(vas). Mit eindrucksvollen Leistungen zeigten die Werfer des LV Oelde ihre gute Form bei den offenen NRW-Seniorenmeisterschaften im Winterwurf. Im Stadion in Leichlingen herrschten jedoch keine Bedingungen, die einen optimalen Wettkampf zuließen. Bei ständigem Regen und starkem Wind kämpften die Teilnehmer mit dem Griff am Wurfgerät und dem Wasser im Wurfring. Mit dieser Herausforderung kam Miriam Erdhütter (LV Oelde) jedoch gut zurecht. Im Hammerwurf bestritt sie ihren ersten Wettkampf mit neuer Technik mit drei statt zwei Drehungen. „Das hat sehr gut geklappt. Hoffentlich fällt dann auch die Bestleistung bald, wenn sich die Technik noch mehr festigt“, freute sich Erdhütter. Mit einer Weite von 34,68 Metern gewann sie die Konkurrenz der W30 und wurde NRW-Meisterin. Beim Diskuswerfen lief es dagegen nicht optimal für die Oelderin, doch trotzdem erreichte sie mit 28,88 Metern Bronze. Den vierten Platz in der W45 belegte Marion Schramm (LV Oelde) im Hammerwurf mit 24,33 Metern, womit sie nah an ihre Saisonbestleistung heranreichen konnte. Auf Platz sechs im Diskuswerfen der M50 landete Vereinskollege Thomas Antusch, der Schwierigkeiten hatte, einen guten Griff am Diskus zu haben. Mit seiner Weite von 30,65 Metern zeigte er sich trotz der guten Platzierung nicht zufrieden.

NRW-Seniorenmeisterschaften im Winterwurf Marion Schramm, Thomas Antusch und Miriam Erdhütte (v.l.) kamen mit vielen guten Platzierungen nach Hause

 

(vas). Bei der 34. Barbararunde in Oberaden lief Bernd Orlowski vom LV Oelde nach 41:18 Minuten als insgesamt 23. von fast 300 Läufern durchs Ziel im Römerbergstadion. Die M60 konnte er auf der landschaftlich reizvollen und ebenen zehn Kilometer langen Strecke für sich entscheiden.Die Strecke führt unter anderem durch den Seseke-Landschaftspark und vorbei an der renaturierten Halde „Großes Holz“.

Bernd OrlowskiAltersklassensieg und in der Gesamtwertung weit vorn: Bernd Orlowski

(vas). Mehr als 1200 Läuferinnen und Läufer verzeichnete die DJK Gütersloh beim 6. Gütersloher Halbmarathon, in dessen Rahmen am Sonntag auch die NRW-Meisterschaften ausgetragen wurden. Start und Ziel befand sich im LAZ Nord, wobei die Streckenführung der 21,0975 Kilometer in diesem Jahr zu einem zweimal zu durchlaufenden Rundkurs vereinfacht wurde. Im Halbmarathon wiederholten Elias Sansar (LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen, 1:09:51) und Michelle Rannacher (DJK Gütersloh, 1:18:38) ihre Start-Ziel-Siege aus 2017 mit deutlichem Vorsprung.

Start in GüterslohStart zur Halbmarathonmeisterschaft NRW. Mit der Nummer 1759 der spätere Sieger Elias Sansar

(vas). „Dass jemand zehn Jahre in Folge gewinnt, gibt es nicht bei vielen Läufen“, freute sich Philipp Kaldewei (LV Oelde), der am Samstag beim 14. Wadersloher Volkslauf zum zehnten Mal als Schnellster die Ziellinie des Zehn-Kilometer-Laufs überquerte. Der in Stromberg lebende Ausdauerläufer schätzt in Wadersloh die familiäre Atmosphäre und darf dort seit Jahren mit der Startnummer 1 auflaufen. Moderator und Organisator Werner Rothfeld vom ausrichtenden Verein TuS Wadersloh begrüßte den zehnfachen Sieger im Ziel und gratulierte ihm auch zu seiner schnellen Zeit von 34:21 Minuten.

