(vas). Am 11. Januar findet erneut einer der ersten Läufe des Jahres statt. Der 37. Berg- und Crosslauf in Stromberg, ausgerichtet vom LV Oelde, wird erneut mehrere hundert begeisterte Läuferinnen und Läufer aus ganz NRW und darüber hinaus auf seine bergige und schwierige Strecke locken. Wer keine Angst davor hat, sich dreckig zu machen, ist im Stromberger Gaßbachtal genau richtig, denn die Laufstrecken führen über Waldwege und gemulchte Wiesenpassagen. Die starken Anstiege und rasanten Bergabpassagen sind nicht nur technisch anspruchsvoll zu laufen, sondern auch kraftraubend, da es besonders auf der Originalrunde von 2075 Metern mit 70 Höhenmetern und bis zu 23 Prozent Steigung keine Möglichkeit gibt, sich auf geraden Passagen auszuruhen. „Die Vorbereitungen auf der Laufstrecke laufen bereits seit Wochen“, erklärte Cheforganisator Joachim Kallenbach, der mit seinem Team den LäuferInnen auch in der Trainingszeit eine optimal präparierte Strecke bieten möchte.

Crosslauf-VorberichtWer trägt sich 2020 in die Siegerliste ein? Auch die 37. Auflage des Oelder Berg- und Crosslaufes verspricht spannende Rennen

(vas). Wie seit Jahrzehnten schon steht am 31. Silvester der traditionelle Jahresausklang des LV Oelde an: der Silvesterlauf! Der gemeinsame Lauf ohne Zeitnahme genießt Kultstatus und gehört für dutzende Sportbegeisterte einfach zum letzten Tag des Jahres mit dazu. Startgelder oder Anmeldungen gibt es beim Oelder Silvesterlauf nicht. Gestartet wird ab dem Parkplatz Geisterholz (Haus-Geist-Weg, nahe Hausnr. 3) zu verschiedenen Zeiten (14.00, 14.30 und 15.00 Uhr), damit alle Teilnehmer sich um ca. 16.00 Uhr wieder auf dem Parkplatz treffen und bei Tee und Gebäck zum gemeinsamen Beisammensein übergehen. Alle LäuferInnen, Sportbegeisterte, WalkerInnen und Spaziergänger sind herzlich willkommen. Jedes Jahr wird zudem für einen guten Zweck gesammelt.

(vas). Beim Nikolauslauf in Hamm machte das Dezemberwetter seinem Namen alle Ehre: Bei Regen und starkem Wind hatten es die Läuferinnen und Läufer auf der außerdem verlegten Strecke nicht einfach. Über zehn Kilometer liefen Lucas Schwab und Max Hombrink vom LV Oelde zeitgleich in 37:58 Minuten auf den fünften und sechsten Platz. Schwab gewann in neuer persönlicher Bestzeit die U18, Hombrink wurde Erster der U20. Vereinskollege Nils Wickern erreichte kurz danach in 38:17 als Zweiter der U18 das Ziel. Den Altersklassensieg in der M40 holte Robin Stadler (Ski-Club Beckum), Zweite der weiblichen Hauptklasse wurde Carina Huhn (LG Ahlen). Ebenfalls auf dem zweiten Platz seiner Altersklasse M40 landete Dirk Clasberg (Ski-Club Beckum).

Nikolauslauf HammZahlreich und erfolgreich vertreten waren Schüler- und Jugendläufer des LV Oelde in Hamm

(vas). Beim 29. TUSEM-Blumensaatlauf in Essen lief Henning Albert vom LV Oelde, der seit Beginn des Jahres in Dortmund ein Sportinternat besucht, eine neue Topzeit über zehn Kilometer. Der 16-jährige Mittel- und Langstreckenläufer lief in einer Zeit von 34:35 Minuten auf Platz zwei in der U18 und belegte in der Gesamtwertung der mehr als 900 Läuferinnen und Läufer den 19. Rang.

Henning AlbertMit 16 Jahren schon unter 35 Minuten: Henning Albert vom LV Oelde

 

(vas). Am Wochenende fand in der Leichtathletikhalle der Universität Münster der Kreisvergleichskampf der Münsterlandkreise statt. Die Kreise Steinfurt/Tecklenburg, Münster, Ahaus/Coesfeld und Beckum schickten ihre besten Nachwuchsathleten der Altersklasse U14 ins Rennen in verschiedenen Wurf-, Sprung- und Laufdisziplinen. Am Ende des sportlichen Tages mit viel Mannschaftsgeist und neuen persönlichen Bestleistungen stand fest, dass der Kreis Beckum mit insgesamt 73,5 Punkten auf dem vierten Platz landete, das gleiche Ergebnis wie im Vorjahr. Das Trainerteam der Vereine aus Ahlen, Enniger, Liesborn, Beckum und Oelde zeigte sich dennoch zufrieden mit den Leistungen ihrer Schützlinge. In die Mannschaft des Kreises Beckum wurden im Voraus Greta Lütkenhaus, Lale Nur Cakir, Nele Wippich, Niko Dierkes, Leon Recker, Eva Windthorst, Charlotte Hille, Lilli Reckmann, Alina Hofmann, Maja Giering, Marie Anton, Julian Berg, Jeremy Vandenbrück, Finley Plate, Berrin Su Cakir, Nina Flehmig, Stefan Klinke, Malte Mersmann, Kevin Huber, Max Demmin, Maurice Thiele, Veronica Hennek und Emily Fernandez berufen. Viele Punkte für das Gesamtergebnis trug die Staffel der Schüler bei. Auch Julian Berg und Stefan Klinge waren im Weitsprung und Kugestoßen jeweils große Leistungsträger der Mannschaft. Eva Windthorst überzeugte ebenfalls beim Kugelstoßen und Veronica Hennek und Kevin Huber liefen über 800 Meter schnelle Rennen und sicherten dem Team viele Punkte.

