Minuten, der damit nur fünf Sekunden über seinem Ziel, dem Vereinsrekord der M35, blieb. Im Gegensatz zu Kaldewei, der bereits Dutzende Zehn-Kilometer-Läufe absolviert hat, lief Mittelstreckenspezialist Lucas Schwab (LV Oelde) seinen ersten „Zehner“. In 38:06 Minuten gewann er seine Altersklasse U18. „Ich bin eher vorsichtig angegangen. Zwischen Kilometer sechs und acht wurde es ganz schön lang für mich“, fasste Schwab im Ziel zusammen. Vereinskollege Uli Stripper konnte in 40:14 die M60 für sich entscheiden, Ben Althoff (LG Oelde/Wadersloh) gewann die U16 in 40:48 Minuten.
Über die fünf Kilometer zogen von Beginn an Leonel Nhanombe und Fynn Landwehrjohann vom LV Oelde vorne weg. Nhanombe siegte in 16:16 Minuten und auf Rang zwei folgte Landwehrjohann in 17:00 Minuten. Nhanombe fehlen zur Verbesserung des Kreisrekords von Guido Scholz aus dem Jahr 1995 nun noch sieben Sekunden. Bei den Mädchen gewann Malin Bruns (TuS Solbad Ravensberg). Ihr folgte die drei Jahre jüngere Nele Wippich (LV Oelde) in 20:04 Minuten, die ihren eigenen Kreisrekord erneut verbesserte. Das Treppchen komplettierte Alina Hofmann in 22:12 Minuten. Weitere Altersklassensiege holten Max Hombrink, Max Demmin und Luna Frankrone (alle LV Oelde). „Fast alle konnten ihre Bestzeit oftmals sogar um mehr als eine Minute verbessern“, sagte Trainerin Elke Schalkamp.

(vas). Statt wie viele andere Schülerinnen und Schüler zu Beginn der Ferien in den Urlaub zu fahren, machten sich die Nachwuchsläufer des LV Oelde auf den Weg zum Goldgas-Talentlehrgang nach Paderborn. Der Verband hatte Lucas Schwab, Leonel Nhanombe, Fynn Landwehrjohann und Larissa Thiele auf Grund ihrer herausragenden Leistungen im vergangen Jahr zur viertägigen Kadersichtung eingeladen. Schwab, der bereits seit einem Jahr dem Kader angehört, zeigte in 2019 wieder eine tolle Leistungssteigerung, auch wenn er den Sprung zu den Deutschen U18 knapp verfehlte. Nhanombe als mehrfacher Westfalenmeister, Thiele als NRW-Meisterin und auch Landwehrjohann vertraten zudem den westfälischen Verband erfolgreich bei den Deutschen U16-Meisterschaften im Juli in Bremen. Alle erfüllten zudem den Kaderrichtwert des Verbandes: Schwab, Nhanombe und Thiele über die 800 Meter, Landwehrjohann über die 3000 Meter. In Paderborn hieß es nun, vier Tage lang Testungen zu durchlaufen und unter Leitung der Landestrainer Trainingseinheiten zu absolvieren. Hinzu kamen Physio-Checks und Mentaltraining. „Der D-Kader ist der erste Schritt in Richtung Spitzensport“, betonte Winfried Vonstein, als verantwortlicher Leiter. Vonstein erläuterte weiterhin auch, was von den Kaderathleten erwartet wird. Neben einem strukturierten und planvollen Training, einer Trainingsdokumentation sind viel Disziplin und Fleiß selbstverständlich. Einmal im Jahr muss jeder Athlet zu einer sportmedizinischen Untersuchung, hinzukommen Leistungsdiagnostik und weitere Lehrgänge. Auch von den Heimtrainern wird eine Zusammenarbeit mit den Landestrainern erwartet. Dass der LV Oelde gleich vier der 21 geladenen Läufer aus ganz NRW stellt, macht deutlich, wie stark die jungen Oelder Läufer inzwischen sind.

Kaderlehrgang in PaderbornGleich vier Athleten des LV Oelde beim Kaderlehgang in Paderborn: (v.l.) Fynn Landwehrjohann, Leonel Nhanombe, Larissa Thiele und Lucas Schwab

(vas). Herbstliche Temperaturen, eine neue Strecke und 45. Jubiläum: Der traditionelle Herbstwaldlauf wurde seinem Namen am Sonntag mal wieder gerecht. Aufgrund von Forstarbeiten musste die übliche Strecke durch den Vellerner Brook zum Teil verlegt werden, doch der typische Charakter des Herbstwaldlaufs mit Passagen durch Waldgebiete blieb erhalten. Zum achten Mal stand am Sonntag Philipp Kaldewei vom LV Oelde ganz oben auf dem Siegertreppchen. Mit 34:36 Minuten lief er mehr als eine Minute Vorsprung vor seinen Vereinskollegen Maximilian Worm (36:02) und Markus Schuler (36:08) heraus.