Philipp KaldeweiPhilipp Kaldewei zum zehnten - Jubiläumssieg in Wadersloh

(vas). Beim 23. Teutoburger Waldlauf in Lengerich/Hohne starteten am Wochenende mehr als 1700 Langstreckenläufer, die jeweils die 29 oder 12,2 Kilometer lange Strecke durch den Teutoburger Wald und Umgebung in Angriff nahmen. Beide Distanzen weisen viele Höhenmeter und anspruchsvolle Trailpassagen auf, die den Teutolauf in manchen Kreisen als fordernder als den Hermannslauf gelten lassen. Im Laufe der 29 Kilometer waren fast 400 Höhenmeter zu bewältigen. Nicht nur körperlich, sondern auch mental forderte sich Stephan Baum (LV Oelde) heraus, der in gut einer Woche den Marathon in New York unter die Füße nehmen wird. Im Rahmen seiner Vorbereitung lief er den Teutolauf in 2:34:16 Minuten als 17. der Hauptklasse. Langstreckenläuferin Sandra Dierkes (LV Oelde) benötigte nur 2:49:55 Stunden für die schwierige Strecke und wurde Achte der W40. Auch Vereinskollege Harald Hövelberend (3:07:09) bezwang erfolgreich den Teutolauf.  

Stephan BaumVor New York nahm Stephan Baum (62) die Berge des nördlichen Teutoburger Waldes unter die Füsse

(vas). An den NRW-Straßenlaufmeisterschaften über zehn Kilometer in Steinhagen-Brockhagen nahmen am Samstag knapp 200 Langstreckenläuferinnen und –läufer von 50 verschiedenen Vereinen teil. Die windanfällige Strecke und Temperaturen nahe 30 Grad machten es den Teilnehmern nicht leicht, sodass Vorhaben von neuen Bestzeiten schnell verworfen wurden.
Die schnellste Zeit der 15 Läufer aus dem Kreis Beckum lief Nils Wickern vom LV Oelde mit 37:36 Minuten – und das bei seinem Debüt auf dieser Strecke. Mit erst 16 Jahren ist er in der U20 einer der Jüngsten und landete dort auf einem respektablen zehnten Platz. In der Mannschaftswertung legte er den Grundstein für den fünften Platz mit Simon Spliethoff (41:10) und Max Hombrink (43:41).
Zwei NRW-Meistertitel mit nach Hause nahm Laufurgestein Manfred Grünebaum (LV Oelde) trotz Achillessehnenprobleme in der Vorbereitung. „Ich war verunsichert, was für mich möglich sein könnte und hatte höchstens mit einem dritten Platz gerechnet“, berichtete der Stromberger. Auch für ihn kamen die hohen Temperaturen überraschend, sodass er moderat angelaufen ist und sich das Rennen klug eingeteilt hat. Mit 42:13 Minuten gewann er die M60 mit deutlichem Vorsprung. Platz drei in dieser Altersklasse holte Vereinskollege Uwe Dördelmann (44:30), der gemeinsam mit Berni Erdmann die siegreiche Mannschaft in der M60/65 komplettierte. „Besonders gefreut habe ich mich, dass unserer Zeiten ausreichten, um die Bielefelder auf den zweiten Platz zu verweisen“, sagte Grünebaum.

Manfred GrünebaumEinzel- und Mannschaftssieg in Brockhagen: Manfred Grünebaum

(vas). Ein spannendes Wochenende in der Jugendherberge am Biggesee erlebten 22 Kinder und vier Betreuer des LV Oelde. Neben Wanderungen am See und der Erkundung von Attendorn standen auch die Besichtigung der Atta-Höhle auf dem Programm. Mit dem Biggolino ging es dann zur Anlegestelle Biggedamm, von wo die Gruppe mit einem Ausflugsschiff nach Sondern fuhr. Abends wurde ein Lagerfeuer gemacht und anschließend eine Nachtwanderung. „Es hat allen Kindern gut gefallen und der nächste Ausflug steht auch schon an. Am Ende des Jahres geht es in die Trampolinhalle Ninfly nach Münster“, kündigte Miriam Erdhütter, Vorsitzende des Jugendvorstands des LV Oelde, an.

Fahrt an den BiggeseeDie LVO Jugend erlebte ein Wochenende bei strahlendem Sonnenschein am Biggesee