KreisvergleichswettkampfZufrieden mit dem 4. Platz: die Mannschaft des Kreises Beckum

 

(vas). Etwas völlig Neues erwartete die Crossläufer aus dem Kreis, die sich auf den Weg zu den Westfälischen Crossmeisterschaften nach Hamm gemacht hatten. Der ausrichtende Verein SCE Hamm hatte die unterschiedlichen Strecken komplett in und um das Stadion gelegt. Dies bedeutete für die Läufer viel Wiesenuntergrund und für die Zuschauer ein Erreichen aller Streckenabschnitte. Hervorragend auf die neuen Bedingungen stellte sich die männliche U18 des LV Oelde ein. Allen voran Henning Albert, der seit Jahresbeginn in Dortmund im Internat lebt und trainiert. Von Beginn an lief er mutig vorne weg und gestaltete das Rennen. Albert kämpfte bis zum Schluss der 3,91 Kilometer langen Strecke und freute sich über ein tolles Rennen und den Vizemeistertitel. Hinter ihm liefen seine Vereinskollegen Nils Wickern und Lucas Schwab um jeden Platz und landeten auf Rang elf und sechzehn des großen Starterfeldes, sodass sie am Ende in der Mannschaftswertung Westfalenmeister wurden. Im Rennen der U16 holten sich Leonel Nhanombe und Fynn Landwehrjohann vom LV Oelde zwei Treppchenplätze. „Zwanzig Meter weiter und ich hätte den Ersten noch bekommen“, sagte der Vizemeister Nhanombe. Fynn Landwehrjohann gelang der Sprung auf Rang drei, da er taktisch klug im richtigen Moment beschleunigte. Gemeinsam mit Noah Wilhelm gelang ihnen der Sprung auf Rang drei in der Mannschaftswertung. Für Larissa Thiele bedeutete der kranksheitsbedingte Ausfall ihrer Teamkolleginnen, alleine ins Rennen zu gehen. Sie belegte in der Einzelwertung in der U16 Rang zehn.

WestfalenmeisterWestfalenmeister der U18: (v.l.) Nils Wickern, Henning Albert und Lucas Schwab (alle LV Oelde)

(vas). Vier unvergessliche Tage verbrachten 45 Läuferinnen und Läufer des LV Oelde sowie Mitreisende in Amsterdam. Höhepunkt des Trips war die Teilnahme am Amsterdamer Marathon, bei dem 30.000 Aktive durch die niederländische Hauptstadt liefen. Neben zahlreichen Grachten und der Amstel wurden auch das Rijksmuseum und der Vondelpark passiert sowie mitten durch die Innenstadt gelaufen. Die meisten der Oelder Läufer absolvierten die komplette Marathonstrecke, manche entschieden sich aber auch für den Halbmarathon oder eine acht Kilometer lange Strecke. „Die letzten 250 Meter durften wir vor gut gefüllten Zuschauerrängen im Olympiastadion laufen“, erzählte Markus Walljasper. Dass es auf der Strecke durch die Innenstadt auch mal eng wurde oder dass die Straßenbahnschienen den Untergrund schwierig zu laufen gestalteten, war dadurch im Ziel bereits wieder vergessen. Vor allem Christian Huster (2:52:13) und Markus Schuler (2:54:49) glänzten im Marathon mit Zeiten unter der Drei-Stunden-Marke, aber auch Roland Steber (3:05:21) und Harald Günnewig (3:13:25) waren in der niederländischen Hauptstadt schnell unterwegs. Neue persönliche Bestzeit erzielte zudem Daniela Hartmann mit 3:48:13 Stunden und Angelika Janning lief bei ihrem ersten Marathon überhaupt direkt eine Zeit von 3:37:21 Stunden. Zahlreiche weitere der Oelder Teilnehmer konnten sich über neue Bestzeiten oder gelungene Debüts freuen. Abgerundet wurde die Amsterdamreise mit einer Grachtenfahrt, Museumsbesuchen und einem gemeinsamen Abschlussessen.

Amsterdam Marathon"Hardlopen in Amsterdam" - eine große Gruppe des LV Oelde präsentierte sich in standesgemäßen Orange beim Amsterdam Marathon

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Trainingsplan Leichtathletik Sommer 2020