Philipp KaldeweiMit großem Vorsprung im Ziel: Philipp Kaldewei (LV Oelde)

(vas). Mit Teamgeist zum Erfolg: Das gelang der Startgemeinschaft Oelde-Enniger bei den DJMM-Endkämpfen im Lage am Wochenende. In mehreren Qualifikationsrunden kamen nur die besten Mannschaften weiter und die Athleten der U18 aus Enniger und Oelde hatten sich bis ins Finale auf Westfalenebene vorgekämpft. In Lage bewiesen die sieben Nachwuchstalente in den verschiedenen Leichtathletikdisziplinen nicht nur Vielseitigkeit, sondern auch Mannschaftsspirit. Mit der 4x100-Meter-Staffel liefen sie die schnellste Zeit vor der Konkurrenz aus Coesfeld und Stadtlohn und konnten auch einzeln tolle Leistungen zeigen. Vor allem Lucas Schwab und Leonel Nhanombe holten über die 800 Meter mit 636 und 625 Punkten für ihre Zeiten von 2:04,47 und 2:05,93 sehr hohe Punktzahlen für das Endergebnis. Aber auch Justin Brand erwies sich mit 12,01 Sekunden über 100 Meter und 6,46 Metern im Weitsprung als fleißiger Punktesammler in mehreren Disziplinen. Gemeinsam mit Lorenz Beumker, Philipp Schramm, Nils Wickern und Fynn Landwehrjohann, die allesamt in fast jedem Wettbewerb auch mehr als 500 Punkte holten, vergrößerte sich der Punktevorsprung immer mehr. Am Ende standen die Athleten der Startgemeinschaft mit 5776 Punkten als Westfalenmeister ganz oben auf dem Siegertreppchen mit fast 500 Punkten Abstand vor dem zweitplatzierten Team aus Coesfeld.

DJMM-LageDie Startgemeinschaft Oelde-Enniger kam als Westfalenmeister aus Lage nach Hause: (v.l.) Justin Brand, Lucas Schwab, Nils Wickern, Lorenz Beumker, Fynn Landwehrjohann, Leonel Nhanombe und Philipp Schramm

(vas). „Wir werfen bei jedem Wetter!“ – Joachim Seiffert von SuS Oberaden hat am Samstag beim Oelder Werfertag im Jahnstadion ausgesprochen, was alle Teilnehmer dachten. Trotz stürmischem Wind, starken Regenschauern und kühlen Temperaturen hielten die Werfer und Stabhochspringer durch und zeigten top Leistungen.

Joachim SeiffertJoachim Seiffert (SuS Oberaden) warf beim Speerwerfen 43,33m

(vas). Nach dem erfolgreichen LVO-Sportfest vor zwei Wochen findet an diesem Samstag, 28. September, ein weiterer sportlicher Höhepunkt im Oelder Jahnstadion statt. Zum 14. Mal veranstaltet der LV Oelde den Werfertag mit Stabhochsprung. Die Wurfveranstaltung mit familiärem Flair bildet eine der letzten Stadionveranstaltungen der Freiluftsaison und hat sich über die Jahre zu einem regelrechten Abschlussfest der Werferszene entwickelt. Von Athleten aus Topvereinen über engagierte Senioren aus dem Kreis bis hin zu Nachwuchstalenten kommen in Oelde zahlreiche Wurfbegeisterte zusammen, um ein letztes Mal im Jahr ihrer Leidenschaft nachzukommen. In den Disziplinen Kugel, Diskus, Hammer oder Speer können Erwachsene und Jugendliche ab der Altersklasse U14 mitmachen. Seit 2014 bereichert zudem der Stabhochsprung die Veranstaltung, wobei es zwei Wettbewerbe für Nachwuchsspringer mit der Einstiegshöhe von 1,60 Metern und für Erfahrene mit Höhen jenseits der 2,50 Meter gibt. In den vergangenen Jahren waren dort sogar Weltrekordhalter und Europameisterschaftsteilnehmer am Start, die gemeinsam fachsimpelten und in entspannter Atmosphäre die Saison ausklingen ließen.

Werfertag1Ein Stammgast beim Oelder Werfertag ist seit jahren Lisa-Marie Schütte (LG Geseke)

(vas). Internationale Topläufer, Nachwuchstalente und zahlreiche Stadiondisziplinen – das LVO-Sportfest am Samstag war ein voller Erfolg für die 120 Starter im Alter von sieben bis 71 Jahren. Doch nicht nur die Athleten waren zufrieden und gingen mit Bestleistungen und Stadtmeistertiteln nach Hause, auch das Organisationsteam erlebte eine reibungslose Veranstaltung. „Die Helfersituation hat sich deutlich verbessert“, freute sich Organisatorin Miriam Erdhütter über die zahlreichen Trainer, Freiwilligen aus dem Verein oder Eltern, die an Wettkampfstationen unterstützten.
Die meisten Stadtmeistertitel des Tages errang Nele Wippich vom LV Oelde, die in der W12 ihr Talent unter Beweis stellte und nebenbei noch einen 38 Jahre alten Kreisrekord verbesserte. Wippichs Wettkampftag begann mit der 4x75-Meter-Staffel, für die die Elfjährige gemeinsam mit Eva Windthorst, Charlotte Hille und Emily Fernandez 43,61 Sekunden benötigte und so den Titel holte. Weiter ging es zum Kugelstoßen, wo es zwar nicht ganz rund lief, die Weite von 6,62 Metern aber dennoch für den Titel reichte. Auch im Einzelsprint über 75 Meter konnte ihr mit einer Zeit von 11,10 Sekunden niemand was vormachen. Beim abschließenden 800-Meter-Lauf mobilisierte sie nochmals alle Kräfte und ging das Rennen sehr mutig an. Mit einer Durchgangszeit von 1:10 Minute lag sie nach einer Runde bereits auf Bestzeitkurs und hielt das Tempo bis zum Schluss hoch. Mit 2:28,24 Minuten unterbot sie zum ersten Mal die 2:30 Minuten und verbesserte den alten Kreisrekord um mehr als eine Sekunde. Nach ihren neu aufgestellten Kreisrekorden über fünf Kilometern und 2000 Metern hält sie nun bereits die dritte Bestmarke im Kreis Beckum in der W12.

Nele WippichNele Wippich (LV Oelde) errang vier Stadtmeistertitel und verbesserte den Uralt-Kreisrekord über 800m